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Zwei Kandidatinnen für zweiten Wahlgang

Bettina Meier-Augenstein, Petra Becker

Bild: Martin Strohal/Montage

Von Martin Strohal | 11.07.2018 20:41 | 92 Kommentare

Für den zweiten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Stutensee am Sonntag, den 22. Juli 2018, werden nur noch Bettina Meier-Augenstein und Petra Becker kandidieren. Das stellte der Gemeindewahlausschuss in seiner heutigen Sitzung nach Ende der Bewerbungsfrist fest.

Nach dem schlechten Abschneiden im ersten Wahlgang hatten die drei Kandidaten Sven Schiebel (13,30 %), Martin Pötzsche (8,19 %) und Maria Schneller (3,42 %) ihre Bewerbungen zurückgezogen (wir berichteten). Es hat sich auch kein neuer Kandidat gemeldet. So bleibt den Stutenseern die Auswahl zwischen den beiden Frauen aus Karlsruhe. Im zweiten Wahlgang genügt die einfache Mehrheit. Eine Stimme mehr als die andere Kandidatin genügt, um die Wahl zu gewinnen. Bei dem unwahrscheinlichen Fall von Stimmengleichheit würde laut Gemeindeordnung das Los entscheiden. Stutensee wird am 22. Juli auf jeden Fall eine Oberbürgermeisterin als Nachfolgerin von Klaus Demal bekommen.

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  • OB-Wahl Kandidaten 2. Wahlgang: Martin Strohal/Montage

Kommentare

Jetzt sind es also wirklich nur noch zwei. Über Ihre Nachteile wurde und wird wohl weiter viel geschrieben. Sprechen wir also lieber übe ihre Vorzüge:

Frau Meier-Augenstein hat enorme parteipolitische Erfahrung, ist sehr engagiert und kontaktfreudig und sucht aktiv das Gespräch mit den Bürgern. Allerdings: Befragungen spiegeln in der Regel die Vergangenheit wieder, selten lassen sich aus ihnen zukunftsweisende Konzepte ableiten. Ein Politiker jedoch sollte vorangehen, dabei aber nicht vergessen die Bevölkerung mitzunehmen. Er ist nicht nur den Wünschen der Bürger verpflichtet, sondern vor allem deren Wohl.

Frau Becker hat Führungserfahrung und -fähigkeiten und – was für einen OB besonders wichtig ist – sie kann in Zusammenhängen denken. (Ein Wenig davon hatte auch Herrn Pötzsche.) Dies wiegt für mich den Nachteil auf, dass sie nicht fest nach Stutensee ziehen will. Ich denke, auch ein OB hat ein Recht auf Feierabend und die Sicht von außen ist manchmal ganz hilfreich.

Meine Tendenz geht zu Frau Becker, weil ich sie für die kompetentere halte. Ich könnte aber auch ganz gut mit einer OB Meier-Augenstein leben.

Ich teile die Präferenz für Becker.

Die Oberbürgermeisterin-Wahl ist eine Persönlichkeitswahl und das hat natürlich ganz viele unterschiedliche Aspekte, zuvorderst die politischen Ansichten und Überzeugungen, ggf. noch die Weltanschauung der Kandidatinnen. Das sind Meinungen und dazu muss jeder selbst wissen, wie er oder sie sich bei den beiden Kandidatinnen wiederfindet.

Zu einigen Sachaspekten lässt sich aber vergleichend etwas sagen:

Zur Ortskenntnis:
Becker hat bisher 25 Jahre in Stutensee gelebt, Bettina Meier-Augenstein 0 Jahre. Da traue ich Becker zu, dass sie Stutensee um einiges besser kennt als Frau Meier-Augenstein, die erst in einiger Zeit erstmals nach Stutensee ziehen würde.

Parteipolitisch ist die Frage: Parteilose mit überparteilicher Unterstützung (SPD und Freie Wähler) oder CDU-Mitglied mit CDU-Unterstützung?
Parteipolitisch unabhängig zu sein stimmt schon dann nicht mehr, wenn eine Kandidatin die aktive Unterstützung einer oder mehrer Parteien bzw. Gruppierungen akzeptiert. Das sind beide Kandidatinnen also nicht. Aber als CDU-Parteimitglied und aus ihrer bisherigen Biografie her gibt es bei Frau Meier-Augenstein gewiss eine größere Bindung bzw. Abhängigkeit als bei Becker, die zudem nicht nur von einer einzigen Partei unterstützt wird.

Beruflich ist die Frage: Juristin oder Bankerin? Wie viel bisherige Führungserfahrung bzw. -verantwortung?
Becker:
seit 3 Jahren Amtsleiterin der Rechtsabteilung der Stadt Karlsruhe
-> d.h. zweite Führungsebene hinter den Bürgermeistern
Die Stadt Karlsruhe ist inkl. der städtischen Gesellschaften ein “Konzern” mit ca. 10.000 Mitarbeitern.

Frau Meier-Augenstein:
seit 2 Jahren Leiterin Projektmanagement der ZG Raiffeisen eG
-> d.h. dritte oder vierte Führungsebene*
Die ZG Raiffeisen eG ist ein Konzern mit rund 1.900 Mitarbeitern.

* Lässt sich nicht genau recherchieren, jedenfalls nicht erste oder zweite Führungsebene, das ließe sich recherchieren. Sie wirbt stattdessen vor allem mit einer Position in der zweiten Führungsebene, die sie 2013/14, also vor 4 Jahren, mal inne hatte. Da war sie mal ein Jahr lang Kaufmännische Leiterin des Geschäftsbereichs Vermarktung. Darauf bezieht sich ihr “verantwortlich für 200 Millionen Jahresumsatz”.

Zieht Frau Meier-Augenstein nach Stutensee? Sie hat ja noch schulpflichtige Kinder. Frau Becker hat immerhin “Wurzeln” in Stutensee. Frau Meier-Augenstein hat sich ja schon mehrfach als OB beworben und niemand wollte sie haben. Werde auf jeden wieder Frau Becker wählen. Sie wirkt auf mich auch viel ehrlicher und offener und “klüngelt” nicht mit Frau Tröger:)

Da ich mir vor der Wahl über beide Kanditatinen informiert habe ( sei es Internet, Gespräche, etc) Kann ich mit hier deutlich sagen:
Ja Frau Meier-Augenstein zieht nach Stutensee,
dass hat Sie immer auf den Veranstaltungen betont. Diese Info lässt sich auch nochmals auf der Homepage unter den Bereich Fragen der Bürger einsehen.
Auch im persönlichen Gespräch hat Sie diese Frage klar mit Ja beantworten.
Natürlich hat Frau Meier-Augenstein schulpflichtige Kinder,aber ein Umzug ist auch mit Kindern möglich. Ich selbst bin mit meiner Familie- mit Schulpflichtigen Kindern- nach Stutensee gezogen.
Zum Thema „geklüngelt“ : wann wurde das beobachtet?
Auf den Veranstaltungen(seines öffentliche Vorstellung oder von Vereinen) habe ich Frau Meier- Augenstein als offene,herzliche Kandidatin erlebt mit der man in stutensee was bewirken kann und mit der es durchaus möglich ist über längere Zeit zusammenzuarbeiten.

