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In eigener Sache: Kommentare auf meinstutensee.de

Bild: Tumisu/pixabay.com

Von Martin Strohal | 28.01.2018 19:53 | 30 Kommentare

Die von unseren Leserinnen und Lesern unterhalb unserer Artikel abgegebenen Kommentare treffen nicht bei jedem auf Wohlgefallen. Da wir schon mehrfach von einzelnen Stutenseer Lokalpolitikern aufgefordert worden sind, härter durchzugreifen oder die Kommentarfunktion am besten ganz abzuschalten, wollen wir dazu gerne Stellung nehmen. Ebenso zu dem Thema “Klarnamenpflicht”, die mindestens genauso häufig gefordert wird.

Kommentare und Moderation

Mit dem Eingreifen in Kommentare sind wir sehr zurückhaltend. Wir moderieren dort, wo Personen persönlich angegriffen werden (beispielsweise durch Namensspielereien oder durch das Unterstellen persönlicher Vorteilsnahme). Außerdem haben wir auch schon mehrfach zur Sachlichkeit aufgerufen und darum gebeten, Unterstellungen zu unterlassen. Informationen komplett aus den Kommentaren zu tilgen, ist üblicherweise nicht zielführend, weil dann erst recht die Aufmerksamkeit darauf gezogen wird (siehe Streisand-Effekt). Wir möchten den Stutenseern eine Plattform anbieten, um sich über unsere Artikel – und damit über das, was in Stutensee passiert – austauschen zu können. Wie im echten Leben gibt es dabei Leute, die sich eher dezent ausdrücken, und solche, die emotional alles rauslassen und dabei evtl. auch bewusst oder unbewusst Falschinformationen verbreiten. Das beste Mittel dagegen ist die Gegenrede. Wer es besser weiß, möge bitte auf den Fehler hinweisen. Es ist nicht unsere Aufgabe, die Kommentare auf Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Bei strafrechtlich relevanten Äußerungen (“Hate Speech”) gegen Einzelne oder Gruppen greifen wir natürlich durch. Wichtig sind hier die EU-Menschenrechtskonvention, das Grundgesetz und der Volksverhetzungsparagraph. Auf dieser Basis haben wir in den vergangenen Jahren bereits Kommentare auf unserer Facebook-Seite gelöscht und Nutzer von der Diskussion ausgeschlossen. Uns ist das Recht auf Meinungsfreiheit (Art. 5, GG) sehr wichtig. Diese wird natürlich beschränkt dadurch, wenn sie die Rechte anderer tangiert.

Die rechtliche Situation

Ein kurzer Ausflug zur rechtlichen Situation: Der eine oder andere mag bereits vom “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” (NetzDG) gehört haben, das seit diesem Jahr in Kraft ist. Hier ist geregelt, dass Anbieter möglicherweise rechtswidrige Inhalte von sich aus löschen müssen. Dieses Gesetz trifft auf uns nicht zu:

Dieses Gesetz gilt für Telemediendiensteanbieter, die mit Gewinnerzielungsabsicht Plattformen im Internet betreiben, die dazu bestimmt sind, dass Nutzer beliebige Inhalte mit anderen Nutzern teilen oder der Öffentlichkeit zugänglich machen (soziale Netzwerke). Plattformen mit journalistisch-redaktionell gestalteten Angeboten, die vom Diensteanbieter selbst verantwortet werden, gelten nicht als soziale Netzwerke im Sinne dieses Gesetzes.§1 (1), NetzDG

meinstutensee.de ist kein soziales Netzwerk, sondern ein journalistisch-redaktionell gestaltetes Angebot.

Vielmehr ist für uns das Telemediengesetz (TMG) relevant. Danach sind wir nicht verpflichtet, Kommentare (fremde Inhalte) zu überwachen:

Diensteanbieter im Sinne der §§ 8 bis 10 sind nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.§7 Abs. 2 TMG

Wenn wir aber auf einen nicht legalen Kommentar hingewiesen werden und die Einschätzung teilen, müssen wir ihn natürlich umgehend entfernen bzw. bearbeiten.

Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, sofern
1. sie keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung oder der Information haben und ihnen im Falle von Schadensersatzansprüchen auch keine Tatsachen oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige Handlung oder die Information offensichtlich wird, oder
2. sie unverzüglich tätig geworden sind, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren, sobald sie diese Kenntnis erlangt haben.§ 10 TMG

Informieren Sie uns also bitte unverzüglich, wenn Sie auf strafrechtlich relevante Inhalte bei uns stoßen. Dann werden wir diese umgehend entfernen.

