meinstutensee.de


Mitgliederversammlung 2014 des Diakonievereins Friedrichstal

Von meinstutensee.de | 28.03.2014 9:48 | Keine Kommentare

Pfr. Eisele bei der Begrüßung

Pfr. Eisele bei der Begrüßung

Am Samstag, dem 15. März 2014, trafen sich um 14:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus (Karl-Rupp-Haus) 34 Mitglieder des ökumenischen Diakonievereins Friedrichstal zur Mitgliederversammlung 2014.

Nach einer musikalischen Einleitung durch eine Frauenchor-Formation des Sängerbundes Friedrichstal begrüßte der Vorsitzende des Vereins, Pfarrer Lothar Eisele, die Teilnehmer und wählte den Psalm 103 mit dem markanten Anfangs-Vers „Lobe den Herrn, meine Seele …“ für eine kurze geistliche Besinnung.

Im folgenden Bericht des Vorstandes betonte Pfr. Eisele die erfreulich stabile Situation im Vorstand, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass es keinen personellen Wechsel gab und das Team reibungslos zusammenarbeitet. Frau Fütterer bleibt die 1. Stellvertreterin des Vorsitzenden, der 2. Stellvertreter ist weiterhin Herr Bacher, der nach der Neuwahl des evangelischen Kirchengemeinderats wieder in den Vorstand des Diakonievereins entsandt wurde.

Der Diakonieverein hat gegenwärtig 450 Mitglieder.

In seinem Bericht stellte Pfr. Eisele die Aufgaben und Ziele des Vereins dar:

Die Nachbarschaftshilfe wird von Frau Richter und Frau Hofmann organisiert, soweit sie angefordert wird.

Die Kükenstube ist nach wie vor die Hauptaktivität des Vereins. Die Arbeit hat sich weiter gut entwickelt. Ein neues, aktuelles Faltblatt, das nun in Friedrichstal verteilt wird, wurde von unserem Vorstandsmitglied Frau Staiger gestaltet.

Ein Großteil der Vereinsgelder fließt auch weiterhin in die Arbeit der Kirchlichen Sozialstation in Blankenloch, die nun ganz ökumenisch betrieben wird. Hier wird das Geld für die Aufgaben verwendet, die nicht durch staatliche Stellen oder die Krankenkassen finanziert werden. Pfr. Eisele erläuterte, welches die Aufgaben sind, wofür die finanzielle Unterstützung durch den Diakonieverein und die anderen Ortskirchen verwendet wird.

  • Ambulante Demenzhilfe: An 5 Tagen der Woche werden Demenzkranke jeweils einen halben Tag in unterschiedlichen Ortsteilen betreut.
  • Pflegeüberleitung: Schwestern besprechen bei Krankenhauspatienten bereits im Krankenhaus, wie die Betreuung nach der Entlassung zu Hause erfolgen kann.
  • Beratung
  • Familienpflege, wenn Mutter oder Vater ausfallen
  • Sterbebegleitung.

Diese diakonischen Aufgaben erfordern ca. 35.000 €/Jahr und werden von der Krankenkasse nicht oder nur zum Teil erstattet.

Für die zukünftige Zeit gilt:

Wir wollen die Arbeit der Nachbarschaftspflege auch weiterhin anbieten.

Wir wollen die Arbeit der Kükenstube engagiert wie bisher weiterführen.

Wir wollen die kirchliche Sozialstation weiterhin tragen und fördern.

Pfr. Eisele schloss seinen Bericht mit einem herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz.

Bei der Vereinssatzung waren einige vom Amtsgericht geforderte Änderungen aufgenommen und eine Wahlordnung ergänzt worden. Die Satzungsneufassung wurde einstimmig angenommen.

Herr Linek präsentierte die Jahresrechnung 2013 mit Einnahmen und Ausgaben, aus der sich erfreulicherweise einen Überschuss von mehr als 3000 € ergab. Auch der Haushaltsplan für 2014, den Herr Linek präsentierte und der sich an den Zahlen für 2013 orientiert, lässt einen leichten Überschuss erwarten.

Da die Prüfung des Haushalts 2013 durch die Treuhand bereits erfolgt und der Kassier damit ohne Vorbehalt entlastet ist, konnte Ortsvorsteher Gorenflo die Entlastung des Vorstands beantragen. Er tat dies unter Würdigung der wichtigen Aufgaben, die der Verein auch für die Kommune leistet, und mit herzlichem Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Frau Richter stellte die Arbeit der Kükenstube vor. Die Leitung und 3 bis 4 Mitarbeiterinnen betreuen derzeit im Schnitt 13 Kinder an zwei Vormittagen in der Woche. Die Eltern engagieren sich, indem sie erforderlichenfalls Spielgeräte reparieren usw. Frau Richter bedankte sich bei der Kirchengemeinde und bei ihren Kolleginnen.

Blumen für Frau Hofheinz nach ihrem Referat

Blumen für Frau Hofheinz nach ihrem Referat

Nach einer halbstündigen Pause bei Kaffee und Hefezopf folgte als nächster Höhepunkt des Nachmittags ein Referat von Frau Ulrike Hofheinz, die als Ernährungsberaterin der AOK tätig ist. Sie erläuterte die tägliche Essenszusammenstellung an Hand der „Fünf-Finger-Regel“: 1. Obst, 2. Gemüse, 3. Salat und Rohkost, 4. Vollkornprodukte und 5. Milchprodukte. Sie empfahl eine Kombination der einzelnen Produkte bei den Mahlzeiten und zudem nur 2-3 Mal Fleisch und einmal Fisch pro Woche und gab auch einige weitere wertvolle Ratschläge zur gesunden Ernährung und Lebensführung im Alter.

Verdienter Applaus für das Theater-Ensemble

Verdienter Applaus für das Theater-Ensemble

Dieses Thema griff die Theatergruppe „Stage Art“ unter Leitung von Frau Partik-Raupp auf und zeigte an humorvoll ausgearbeiteten Beispielen, wie insbesondere ältere Menschen sich durch richtige Ernährung und Bewegung fit halten können.

Am Schluss der Versammlung bedankte sich Pfr. Eisele bei allen, die zum Gelingen der Mitgliederversammlung beigetragen hatten und bei allen Anwesenden für ihre Teilnahme.

Bildquellen

  • Pfarrer Eisele: Walter Bacher
  • Frau Hofheinz: Walter Bacher
  • Stage Art: Walter Bacher

Kommentare

Kommentare sind geschlossen