Becker klüngelt nicht? Sehr witzig! Selten so gelacht! Kleiner Tipp: Macht mal die Augen und Ohren auf, dann seht / hört Ihr wer mit wem “klüngelt” usw.

Friedrichstaler

Immer diese Unwahrheiten zu verbreiten. Frau Becker hat noch niemals klar gesagt, dass sie nach Stutensee zieht
und ihr Haus in Friedrichstal hat sie verkauft zum Thema ein Haus verkauft man nicht.
Frau Meier-Augenstein bewirbt sich zum ersten mal als OB.
Auch stimmt es nicht, dass Frau Meier-Augenstein mit Frau Tröger “klüngelt”.

Sehr geehrter Blankenlocher,
Wer große Töne spuckt sollte die Wahrheit kennen bzw. sich informieren!
Ganz schwaches Bild
Becker wird zu % nach Stutensee ziehen!
Dazu hat sie sich ganz klar bekannt.
Und sie hatte kein Haus das Sie verkauft hat.
Woher nehmen Sie diese falschen Informationen??

@ Smarties:
Nomen es non Omen – zumindest in ihrem Fall.
Frau Becker hat sich ne klar zu einem Umzug gnach Stutensee bekannt, das hat MeinStutensee hier bereits mehrfach bestätigt.

Und es stimmt auch, dass Frau Becker ihr Elternhaus in Friedrichstal verkauft hat, ist ein paar Monate her. Fragen sie doch in der dortigen Nachbarschaft nach, wer da jetzt wie lange bereits wohnt!!!
Soviel zur Wahrheit….

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Bitte davon Abstand nehmen, Gerüchte über Kandidaten zu verbreiten! Sie dürfen gerne Ihre persönlichen Gründe haben, warum sie den einen oder den anderen Kandidaten besser finden. Aber Gerüchte und Halbwahrheiten helfen hier nicht weiter.
Frau Meier-Augenstein hat klar gesagt, dass sie nach Stutensee ziehen wird (nicht sofort, weil man nicht so spontan einen Schulwechsel macht). Frau Becker möchte wohl ihr Wohneigentum in Durlach behalten, trotzdem aber auch in Stutensee wohnen. Inwieweit das für eine Wahlentscheidung relevant ist, muss jeder für sich entscheiden.
Meier-Augenstein verantwortet laut Ihrer Aussage beruflich einen Jahresumsatz von 200 Mio Euro mit entsprechender Mitarbeiterführung. Frau Becker trägt als Justiziarin der Stadt Karlsruhe viel Verantwortung und ist mit Mitarbeiterführung vertraut.
Lassen Sie uns bitte wieder bei den Fakten bleiben und auch persönliche Ansichten teilen, aber keine Gerüchte oder Falschinformationen verbreiten!

FH...

Eine kleine Korrektur: Laut Homepage von Frau M.-A. _war_ sie für diesen Umsatz und die entsprechende Mitarbeiterführung verantwortlich. Seit 2016, zeitlich passend zur Rückkehr aus dem Landtag, leitet sie das Projektmanagement.

> Frau Meier-Augenstein hat klar gesagt, dass sie nach Stutensee ziehen wird

Nein, Herr Strohal, das hat sie nicht. Lesen Sie das Interview doch nochmal durch, das sie selbst transkribiert haben.

Frau M-A hat *nicht* gesagt, dass sie nach Stutensee ziehen *wird*. Sie sagte:

“Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass ein Oberbürgermeister auch in der Stadt lebt, für die er arbeitet oder verantwortlich ist, einfach um einen besseren Kontakt zu den Bürgern zu haben. Aber jetzt muss ich erst mal gewählt werden. Dann müssen wir in Ruhe schauen, welche Möglichkeiten es gibt, wir haben ja schon über das Thema Wohnungsmarkt gesprochen. So einfach ist das nicht. Dann haben wir schulpflichtige Kinder, d.h. mitten im Schuljahr ist es eh schwierig. Das braucht einfach etwas Vorlauf. Realistisch muss man sagen, dass das nicht gleich im ersten Jahr klappen kann. Aber geplant ist es schon, weil ich es einfach wichtig finde.”

Sie sagt mit keinem Wort, dass sie umziehen wird, sondern eiert um die Beantwortung herum. Und Sie gehen ihr dabei auch noch voll auf den Leim.

Sie sagt vielmehr, dass sie es wichtig,findet dass der OB im Ort wohnt. Das kann sie auch prima ohne Umzug.

(Sie muss auch erst in Ruhe schauen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, denn so einfach ist es ja nicht. Immobilienmarkt, Kinder … Da wird der gesichtswahrende Rückzug auch gleich vorbereitet.)

Die maximale Zusage, die sie macht, ist, dass es “geplant” ist.

Planen kann ich viel. Eine Absichtserklärung indes sieht anders aus. “Ich plane” schreibt man in den Antrag, wenn man sich um die Erfüllung lavieren will, ansonsten wird man schreiben “Ich werde”.

Leider sehen ihre anderen Antworten ähnlich aus, weswegen diese Frau schlichtweg unwählbar ist.

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Hallo Analytiker, ich will mich hier nicht inhaltlich in die Diskussion einmischen. Ich habe nur moderierend eingegriffen, weil mir die Gerüchte und Unterstellungen zu viel wurden. Dabei habe ich ein paar Sachen klargestellt. Und weil sie mich nun persönlich ansprechen: Ja, in unserem Interview klingt es nicht ganz so eindeutig. Aber sie hat es anschließend bei den Vorstellungsrunden klar mit “Ja” beantwortet und auf ihrer Website haben Sie es sogar schriftlich: “Im Falle meiner Wahl werde ich deshalb mit meiner Familie selbstverständlich nach Stutensee ziehen.”
Sie scheinen das nicht so recht glauben zu wollen. Dann betrifft das aber letztlich alle Themen aller Kandidaten. Aus meiner Sicht kommt es auf das Gesamtbild an, das man sich als Leser oder Besucher der Infoveranstaltungen oder in persönlichen Gesprächen mit den Kandidaten gebildet hat. Aber das war es jetzt auch mit meiner persönlichen Meinung. Und bevor auch hier jemand versucht zu interpretieren: Das war keine Wahlempfehlung meinerseits für irgendjemanden. Ich will nur, dass man fair mit allen umgeht. Und dass möglichst viele am 22. wählen gehen. Auch wenn einem beide Kandidatinnen nicht gefallen sollten, so wird doch eine die Wahl gewinnen und uns die nächsten acht Jahre gestalten und verwalten. Da gibt es keine Option “Ich bin gegen beide”. Also entscheiden, mit wem man eher leben kann, und dann abstimmen.