Klarnamenpflicht

Vielfach wurde an uns der Wunsch herangetragen, doch eine Klarnamenpflicht einzuführen. Schon alleine die Tatsache, dass das rein technisch sehr schwierig umzusetzen wäre – außer wir suchen jeden Nutzer persönlich auf und lassen uns seinen Ausweis zeigen -, sprechen auch andere Gründe dagegen. Zum Beispiel das bereits oben genannte Telemediengesetz:

Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.§13 (6) TMG

Zudem ist es nicht so, dass sich hinter Pseudonymen nur “böse Pöbler” verbergen, sondern durchaus auch Nutzer, die durch offene Meinungsäußerungen private oder berufliche Nachteile befürchten. Zumal eine Zuordnung auch noch nach Jahren möglich wäre. Keine Frage, dass es sich besser diskutieren lässt, wenn man weiß, mit wem man spricht. Bringt eine Person unter Pseudonym jedoch sinnvolle Fragen oder Argumente hervor, sollte man sich mit diesen auseinandersetzen. Dafür ist der Name nicht relevant. Wie die FAZ bereits vor einigen Jahren berichtete, ist es ein Trugschluss, dass eine Klarnamenpflicht zu einem besseren Umgangston führt.

Aktualisierung: In der ersten Fassung des Textes wurde in der Einleitung auch die Stadtverwaltung erwähnt. Das ist nicht korrekt, dafür bitten wir um Entschuldigung.

Bildquellen

  • Kommentar Diskussion: Tumisu/pixabay.com

Kommentare

Sehr schön Herr Strohal,
ein Lob wie sie dem Druck der Verwaltung standhalten. Auch für Stutensee gilt zum Glück die aktuelle Gesetzeslage, auch wenn es Herr Demal / BM / GR gerne anders hätten und ihnen entsprechend “Dampf” machen……natürlich wieder im Stillen, eigentlich der größte Fauxpas der Verwaltung. Stutensee möchte die Meinungsfreiheit unterbinden – Herr Demal und Konsorten, was kommt als nächstes?

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Die Stadtverwaltung hat keinen Einfluss auf uns ausgeübt, das war missverständlich formuliert, sorry!

Im Stutenseewochenblatt ist das der Verwaltung ja schon gelungen und die BNN hat man auch einigermaßen im Griff – die Räte sind wahrscheinlich jetzt etwas verwundert, warum dies auf dieser Plattform nicht so einfach funktioniert, mal sehen zu welchen Mitteln sie noch greifen, die jüngere Vergangenheit zeigt, dass da mit vielem zu rechnen ist.
Herr Strohal und Team, bleiben Sie sich bitte treu – auch wenn es wohl noch weitere Versuche geben wird ihr Portal zu schließen oder zu beschneiden – da geht es auch überhaupt nicht mehr um pro und contra Lachwald, da geht es noch um viel grundsätzlichere Dinge, die unserer Gesellschaft erhalten bleiben müssen – DANKE .

-msm-

Herr Strohal,
ich bin fassungslos, man weiss gar nicht was man dazu sagen, resp. schreiben soll und so geht es nicht nur mir! Wie tief will man in Stutensee noch sinken!

Vielleicht gibt den entsprechenden Herren ein Zitat von Willy Brandt, 4. Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger einen kleinen Denkanstoß – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt:

„Die garantierte Presse- und Meinungsfreiheit ist ein für die Demokratie zu hohes Gut, als dass es von irgendeiner Seite beeinträchtigt werden sollte.”

In diesem Sinne wünsche ich ihnen, Herr Strohal, und natürlich allen Mitarbeitern ein „dickes Fell“ und „Nerven aus Drahtseil“! Sie und ihr ganzes Team machen eine hervorragende Arbeit und waren selten so wichtig für die Bürger, als in dieser Krise! Seien sie gewiss, daß die Stutenseer Bürger hinter ihnen stehen und ihnen ihre Arbeit danken!

Aha – ein Schelm wer böses dabei denkt.

….Aufforderungen der Verwaltung werden es dann wohl gewesen sein, die jetzt abgestritten werden – das macht es nicht besser

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Es gab keine Aufforderungen der Verwaltung!

-msm-

“Große Männer haben die Pressefreiheit nie gefürchtet; denn wo kein Pulver liegt, kann man die Leute rauchen lassen.”

