Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

In seinem neuesten Programm „Familie & so…“ für Frühjahr und Sommer 2016 bewirbt das Familienbüro Geocaching als moderne Schnitzeljagd sowie als gemeinsames Abenteuer für Groß und Klein. Eine solche Veranstaltung findet am 25. Juni 2016 unter Leitung einer Diplom-Sozialpädagoging statt. „Beim Geocaching lässt sich der gemeinsame Sonntagsspaziergang mit einer spannenden Schatzsuche verbinden, die Kindern und Erwachsenen und sicher auch den Großeltern großen Spaß macht“, so das Familienbüro.

Bei Stadtrat Thomas Hornung (CDU) stößt das auf keine große Begeisterung. In der jüngsten Gemeinderatssitzung betonte er, dass er Geocaching an sich ablehne und erst recht als städtische Veranstaltung. Geocacher würden querfeldein laufen, brütende Vögel stören und Wild aufscheuchen, das dann womöglich auf die Straße liefe und Verkehrsunfälle verursache. Es handele sich um eine „Unart und eine Unsitte“. Oberbürgermeister Klaus Demal versprach, dieses Thema beim Familienbüro anzusprechen.

Beim Geocaching sind die Teilnehmer mit einem GPS-Gerät unterwegs, um Verstecke aufzuspüren, deren Koordinaten im Internet aufgeführt werden. In der Regel handelt es sich bei dem zu findenden Cache um einen wasserdichten Behälter, in dem sich ein Logbuch befindet. Jeder, der dieses Versteck findet, kann sich in das Buch eintragen.

Bildquellen

  • GPS/Geocaching: Tyler Olson/Fotolia.com
Werbung