@Analytiker:
Frau Meier-Augenstein wird es 4mla bei den Vorstellungsrunden gefragt. Und jedesmal war die Antwort ein klares “JA”
Damit ist der Fall erledigt….
Im Gegensatz zu ihrer Durlacher SPD Kandidatin…die war nicht fähig und Willens sich hier klar zu positionieren….

@Analytiker: Doch, sie hat es ganz klar geäußert. Dass so ein Umzug mit Kindern am Schuljahresende vorteilhaft ist, kann man doch nachvollziehen! Exakt so verstehe ich die Antwort im Interview. Auch in den Veranstaltungen der Stadt hat sie klar und deutlich formuliert, dass sie nach Stutensee ziehen wird (im Gegensatz zu Frau Becker, die in jeder Veranstaltung eine andere Antwort auf Lager hatte). Außerdem steht es auch auf der Homepage von Meier-Augenstein. Klare Worte und keine juristisch unverfängliche Aussage!

Bei der Recherche gerade gesehen: Auf der Homepage werden übrigens auch andere „Gerüchte“ beantwortet:

https://www.meier-augenstein.de/fragen-der-buerger.html

Was ist denn bitte daran so wichtig, wer wo wohnt! Ist das hier ein Kindergarten. Und dass man was auf Gerüchte gibt- einfach nur peinlich.
Jetzt lässt eine der beiden gewinnen u gut ist. Sind beide nicht schlecht- u bisschen frischer Wind und Blick von außen tut Stutensee gut.

Da gibt es für mich nur eine Wahl!

UNGÜLTIG*! (*wiederholt)

Wählen gehen JA! Aber die WAHL zwischen Pest und Cholera ist nicht sehr verlockend…

Kann man als OB eigentlich via Telearbeitsplatz arbeiten? Ich denke über einen Hauskauf im Elsass nach. Dann könnte ich wie die Karlsruher Kollegien auch Kandidieren.

Nein, ungültig zu wählen ist der falsche Weg. Damit erhöhen sie zwar die Wahlbeteiligung, aber ändern nichts an der Zahl der abgegebenen gültigen Stimmen. Und genau auf Basis dieser werden die prozentualen Anteile berechnet.

Angeblich kann man ja auch andere Kandidaten wählen. Schreiben Sie Sich also selbst als Kandidatenvorschlag drauf. Dann ist die Stimme abgegeben, gültig – und beeinflusst das prozentuale Ergebnis dergestalt, dass ihre Stimme nicht implizit das Ergebnis zementiert.

Ist es o wichtig wo ein Bürgermeister /in wohnt ? Karlsruher OB wohnt auch nur in einem Ort oder Stadt u. hat längere oder weitere Anfahrtswege wie die zwei Kandidatinnen . Mir ist ihr Job u. Aufgaben wichtiger wie der Wohnort ! (Kindergarten)

Ja, ist es.
Nächstes Jahr sind Kommunalwahlen, bei denen auch der Kreistag gewählt wird. Das ist ein wichtiges Gremium im die Belangen Stutensees zu vertreten. Da ist es üblich, dass sich auch der OB reinwählen lässt.
Das kann er aber nur, wenn er auch im Kreis, also in Stutensee wohnt!
Wenn er/sie in Karlsruhe wohnen bleiben, kann er garnicht gewählt werden ,somit auch nicht seine Stadt vertreten.
Für mich ein Unding, und somit nicht wählbar!!!!

FH...

@Kandidatenkarusell: In der Tat, die Wählbarkeit für den Kreistag ist ein Argument. – Allerdings nur eines von vielen; daher sollte das nicht die alleinige Entscheidungsgrundlage sein.
Übrigens: Auch Frau M.-A. wird bei den Kreistagswahlen im Mai 2019 wohl nicht für den Landkreis KA wählbar sein, da wegen ihrer Kinder der versprochene Umzug nach Stutensee “nicht gleich im ersten Jahr klappen kann” (Zitat M.-A.).
Damit ist das Argument der Kreistagswahl keines mehr.

Es ist doch sowas von egal ob die gewählte Oberbürgermeisterin im Ort wohnt oder nicht. Mit dem OB-Posten ist man doch eh die meiste Zeit in seiner „Dienst“-gemeinde (Sitzungen, Vereinsfeste, Ansprachen, Einweihungen, etc.). Freizeit ist da Mangelware. Da wäre ich als OB froh, wenn ich mich in etwas Privatsphäre außerhalb meiner Dienstgemeinde zurückziehen könnte. Und ich denke viele andere wären da auch froh. Und mal ganz ehrlich. Sollte etwas dringendes sein. Von Karlsruhe ist man schnell in Stutensee.

Es spielt eine Rolle, siehe meine Ausführungen oben!

Wer nicht in Stutensee wohnt, kann sich nicht in den Kreiswahl wählen lassen und somit nicht die Interessen der Stadt vertreten!!
Das ist fahrlässig und nicht zu akzeptieren!!!

-kwg-

Hallo liebe Diskussionsteilnehmer. Wir sind uns einig, dass wir als Pseudonym aus bestimmten Gründen schreiben. Aber bitte bleibt doch bei Eurem alten Kürzel. Was im Moment hier teilweise auftaucht und angeboten wird ist ein Spiel BLINDE KUH mit zusätzlichen Blendgranaten. Und nur weil jetzt nach der Wahl eigene Aussagen von früher eine andere Einschätzung genießen würden, das verzeihe ich damit, dass man sich eben geirrt hat. Irren ist menschlich. Aber bei dieser Vielzahl angeblich neuer Teilnehmer ist es schwer zu kommunizieren, da die eigene Meinung der aktuellen Stunde angepasst werden soll, und somit die alte Meinung nicht mehr dem ursprünglichen Meinungsbild entspricht. Also kehrt zurück zu alten Standards, dann wird auch wieder Spannung aufgebaut. Sonst könnten auch einige Leute die Lust verlieren und das wäre sehr schade.

Ihr wählt doch sonst auch immer das Falsche, wenn ihr die Wahl habt!
Ihr steht doch sonst auch immer auf sauber, ordentlich und aalglatt.
Und genau darum bekommt ihr die Bürgermeisterin die ihr verdient!

gescheiterte CDU-Kar­ri­e­ris­tin VS. Mecki Imitatorin
…na super.

Ich bin immer wieder schockiert nach welchen Kriterien “die Leute” von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Die Diskussionen hier im Forum halten dafür auch ausreichend schöne Beispiele bereit. Ein Bürgermeister ist aber kein Stadtmaskottchen, sondern gesetzlicher Vertreter der Stadt und Leiter der Stadtverwaltung, der in seiner Funktion auch durchaus großen Schaden verursachen kann!
Dass die Wahl nun nur zwischen diesen beiden Koryphäen ausgetragen wird, ist letztendlich auch das Ergebnis des Wahlausschusses, der den gesetzlich zeitlichen Rahmen nicht voll ausgeschöpft hat. Warum eigentlich nicht?