Karl Julius Weber; deutscher Jurist, Schriftsteller und Satiriker; 1767 – 1832

“Da wir schon mehrfach von einzelnen Stutenseer Lokalpolitikern aufgefordert worden sind, härter durchzugreifen oder die Kommentarfunktion am besten ganz abzuschalten…”

Ich kann jetzt nicht sagen, daß ich geschockt wäre. Das Gesicht, welches Demal und seine Lokalpolitiker im Moment zeigen, hat mich so etwas schon vermuten lassen. Auch hier wieder unterste Schublade.
Es wird für einige der Damen und Herren schleunigst über ihren Rücktzitt nachzudenken. Sie blamieren unsere Stadt bis auf die Knochen.

Herr Strohal, ich danke Ihnen dafür, daß Sie nicht vor diesen Leuten einknicken. Sie haben meinen Respekt.

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D. Funke: Herr Demal ist nicht mit der Forderung nach Abschaltung der Kommentare o.ä. auf uns zugekommen. Das geht auch aus dem von Ihnen gewählten Zitat nicht hervor.

-kgb-

Es ist unglaublich, was in Stutensee abgeht. Die Stadt hat ihr Amtsblatt und ihre Website (keine Möglichkeit für direkte Kommentare). Man braucht nur mal in beide zu schauen, mit welch extremem Aufwand dort zurzeit für die Meinung der Stadt geworben wird. Und die, die das schreiben, machen es bestimmt nicht in ihrer Freizeit, sondern werden mit unseren Steuergeldern bezahlt. Und dann steht noch nicht mal der Name drunter. Die Parteien haben ihre Websites (ebenfalls keine Möglichkeit für direkte Kommentare), die sie bestimmt nicht aus eigener Tasche, sondern aus Parteimitteln finanzieren. Außerdem können sie unwidersprochen das Amtsblatt nutzen und halten sich dabei nicht mal an die Regeln des fairen Umgangs. Wenn wir darum bitten, im Amtsblatt zu schreiben, wird uns das von der Stadt verwehrt und wenn wir dann für teures Geld dort Anzeigen schalten wollen, werden diese zensiert, selbst Gedichte!
Die sogenannte „Allianz für Stutensee“ betreibt ihre Website (auch hier keine Möglichkeit für direkte Kommentare) nach eigenen Aussagen auch mit Parteimitteln und versucht gleich noch die Bürgerinitiativen auszutricksen.
Bürgerinnen und Bürger haben diese Kommunikationsmittel nicht. Sie sind auf Diskussionsforen angewiesen, wie zum Beispiel bei meinstutensee.de. Dass der „Normalbürger“ dabei manchmal übers Ziel hinausschießt, ist doch verständlich. Auch wir, nicht nur die Stadt oder die Parteien, bekommen dabei unser Fett weg. Hier hilft nur mit guten Argumenten zu parieren oder mit der entsprechenden Souveränität darüber hinwegzugehen, wenn man die denn hat.
Und jetzt versuchen einige Stutenseer Lokalpolitiker auch das noch zu unterbinden. Das ist armselig und widerspricht jedem Demokratieverständnis. Offensichtlich merken diese Kommunalpolitiker, und dreimal darf geraten werden aus welchen Parteien sie kommen, dass sie mit ihren schlechten Argumenten nur noch dann eine Chance haben, wenn sie die von Andersdenkenden verbieten.
Die Stutenseer haben kein Vertrauen mehr in solche Kommunalpolitiker. Damit, so hat man den Eindruck, können aber manche von denen ganz gut leben. Zumindest zwischen den Wahlen. Das ist schon schlimm genug. Aber viel viel schlimmer ist, dass diese Kommunalpolitiker mittlerweile Angst vor ihren eigenen Wählern und den Stutenseer Bürgerinnen und Bürgern haben, und deshalb nur noch um sich beißen. Das haben wir in Stutensee nicht verdient.
Ernst Reuter, der große SPD-Politiker und Regierende Bürgermeister in Berlin in einer schweren Zeit, würde es mir sicherlich verzeihen, dass ich unter diesen Umständen seine berühmten Worte umdrehe und auf Stutensee ausrichte: „Schaut nicht auf diese Stadt!“
Herr Strohal und das ganze Team von meinstutensee.de: danke für Ihre hervorragende und objektive journalistische Arbeit. Bleiben Sie standhaft und machen Sie weiter so. Sonst muss es in Stutensee bald eine Demonstration für die Meinungs- und Pressefreiheit geben. Und wie solche Demos in Stutensee aussehen können, war ja heute vor der Festhalle zu sehen.
Klaus Gompper
Bürgerinitiative Rettet den Lachwald
http://www.rettet-den-lachwald.de

