Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Wie alle anderen Stadtteile Stutensees, wird auch Staffort nicht drum herum kommen, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Wie Ortsvorsteher Ludwig-W. Heidt bereits im Interview mit meinstutensee.de berichtete, werden die Flüchtlinge im Verhältnis zur Einwohnerzahl des jeweiligen Stadtteils zugeteilt werden. Staffort wird eine sogenannte Anschlussunterbringung erhalten. Nach der Erstaufnahme (z.B. Karlsruhe, Durlacher Allee) und der Gemeinschaftsunterkunft (wie z.B. in Friedrichstal oder Blankenloch) ist das die dritte Station, die Flüchtlinge durchlaufen.

Während Gemeinschaftsunterkünfte in der Verantwortung des Landkreises liegen, werden Anschlussunterbringungen von der Kommune betrieben. Darin werden Flüchtlinge untergebracht, deren Asylantrag anerkannt wurde oder die mindestens zwei Jahre in einer Gemeinschaftsunterkunft verbracht haben. Wie in Spöck (wir berichteten) steht auch in Staffort kein ausreichender Wohnraum zur Verfügung, so dass neu gebaut werden muss. Dies wird verbunden mit der Schaffung finanzierbaren Wohnraums für Wohnungssuchende.

Diese Thematik soll nach Auskunft von Ortsvorsteher Heidt auf einer öffentlichen Ortschaftsratssitzung am Donnerstag, den 17. März 2016, behandelt und ausführlich erläutert werden.

Bildquellen

  • Rathaus Staffort: Martin Strohal
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