FH...

@A. B.: Der Zeitrahmen wurde wohl deshalb nicht ausgeschöpft, weil man sonst mit den Wahlterminen in den Sommerferien gelandet wäre. Die Sache ist eben leider nicht immer so einfach. Da hätte Herr Demal schon einen Monat früher seinen Hut nehmen müssen…

Rolf Pessel

@ meinstutensee.de als Moderator:
Ich bin sehr froh darüber, dass die Redaktion moderierend in den Diskussionsverlauf eingreift. Es ist ein inhaltlich schwieriges, zeitlich aufwändiges als Betreiber einer redaktionellen Diskussionsplattform aber sinnvolles und notwendiges Unterfangen. Bitte fahrt in Eurem Bemühen Sachlichkeit und Nettikette aufrechtzuerhalten fort.

@ kwg
“Wir sind uns einig, dass wir als Pseudonym aus bestimmten Gründen schreiben.”
Wir sind uns nicht einig! Sicherlich werden die Befürworter dieser Aussage Gründe anführen können, um diese Aussage zu stützen. Ich fände es jedoch für eine offene Diskussionskultur förderlich, wenn wir hier auf meinstutensee.de mit offenem Visier Argumente tauschen würden. Es ist schade, dass sich hier (aus Angst?) in dieser Kommentarspalte niemand zu erkennen gab.

Ingrid-Marie Pippilotta

Ganz einfach deshalb kein “offenes Visier”: Weil ich keine Lust habe, schon wieder widerliche Dinge aus meinem Briefkasten zu ziehen. Die selbstverständlich ohne Unterschrift dort hinterlegt wurden. Warum sollten die Idioten dieser Welt meinen kompletten Namen plus Anschrift haben dürfen? Nur um mich analog-anonym bequemer mobben zu können, weil ihnen meine Ansichten nicht genehm sind?
Wer hier zivilisiert argumentiert, kann das auch mit einem Pseudonym; da die Redaktion die Metadaten erheben kann, ist ein Diskussionsbeitrag mitnichten anonym.

-kwg-

Herr Pessel- ich denke solange sich die Diskussion in dieser Tonlage abspielt ist es ok. Wie Sie ja selbst sehen bevorzugen es die meisten Diskussionsteilnehmer ihre wahre Identität zu verschleiern. Die Gründe dafür mögen die Verschiedensten sein. Aber wie Sie ja erkannten, greift das Team Strohal immer rechtzeitig in die Geschichte ein, wenn die Befürchtung besteht, dass eine Überhitzung droht. Solange wir trotzdem ehrlich und fair (das sind allerdings nicht alle) hier miteinander umgehen, ist es nicht von Bedeutung ob man nun im Telefonbuch oder wo auch immer sucht, um die Identität auch räumlich zuzuordnen. Ach das ist der – oder die? Ja das hab ich mir gleich gedacht- der hat doch schon mal…. Ja das ist doch unser Nachbar ! usw. usw. Ich will ja mit Ihnen nicht über das Kult-Cafe schwadronieren, das läuft ja bestens, und verdient höchsten Respekt und Anerkennung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Also soweit alles gut. Mit einer wahren Identität wäre viel weniger Betrieb auf diesem Kanal und das würde sich dann so, wie das Ballgeschiebe auf dem Fußballplatz darstellen. So nach dem Motto: Kurt Gorenflo schreibt- Lutz Schönthal antwortet. Spannende Geschichte wird das??? Pseudo “Hintere Reihe” oder “Politprofi” gegen Pseudo “Observer”- ist da sicher viel interessanter und offener.
Und zu dem nachfolgenden Beitrag von R.Vogt will ich nur den Einwand wagen, dass Frau Becker vielleicht auch “the masters voice” (des Meisters Stimme) überdrüssig ist und nun etwa nach “Becker`s choise” (Beckers Wahl) eine eigene Sehnsucht zum schon fühlbaren Arbeitsausklang umsetzt. Die Zeit dafür wäre fast überreif. Und REGIEREN wird sie bestimmt nicht. Das bleibt in Deutschland immer noch dem HORST vorbehalten.

Es ist befremdlich, dass sich die Diskussion hauptsächlich um die Wohnortfrage dreht. Natürlich muss ein OB in der Stadt wohnen, in der er sein Amt ausübt. Unser Landesvater wohnt ja auch nicht in Bayern. Aber bei einer 8-jährigen Amtszeit sollte man der entsprechenden Person eine angemessenen Zeit einräumen, adäquaten Wohnraum zu finden.
Aber es gibt durchaus andere Kriterien für eine Wahlentscheidung!
Frau Becker ist Juristin. Diese Menschen sehen gerne ausschließlich den Buchstaben des Gesetzes. Pragmatisches Denken und schauen auf den Bürgerwillen sind da höchst selten zu finden, wie auch schon bei der Kandidatenvorstellung in Blankenloch deutlich wurde. Nicht alles was rechtlich einwandfrei ist, ist auch richtig. Das haben die Wähler beim Bürgerentscheid am 18. 2. klar zum Ausdruck gebracht .
Frau Becker hilft seit vielen Jahren rechtlich die Interessen Karlsruhes durchzusetzen,. Das ist ihr Job. Aber wird “the masters voice” (OB Mentrup, SPD) verstummen, wenn sie in Stutensee regiert, oder wird man noch mehr Dankbarkeit und damit Zugeständnisse von der Landgemeinde fordern als bisher schon, weil wir die Infrastruktur der Großstadt, wie Krankenhäuser, Kinos, Geschäfte, nutzen?

Frau Meier-Augenstein sitzt seit Jahren im Karlsruher Gemeinderat. Dort setzt sie sich engagiert im Jugendhilfeausschuss für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. War ja wohl auch mal ein heißes Wahlkampfthema bei einigen Kandidaten! Auch für die Situation von Frauen ist sie ein kompetenter Ansprechpartner. Ihr Fachwissen in Finanzfragen und Erfahrung auf der politischen Ebene dürften ebenfalls sinnvoll sein.

So, und nun das Wort zum Sonntag:
Meine Damen und Herren Kommentatoren! Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit, und wenn Sie schon unter einem Decknamen schreiben wollen, dann benutzen Sie bitte Ihre eigene Fantasie und klauen nicht die Namen anderer Schreiber!

Ingrid-Marie Pippilotta

Verstehe ich das richtig: die eine bringt brav Stöckchen fürs SPD-Herrchen und die andere ist so frei wie jeder andere CDU-Stadtrats-Vogel?
Steile These.

FH...

Aha, juristische Ausbildung/Tätigkeit disqualifiziert einen als OB – wieder was gelernt…!?
Und der juristisch einwandfreie Lachwald-Prozess spricht ebenfalls gegen einen Juristen als OB, weil ein Jurist nicht das “richtige” erkennen könne (mal davon abgesehen, dass bei der Lachwald-GR-Entscheidung im Wesentlichen nicht-Juristen beteiligt waren)?? – Verquere Logik!