Jens Richter

Sehr geehrter Herr Gompper!
Ich kann hier nur für die Freien Wähler Stutensee e.V. sprechen. Wir finanzieren unsere Web-Seite aus unserer Vereinskasse. Wir bekommen keine Zuwendungen aus Brüssel, Berlin, Stuttgart oder Stutensee. Wir haben Mitglieder und somit Mitgliedsbeiträge, wir haben unser Hoffest und erhalten Spenden von Privatpersonen. Was legitim ist.
Ob wir Kommentare zulassen oder nicht, überlassen Sie bitte uns. Bisher bestand hierfür keine Notwendigkeit. Im Impressum ist eine E-Mail-Adresse angegeben, unter der wir erreichbar sind. Das hat ausgereicht.

Unsere Beteiligung an der Allianz wurde in einer extra einberufenen Mitgliederversammlung, nach ausführlicher Diskussion, demokratisch beschlossen.

Bitte überlegen Sie sich, ob solche Behauptungen wirklich notwendig und der Sache dienlich sind.

Herr Richter.

HerGompper schrieb doch, daß sie sich aus Parteimitteln finanzieren. Weshalb die Aufregung?

Eine Stadt ohne Meinungsfreiheit?
Ich bin zutiefst entsetzt. Da versucht man den Stutenseer Bürgern die letzte Möglichkeit zu nehmen, sich öffentlich und unzensiert zu äußern und zu diskutieren. Auf anderen Ebenen (Fragestunde im GR, Stutenseewoche) ist das ja schon gelungen! Beschneidung von Meinungsfreiheit und mundtot machen von Kritikern hatten wir schon mal in Deutschland .Wenn Stutensee auch nicht der Nabel der Welt ist, wehret den Anfängen!
Spätestens seit diesem Vorfall geht es am 18. Februar nicht mehr ausschließlich um den Lachwald, sondern auch um die Festigung unserer demokratischen Strukturen.

Heute Abend Montag 29.01 19.00 Öffentliche Gemeinderatssitzung in der Festhalle, können wir dieses Thema Meinungsfreiheit und Verhalten bei einem Bürgerentscheid mal unsere Führung fragen, ist ja keine Frage zum heutigen Programm, die Antworten sollten wir aufzeichnen.

Jens Richter

Als Vorsitzender der Freien Wähler verurteile ich wie Sie jede Einflussnahme auf die Möglichkeiten der Kommentierung in meinstutensee.de!
meinstutensee.de erfüllt hier eine hervorragende Pressearbeit.

Wie die Redaktion im Abschnitt “Rechtliche Situation” in der Erläuterung zu §10 TMG ausführt, werden Kommentare die gegen das TMG verstossen gelöscht, sobald sie gemeldet oder selbst entdeckt werden.
Das dies so auch umgesetzt wird, kann man an mehreren Stellen finden.
Dass dies hin und wieder notwendig ist, ist allerdings traurig.

Bei der Bundeswehr durfte eine Beschwerde erst nach einer Nacht des Überdenkens eingereicht werden. So dumm war diese Vorschrift gar nicht. Bei allem Unmut und aller Verärgerung, die in manchem beim Lesen eines Artikels, aufkommt: Je höher der Blutdruck, desto besser ist es, wenn man seinen Kommentar eine Nacht überdenkt und erst am kommenden Tag abschickt.

Hallo,Herr Richter wenn alles aus der Spendenkasse bezahlt wurde ,haben Sie bestimmt auch die Quittung von der bezahlten Rechnung Stadt Stutensee über das aufhängen der Plakate durch Stadtmitarbeiter und die Rechnung über die Plakate.Solange diese nicht veröffentlicht sind muß ihre und die anderen Aussagen der Verantwortlichen bezweifelt werden.

-kgb-

@ Jens Richter
Sehr geehrter Herr Richter
ich zitiere aus dem Artikel “„Allianz für Stutensee“ Große Fraktionen bilden Aktionsbündnis” hier auf meinstutensee.de im ersten Absatz: “Finanziert werde der Wahlkampf von den Fraktionsvorsitzenden bzw. den Fraktionsmitgliedern aus eigener Tasche und durch Mittel der Parteien.”
Und dass Ihnen eine E-Mail Adresse reicht, glaube ich Ihnen gerne. Aber Sie wissen genauso gut wie ich, dass bei einer Kommentarfunktion jeder lesen kann, was geschrieben wurde. Ihre E-Mails lesen aber nur Sie alleine.