Nachdem ja offenbar keiner wirklich glücklich mit den zwei verbleibenden Kandidatinnen ist: Gibt es denn eine juristische Möglichkeit, die Bürgermeisterwahl neu anzugehen?

Immerhin wird hier eine Person auf 8 Jahre in ein nicht gerade unwichtiges Amt gehievt, da kann es doch eigentlich nicht sein, dass die Sache derart übers Knie gebrochen wird, nur um zu vermeiden, dass etwaige Wahlen in irgendjemandes Sommerferien feiern …

“Fallen” sollte das natürlich heißen … Da saß Herr Freud mit an der Tastatur und freute sich schon auf die Grillfeier.

FH...

@RMB: Es wird hier nichts übers Knie gebrochen, sondern das Prozedere läuft wie in der Gemeindeordnung vorgesehen. Dass einem die Bewerber nicht passen, ist kein Grund für einen Stopp. Wir sind hier nicht in einer Firma, wo einfach die Stellenausschreibung zurückgezogen wird. Da müssten Sie schon einen Formfehler oder Gründe für die Nichtwählbarkeit der Kandidatinnen finden. Das ist eben Demokratie.
Außerdem weiß heute niemand, ob die am 22.7. gewählte Dame nicht doch eine gute Bürgermeisterin für Stutensee werden wird…

@RMB: Die laufende OB-Wahl aufzuhalten wird nicht möglich sein – es sei denn es gibt noch einen Formfehler. Aber auch dann kann die Wahl nur noch im Nachhinein angefochten werden. Wenn Sie jedoch einen besseren Kandidaten an der Hand haben, dann besteht (trotz Sitzung des Wahlausschusses) noch die Möglichkeit in der unteren (leeren) Zeile des Stimmzettels den Namen des “besseren” Kandidaten einzutragen. Zuvor noch etwas Werbung machen und dann besteht die Chance noch dazwischen zu grätschen. Hier ein Beispiel:

https://www.swr.de/swraktuell/bw/suedbaden/buergermeisterwahlen-in-suedbaden-nicht-kandidiert-dennoch-buergermeister/-/id=1552/did=20345426/nid=1552/ddd849/index.html

schwierig, aber theoretisch machbar ;-)

Frau Vogt,

es ist doch erstaunlich, dass Sie, als scheinbar engagierte Natur- und Umweltbewahrerin plötzlich entgegen Ihrer früheren Meinung jetzt die Seite der von Ihnen so bezeichneten “Abholzer” vertreten.
Es spricht sicherlich nichts dagegen, dass Sie die CDU-Kandidatin bei der Wahl unterstützen und dafür in diesem Forum etwas Werbung betreiben.
Allerdings ist es seltsam, dass Sie ausgerechnet der auch für den Umweltbereich zuständigen Amtsleiterin Becker die Qualifikation als OB absprechen, wo Sie und die BI rettet- den-lachwald noch vor Monaten sich im höchsten Maße lobend über den Umgang der Stadt Karlsruhe bezüglich der Nichtbebauung von ökologisch wertvollen Flächen -auch Kleingartenanlagen- ausgesprochen haben?!
Da wäre es doch eigentlich logisch, dass Sie eine Kandidatin unterstützen, die sich mit ihren Möglichkeiten beim dortigen OB und bei den Dezernenten für diesen restriktiven Flächenverbrauch eingesetzt hat.
Doch sie entlarven sich im Nachhinein, dass Ihnen beim Lachwald wohl auch andere Gründe wichtig waren, über die wir hier lieber nicht mehr sprechen wollen.
Es wäre deshalb ehrlicher gewesen, wenn Sie gesagt hätten, als -vermutlich überzeugte- CDU-Wählerin gebe ich eben meine Stimme der entsprechenden Kandidatin. Dazu wäre es aber nicht notwendig gewesen die Gegenkandidatin madig zu machen!

FH...

+1

-kgb-

@ Dhr, wer immer Sie auch sind.
Ich mische mich ungern in die aktuellen Debatten/Kommentare ein, aber hier muss doch einiges richtiggestellt werden, weil Sie die Bürgerinitiative „Rettet den Lachwald“ explizit erwähnen.
1. Wir haben nie den Umgang der Stadt Karlsruhe bezüglich Nichtbebauung ökologisch wertvoller Kleingartenanlagen gelobt. Die Stadt Karlsruhe hat nämlich die Flächen von Kleingartenanlagen (KA. 1-W-403_FfG mit 3,5 ha, KA.2-W-027 mit 10,8 ha und Ka.2-W-010 mit 4,7 ha) selbst in den Flächennutzungsplan 2030 eingebracht, mit dem Ziel diese zu bebauen. Übrigens genauso wie Stutensee damals den Lachwald (ST.2-W-017). Die Stadt Karlsruhe hat aber dann wegen des Protestes vieler ihrer Bürgerinnen und Bürger öffentlichkeitswirksam einen Rückzieher gemacht.
Unsere BI hat dies damals zum Anlass genommen, die Stadt Stutensee und OB Demal aufgrund des Widerstands der Stutenseer Bürgerschaft zu einem ähnlichen Schritt aufzufordern.
Im Übrigen würden Sie, wenn Sie sich etwas sorgfältiger informiert hätten, feststellen, dass die oben genannten Kleingartenflächen keineswegs von der Stadt Karlsruhe aus dem FNP 2030 herausgenommen sind. Sie stehen nach wie vor in der Fortschreibung der Flächenkulisse „Wohnen“ des FNP 2030 kursiv gedruckt und mit einem „V“ versehen. „V“ bedeutet: Kleingartenanlagen unter Vorbehalt.
2. In Karlsruhe ist Umwelt, Natur- und Klimaschutz im Dezernat 5, Bürgermeister Klaus Stapf, angesiedelt. Frau Becker wiederum gehört zum Dezernat 1 und untersteht direkt Herrn OB Mentrup. (s. Organigramm der Stadt Karlsruhe)
Und noch eins: Unsere BI „Rettet den Lachwald“ ist als Bürgerinitiative nach wie vor politisch neutral, auch im OB-Wahlkampf. Das heißt aber nicht, dass jemand von uns unter seinem /ihrem Namen nicht seine/ihre Meinung sagen kann. Aber, sehr geehrte/r Dhr, wenn Sie hier einer der Initiatorinnen unsere BI vorwerfen „dass Ihnen beim Lachwald wohl auch andere Gründe wichtig waren, über die wir hier lieber nicht mehr sprechen wollen“ ist das mehr als billig, um nicht zu sagen unverschämt. Als Sprecher der BI „Rette den Lachwald“ verwahre ich mich entschieden dagegen.
Vielleicht sollten Sie einfach mal versuchen, sich zu informieren, bevor Sie drauflosschreiben.
Die Links zu den oben genannten Unterlagen kann ich Ihnen gerne zuschicken.

Gompper/Vogt behaupten überparteilich zu sein, werben aber für die CDU – Kandidatin!
Was denn nun

@Dhr
Erinnern Sie sich bitte richtig. Es gab in Stutensee keine “Abholzer-Partei” sondern einen nahezu einmütigen “Abholzer-Gemeinderat”, bestehend aus CDU,FDP,SPD und Freien Wählern.
Was wählen wir denn nun?!

Ingrid-Marie Pippilotta

Herr Gompper,
in der Stutensee Woche No 27 vom 5.7.18 befindet sich auf Seite 57 folgende Anzeige, ich zitiere:

“Unsere Bürgerinitiative, Initiator und Gewinner des Bürgerentscheids, unterstützt Martin Pötzsche weil er u.a. beabsichtigt, als OB die Bürgerschaft frühzeitig einzubeziehen, um den Erhalt unserer Natur und erforderliche Baumaßnahmen in Einklang zu bringen”

Falls Ihre BI dies tatsächlich geschaltet hat, ist das eine seltsame Auslegung von politischer Neutralität. Und es erklärt erneut, dass niemand mehr irgendwas von diesem Wäldchen hören will.

sehr verehrte pippilotta,

es gibt zwei bürgerinitiativen in sachen lachwald. herr gompper gehört zu jener, die keinen bürgerentscheid herbeiführen wollte. die von ihnen zitierte anzeige wurde von der bürgerentscheid-initiierenden initiative geschaltet. diese hätte sich sicherlich mehr gedanken machen können, wie der von ihnen gewählte text in der öffentlichkeit aufgenommen würde.
indes sind bürgerinitiativen ja dezidiert instrumente der politischen betätigung von bürgerinnen und bürgern. es ist sozusagen ihr selbstzweck, sich in den politischen diskurs an der für sie wichtigen stelle einzumischen. ob sie dabei parteipolitisch „unabhängig/neutral“ bleiben wollen oder sich dezidiert positionieren bleibt ihnen letzten endes freigestellt.
insofern ist weder an der haltung der BI von herrn gompper (selbstverordnete parteipolitische neutralität) noch an jener der anderen BI (klare politische unterstützung von herrn pötzsche) etwas ehrenrühriges auszumachen.
in diesem sinne… unmut mit wirklichkeit gegenchecken, emotionen als handlungsimpuls aber nicht als handlungsmaxime in die politische arbeit einwerfen, vermeiden von gerüchten und unterstellungen, am 22.07.2018 wählen gehen, und wenn einem etwas nicht gefällt, auch in zukunft den mund aufmachen, aber auch immer lösungen anbieten. das wäre sehr wünschenswert, auch mit oder ohne lachwald. aber viele forumskommentatorinnen und -kommentatoren scheinen diese plattform hier ja bewusst lieber manipulativ und polemisch zu nutzen.
schade. sehr schade.
freundlichst…

Ingrid-Marie Pippilotta

Geehrte(r) Vertragsverfassergegenzweifler (= generisches Maskulinum),
die Absätze 1 und 2: d’accord
Den Schuh in Absatz 3 ziehe ich mir nicht an. Der Vorwurf wäre eine Kommentarebene höher korrekt gewesen.

werte pippilotta,

und das ist eben das manko eines von sämtlichen mimisch-gestischen botschaften bereinigten schriftraumes, der emotional überladen ist: wer selbst in vorwürfen denkt, der gerne straight verfasstes auch auf sich selbst bezieht.
seien sie also beruhigt, es handelte sich um allgemein palavernde kommentierung des allgemein hier im forum stattfindenden. nichts persönliches oder personenbezogenes, allein schwiff der kommentar vom kleinen (antwort) zum großen (bezugnahme auf forumsgepflogenheiten).
freundlichst…

-kwg-

Vom Heißhunger getrieben, wird hier schon wieder gegenseitig aufgerüstet. Obwohl Frau Meier-Augenstein oder Frau Becker noch nicht einmal das Amtszimmer betreten haben, obwohl die Verwaltung zum Thema Lachwald (und Grünzäsur) eine klare Ansage gemacht und der Gemeinderat dem gefolgt ist, obwohl man momentan das ganze Gedöns zurückgelehnt im Liegestuhl ganz lässig erleben könnte, lodern sie auf, die Streufeuer der Hartgesottenen, und entflammen die Thematik von Neuem. Im Gegensatz zum morgigen Finale, ist das Endspiel um den Lachwald schon lange vorbei. Es ist ohne Verlängerung und Elfmeterschießen klar ausgegangen. Nach dem Abpfiff haben die Sieger gejubelt, die Verlierer wie üblich nicht. Und jetzt wäre es sportlich sich mal gegenseitig auf die neue Situation einzustellen. Stutensee bekommt einen neuen Schiri, die Ratsmannschaft wird neue Auswechselspieler brauchen, einige werden erst Krämpfe bekommen, wenn sie auf der Auswechseltafel ihren Namen lesen und aus dem Ratssaal herausgetragen werden müssen, psychische Betreuung wird von Nöten sein, aber da gibt es ja gute erfahrene Fachleute in Blankenloch, es wird bestimmt auch neue Spielführer in den einzelnen Sturmreihen geben, die dann wieder erfolgreicher spielen und weniger Eigentore schießen. Und im Zweifelsfall gibt es ja noch den Video-und Protokollbeweis von MEINSTUTENSEE. Und die Zuschauer auf den ausverkauften Rängen der Festhalle, in die man wegen Platzmangel umziehen muss, werden jubeln und in La Ola Wellen planschen, aber auch ihren Unmut bei fehlenden Leistungen pfeifend und BUH-rufend äußern. Deshalb lasst es die paar Tage sportlich angehen, und mal erst das Spielergebnis und die ersten Analysen dazu abwarten. Die wenigen die lange vor dem Spiel johlend und unsportlich auf den Zuschauerrängen herumschreien, hatten noch nie die Aufmerksamkeit der restlichen wahren Fans erreichen können. Ich bin auf das Finale gespannt, aber genauso auf die erste gemeinsame Sitzung mit der alten Mannschaft, Altherrenmannschaft wäre mir jetzt doch etwas übertrieben vorgekommen, und auf die neuen Auswechselspieler die dann ab 2019 geordnet, mit einem neuen Spielsystem die Bürgermassen begeistern werden, wenn diese auch ihr demokratisch bestimmtes Recht auf eigene Beteiligung bei der Auswahl voll in Anspruch nehmen. Deshalb ist die Situation mit der des DFB ja so was von vergleichbar. Dort wird auch ein Austausch erfolgen. 100%. Aber bitte mit SANE. (SANE, schon von Udo Jürgens “aber bitte mit SANE” besungen, heißt auf deutsch übersetzt = junger dynamischer Gemeinderat). Also dann. Moskaus Stadion ist voll, ausverkauft, zwei Bewerber spielen gegeneinander, das Ergebnis ist offen. (Ja Hallo – ich weiß wie man SAHNE schreibt)
genauso wie am 22. Juli – allerdings sind die Wahlkabinen noch nicht voll genug. Vielleicht wird’s ja noch. Den Finalistinnen Frau Meier-Augenstein und Frau Becker wäre es zu wünschen. Also haltet mal alle den Ball noch ein Weilchen möglichst flach, und macht entsprechend lange Trinkpausen, dann geht es auch wieder mal aufwärts.