Jens Richter

@Andreas Hassmann & Klaus Gompper
Die Banner und Plakate der Allianz sind grün, wie zum Unmut mehrfach festgestellt.

Diese wurden NICHT durch städt. Mitarbeiter aufgehängt, sondern von Mitgliedern von CDU, SPD, FDP und FW und zwar zeitlich vor den Bannern der Stadtverwaltung.
Aus diesem Grund kann ich Ihnen auch keine Rechnung/Quittung vorlegen.

Die 3 Banner in Staffort wurden von den Staffortern selbst initiiert und beschafft/bezahlt. Die Rechnungsstellung für das Anbringen durch den Bauhof ist erfolgt. Selbstverständlich werden diese Kosten bezahlt, wie auch die Belegung des GR-Saals für die Pressekonferenz.

Die Kosten für die Beseitigung der geprayten Nettigkeiten im Sommer des letzten Jahres, auf dem Radweg zwischen Lachwald und Brücke der “Alten Bach” bzw. vor dem Haus des OB, mussten jedoch, da der Verursacher Unbekannt ist, von allen Stutenseern übernommen werden.

@Jens Richter

Verlieren Sie gerade die Kontrolle über sich?
Wollen allen Ernstes Sie den Bürgerinitiativen unterstellen, sie hätten “Nettigkeiten” gesprayt?

Wie man auf einem Foto sehr schön sehen kann, werden Banner an einem eigens dafür installierten Gerüst, von städtischen Mitarbeitern angebracht. Beim TSG, dann ist noch eines am Ortseingang von Büchig, es gibt bestimmt noch weitere, deren Standort ich aber nicht kenne.
Was ist mit diesen?

Weil Weil Weil, was was was?! Alleine dass Sie von der Stadtverwaltung die Möglichkeit bekommen, dass diese Ihre Wahlwerbung aufhängt – durch Stadtarbeiter- zeigt doch schon, dass hier gemeinsam der Wahlkampf abgesprochen wird. Klar gibts da ne Rechung. Klar gibts die ;)
Dass die Stadt so selbst einen demokratischen Wahlkampf beeinflusst ist nicht rechtens.

Stimmt leider nicht so
,ich fuhr zufällig am Tolnaplatz vorbei (Mittwoch oder Do) als Mitarbeiter des Ordnungsamtes 2 Personen mit Dienstfz ” NEIN Schilder” aufhängten. Bilder konnte ich leider aus Fassungslosigkeit nicht machen.
Des weiteren bei Selbstaufhängung sind die Vorschriften, welche auch ihnen vorliegen, zu beachten.
Es hängen immer noch, trotz Meldung an das Ordnungsamt vor einer Woche, nein Schilder an Verkehrszeichen. In den Vorschriften werden auch 8,50 Euro pro Schild als Gebühr bei falschem Aufhängen aufgeführt. Wem diese berechnet werden überlasse ich ihnen.

Jens Richter

Ich versuche es wie unser MP zu halten. Überlegt, ruhig und sachlich argumentieren. Ständige Wiedeholungen ein und des selben erhöhen die Aussagekraft nicht.
@Stafforter: Im Verlauf der heutigen GR-Situng hat der OB auf Anfrage der Vertreter der BI erläutert, warum die Stadt so handelt, handeln muss und auch das Recht hierzu hat. Genauso hat der OB erklärt, dass er sich nach dem 18.2. an das Ergebnis halten muss und wird.
Warten wir ab, wie Stutensee entscheidet und fordern wir alle Wahlberechtigten auf, die Möglichkeit bei einem Bürgerentscheid abzustimmen, wahrzunehmen.
@A. Hassmann, meine bereits formulierte Antwort an Sie habe ich wieder gelöscht. Ich versuche dem Aufruf zum “Burgfrieden” im Sinne der Sache und Sachlichkeit für meinen Teil beizutragen.

Was die Glaubwürdigkeit der Verwaltung / der Mandatsträger angeht spielt es keine Rolle mehr, wie die Wahl am 18.02 ausgeht. In Erinnerung wird vor allem bleiben mit welchen Mitteln die von den Bürgern Stutensees gewählten Personen agiert und versucht haben teilweise alle Wähler, egal ob pro oder contra Lachwald, für dumm zu verkaufen und das ist auch gut so. Was den Lachwald angeht habe ich persönlich zb eigentlich keine Tendenz – nach den Vorfällen der letzten Wochen werde ich trotzdem für den Erhalt stimmen, weil mich die Ignoranz, die Überheblichkeit, einfach das ganze Auftreten der Verwaltung und den anhängigen Dorfpolitikern mehr als irritiert, um es vorsichtig auszudrücken.
Und übrigens zwischen “das Recht hierzu hat” und guter, offener und ehrlicher Politik liegt ein entscheidender Unterschied, ich hoffe Ihnen ist das auch bewusst. Darum geht es nämlich inzwischen.

Jens Richter

@Gaius Bonus
Haben Sie einmal nach Ihrem Pseudonym gegoogelt? Sehr interessantes Ergebnis.

Ich habe wohlüberlegt die Formulierung und den Singular “der Verursacher” gewählt. Oder meinten Sie etwa, dass es keine “Nettigkeiten” waren? Es muss erlaubt sein, auch dieses zu erwähnen. Diese Schmierereien hat auch der Bauhof entfernt. Und das nicht in seiner Freizeit.

Hier geht es um die latente Unterstellung, jemand (eine unbekannte Person) möglicherweise Mitglied der BIs hätte etwas damit zu tun. Das kann ich mir nicht im entferntesten vorstellen. Hier hat man es nämlich mit Leuten zu tun, die ihren Wahlkampf und ihre Ziele mit legitimen und moralisch einwandfreien Mitteln betreiben. Im Gegensatz zu dieser unsäglichen Allianz, welche die Gürtellinie nicht einmal mehr mit Steighilfen erreichen könnte.
Was mein Pseudonym angeht, liegt dies in einer Zeit begründet, die Sie niemals nachvollziehen können. Diejenigen, die mich schon von früher kennen, wissen genau, wer ich bin.

Rolf Pessel

Rolf Pessel
Gäbe es meinstutensee.de nicht, man müsste sie erfinden!

Erst einmal vielen Dank für die klärenden Worte in Bezug auf die rechtliche Dimension der Behandlung von Kommentaren.
Das Team macht in meiner Wahrnehmung einen sehr guten, und man darf nicht vergessen, einen ehrenamtlichen Job.
Die dargebotenen Inhalte sind in Ausdruck, Stil, Grammatik und Orthografie in vielfältiger Hinsicht weitaus erbaulicher als bei manch anderen Printmedien. Bitte macht weiter so.

Das hier im Dunstkreis des Lachwaldes wieder aufkeimende Gezänk beider Parteien geht mir langsam extrem auf die Nerven und hat mit dem Thema „Kommentar und Moderation“ nun gar nichts zu tun, d.h. „Thema verfehlt”.

@Herr Pessel
Was das Lob für Herrn Strohal und sein Team angeht haben sie zu 100 % den Nagel auf den Kopf getroffen. Warum Sie allerdings die Kommentare verfolgen, wenn Sie ihnen so auf die Nerven gehen, das verstehe ich jetzt nicht genau – muss ich ja aber auch nicht.

Rolf Pessel

Ich zumindest kann erst beurteilen, ob mir ein Kommentar, so wie sie es ausdrücken, “auf die Nerven geht” nachdem ich ihn gelesen habe. Kommentare lese ich, um andere Sichtweisen kennenzulernen und um mich selbst evt. zu korrigieren. Wenn diese Kommentare dann das “Thema verfehlen” oder sich in “Beschimpfung und Verunglimpfung” erschöpfen, wie es leider häufig in social media und social network passiert, dann stelle ich mir auch immer wieder die Frage, warum tust du dir das an? Es ist so langweilig und doch mühsam sich trotzdem damit aktiv auseinanderzusetzen. Aber nicht zu reagieren, ist die die falsche Konsequenz. Man überlässt dann den Dummschwätzern, Scharfmachern und fake news Verbreitern das Feld. Verstanden ;-)

@Herr Pessel

Nein, nicht verstanden. Wenn mir was “extremst auf die Nerven geht” – das haben übrigens SIE geschrieben ( vielleicht lesen Sie Ihren Kommentar noch mal), ich habe sie nur zitiert – dann spare ich mir das in der Regel – außer ich möchte mich gerne aufregen, aber wer möchte das schon Wollte Ihnen nur einen Tipp geben wie sie das “extrem auf die Nerven gehen” ganz einfach vermeiden können, ist ja auch nicht gesund


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