@ Ingrid-Marie Pippilotta
Diese Anzeige wurde von der BI “Lachwald erhalten” aufgegeben. Steht auch groß und deutlich darauf.
Wenn Sie Herrn Gomppers Kommentar weiter oben aufmerksam lesen werde Sie feststellen, dass er von der BI “Rettet den Lachwald” spricht, die auch weiterhin neutral ist.
Also,erst genau hinsehen und dann schimpfen!

Ingrid-Marie Pippilotta

Oh, dann sind Sie und Ihre BI “Lachwald erhalten” weder “Initiator” noch “Gewinner” des Bürgerentscheids.
Bitte vielmals um Entschuldigung.

Ingrid-Marie Pippilotta

ach nein, doch andersrum.
ist aber auch verwirrend.

Am 8.7. waren ~29k Wähler aufgerufen den neuen oder die neue OB(in) zu wählen. ~44% sind zur Wahl gegangen (ich u.a). Und? Was hat es gebracht? Nix! Die, die am Sonntag im Schwimmbad waren, haben es richtig gemacht. Selbst wenn es eine Wahlbeteiligung von 100% gegeben hätte, wär keine Entscheidung gefallen. Was für ein blödes Wahlsystem! Leider habe ich nächsten Sonntag nicht die Möglichkeit wieder zu wählen und es ist mir bei den 2 Damen auch egal wer es wird. Hauptsache nicht der Käfer Karl, denn der, hätte ja Umziehen müssen!

Brille: ~19k

An alle Wähler/innen in Stutensee
1 . Ich möchte keine Oberbürgermeisterin die uns die nächsten 24Jahre mit CDU Politik beglückt.Frisches Blut tut gut.
Dass gilt auch für den hohen Rat in Blankenloch.
2 . Es ist völlig wurscht ob der OB in Stutensee wohnt siehe Feierabend.Eine Lösung wäre eine 1 Zimmerbude und
einen Briefkasten das geht immer und die Frage der Wählbarkeit in den Kreistag hat sich erledigt.
3. Einzig und allein ist die fachliche Qualifikation wichtig und relevant für Stutensee und die kann nur Becker heissen.
Wir brauchen keine Bankkauffrau aus Rüppurr die sich in Fr.tal erdreistet hat einen Staatssekretär einzuladen
bezüglich des 4 spurigen Ausbaus der Gleise in Fr.tal, Nerven gezeigt hat als es mal kurz geraucht hat und
einen Fragesteller aus Blankenloch, wenn der auch das zweite oder dritte mal gefragt hat, anzublaffen.
4. Die Stadt Stutensee braucht einen OB der Kompetenz und Ahnung hat und sich in dem Haifischbecken zu
Stutensee zur Wehr setzten kann.
Also tut mir den Gefallen geht am 22.07.18 wählen ,wählt richtig ,wählt Petra Becker.
macht was daraus ich kann mich nicht um alles kümmern euer H.G.

@ Helmar Gorenflo
Ihr Post strotzt nur so von viel Meinung, aber wenig Ahnung.

zu 1:
Ich geh mal davon aus, dass 41 jähriges Blut frischer als 57 jähriges ist.

zu 2:
Es zählt der Erstwohnsitz, einfach nur ne Bude anmieten und das Namensschild dran kleben hilft nicht wirklich was. Zumal es ein verheerendes Zeichen ist, eine Stadt führen, aber nicht dort leben zu wollen.

zu 3:
Ein OB muss in erster Linie Generalist sein, denn die Spezialisten sitzen in den untergeordneten Ämtern. Er (besser sie) muss repräsentieren können, auch auf unterschiedlichen politischen Ebenen. Das traue ich jemand, der über 20 Jahre im Stadtrat saß, und darüberhinaus noch Expertise in der freien Wirtschaft und im Landtag hat mehr zu als einer Dame die Ihr Leben lang nur in einem Teilbereich in der Verwaltung, also als reiner Spezialist gearbeitet hat.

zu 4:
Irgendwie wieder Punkt drei oder was wollen sie sonst sagen?!?!? Auc hier ist der bzw. die Generalistin sicher eher gefragt und druchsetzungsfähiger als ein reiner Amtsschimmel….

Am Besten sie kümmern sich weiter um ihren Fussballverein Herr Gorenflo, das klappt sicher besser als hier die Wahlkampfstimmung vermiesen zu wollen. Man wird eh nicht das Gefühl los, dass ihr Post nur ein Freundschaftsdienst zwischen gebürtigen Friedrichstalern ist und mehr nicht. Was wohl die anderen Stadtteile dazu sagen?

Aber in einem Punkt haben sie recht: die Leute sollen wählen gehen!!!!

@Mein Stutensee:
Seit wann anonymisiert ihr im Nachgang des Posten noch den zugehörigen Kommentatornamen?!?!? Ganz neue Sitten hier…..

meinstutensee.de

@Stafforter: Auf Wunsch eines Kommentarschreibers haben wir schon immer die von ihm geschriebenen Kommentare gelöscht oder anonymisiert. Wir sind sogar rechtlich dazu verpflichtet (personenbezogene Daten). Außerdem müssen Sie, die Sie selbst nur unter Pseudonym schreiben, sich nicht empören, wenn andere das auch tun möchten.

Jetzt muss ich auch nochmal, wenn ich das so lese:
Zu lange Führung tut nicht gut (s. Kohl, Merkel, Demal u. a.; alle haben den optimalen Absprung verpasst). Außerdem ist frisches Blut nicht gleich Jung, das wäre herablassend allen lebenserfahrenen Mitmenschen gegenüber.
Herr Demal war Verwaltungsbeamter und Jurist; und für meine Begriffe in Stutensee äußerst erfolgreich (abgesehen von der letzten Amtsperiode; aber hinterher sind WIR immer schlauer). Das Hr. Demal sowohl Spezialist als auch Generalist war konnte man spätestens bei seiner Verabschiedung gut hören; tolle Amts- bzw. Lebensleistung.
Vor ein paar Jahren hat sich eine Stutenseerin auf, in die große weite Welt gemacht (es darf geschmunzelt werden). Sie ist im Begriff wieder zurückzukehren, um uns an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen. Ist es nicht unsere Geschichte, von denen die auszogen und wieder kamen zu partizipieren? Hier fehlt offensichtlich der Blick über den Tellerrand.
Übrigens lies Frau Becker zu keiner Zeit erkennen, ein kleinkariertes Stadtteildenken zu haben; wie es einige haben, bei denen sich zu oft die Nachnamen im Stammbaum wiederholen.
Mit einer (Wohnsitz-) Bude in Stutensee ist es übrigens auch nicht getan. Googeln Sie mal Dr. Scherbel in Bruchsal, der in bester Absicht gehandelt hat. Übrigens ein Stutenseer.
Frau Becker hat versichert in Stutensee Obdach zu beziehen. Wahrscheinlich schneller als Frau Meier-Augenstein, da sie nicht so viel Rücksicht auf Ihre erwachsene Familie nehmen muss. Aufgrund Ihrer Arbeitszeit wird sie ihren Lebensmittelpunkt zwangsläufig in Stutensee haben, selbst wenn sie Ihren „Urlaub“ in Karlsruhe verbringen würde. Nach den vielen negativen Erfahrungen Hr. Demals in Stutensee vor seiner Haustür und in seinem Briefkasten, kann ich eine Auszeitmöglichkeit nur unterstützen.
Mit dem Wohnsitz kann sie für den Kreistag kandidieren, für welche Partei auch immer.
Auch wenn ich Partei beziehe, möchte ich, dass nach einer hoffentlich hohen Wahlbeteiligung am Sonntag gilt: „Der König ist zurückgetreten, es lebe die Königin!“ Egal wer es wird, sie wird unser aller OB`in und muss von uns allen unterstützt werden. Das sind wir den Lehren des Lachwalds, aber natürlich vor allem unserem System schuldig.
ES IST UNSER STUTENSEE, MACHEN WIR WAS DRAUS!

Also für mich ist es nicht wichtig, ob die neue OB in Stutensee wohnt oder nicht. Im Gegenteil: Ich finde es sogar besser, dass die neue OB außerhalb von Stutensee wohnt und somit auch den Blick von außen hat.
Ich kann beide nur empfehlen ihren bisherigen Wohnsitz beizubehalten.
Außerdem zählt bei mir das Argument, dass OB für den Kreistag kandidieren sollten nicht. Für welche Partei sollten den die beiden antreten. Frau M.-A. tritt als unabhängige Kandidatin zur OB-Wahl an. Oder ist das nächstes Jahr bei der Kommunalwahl schon wieder hinfällig und sie steht doch auf der CDU-Kreistagsliste?

Sollte Frau Becker OB werden, wird sie gar nicht für den Kreistag kandidieren. Das ist angeblich Teil der Vereinbarung zwischen SPD und FW. Das klingt auch plausibel, da man trotz gemeinsamer Unterstützung einer Bewerberin ja am Ende doch Konkurrenz bleibt (s. Zweckbündnis AfS) und ich kann mir nicht vorstellen, dass die FW es akzeptieren könnten, dass Becker bei der SPD kandidiert, die sie nach Stutensee geholt hat. Am elegantesten erledigt sich das Ganze damit, dass man am Rande des Geigersbergs wohnen bleibt. Dann darf man nämlich gar nicht für den Kreistag im Landkreis Karlsruhe kandidieren.
Eigentlich schade, da ich es schon gerne hätte, dass der/die OB in Stutensee wohnt und auch im Kreistag sitzt – es geht um den Einfluss der Stadt und ein OB im Kreistag erreicht mehr für unser Stutenseee als ein “normaler” Hinterbänkler-Kreisrat.

Also dass jetzt ein Friedrichtaler schon als “Stafforter” postet, da gehört schon einiges dazu, denn wo hat denn der “Stafforter” die Detailkenntnisse über den “Friedrichstaler” H.G. her??
Was mich aber veranlasst, hier einen Post abzusetzen ist der Umstand, dass weiterhin die jeweilige Gegenseite madig gemacht wird. Da möchte jetzt der sogenannte “Stafforter”, der wohl eher ein Friedrichstaler ist, Frau Becker auf Friedrichstal reduzieren!
Das wäre in etwa so, wenn man Frau BMA auf Staffort reduzieren wollte, weil ihr Mann aus Staffort stammt und dort auch -wie man hört- ein eigenes Haus vermietet hat.
Auch dies fände ich höchst unanständig und verwerflich!
Mein Appell geht deshalb noch einmal an alle Akteure, fair zu bleiben und nur die “vermeintlichen” VORZÜGE der eigenen Favoritin herauszustellen, denn nach der Wahl sollte die neu OB nicht schon vorher “beschädigt”sein und auch das gegenseitige Ausspielen der einzelnen Stadtteile sollte in “unserem schönen Stutensee” endlich zu den Akten gelegt werden!

Ich weiss das mit dem Namen des Herren aus Friedrichstal deshalb, weil zu Beginn der Klarnamen da stand. Daher auch meine Frage an MeinStutensee diesbzgl.

Ansonsten halte ich mich an Fakten bzgl. der beiden Kandidatinnen.

Auch wenn nun, auch für mich, nur 2 Kandidatinnen übrig bleiben, die sicher nicht meine erste Wahl sind, so sollte man doch eine Wahl treffen. Es liegt auch nach der Wahl an uns, deren Handeln zu beeinflussen. Wenn wir uns nach der Wahl zurücklehnen und einfach abwarten, was uns die nächste Zeit bringt, dann wird vielleicht das eintreten, was hier gelegentlich gemutmaßt wird.
Insofern gehen Sie zur Wahl und wählen sie das, was Ihnen am wenigsten Schmerzen macht.
Ich kann mir vorstellen, dass die Gewinnerin alles daran setzen wird, uns „zu gefallen“. Das wird nur dann funktionieren, wenn sie spürt, dass man sie an Erfolgen messen wird.
Ich sehe ganz klar auch die ggf. vorhandene Intention der finanziellen Aspekte. Es liegt aber auch an uns, ob wir für das Geld einen Mehrwert erhalten oder uns einfach in das Unvermeidliche fügen …

“Stafforter”, ich meinte auch eher die Detailkentnisse über H.G. bezüglich seines Engagements beim FC Germania Friedrichstal !? Das kann man als Stafforter nicht ohne weiteres wissen ! Da hätte ich doch noch gerne eine plausible Erklärung.

Ich weiß nicht woher “Stafforter” das weiß, aber ich nehme mal an, dass er Google befragt hat, wenn vorher der Klarname da stand ;-)

Danke “sehr”, auch wenn wir sonst nicht immer einer Meinung sind :-)

Genauso ist es, einfach Mal googlen. Wahrscheinlich hat der Herr deshalb im Nach Gang seine Namen rausnehmen lassen, aber da war es bereits zu spät.

Hallo zusammen, bisher hatten wir einen Juristen als OB – für mich allen Grund genug nicht nochmals in direkter Folge wieder eine Juristin zu wählen. Wir wollen ja frische Wind und nicht das gleiche wie zuvor ….
Außerdem hat Frau Becker den Haushalt von Stutensee “als gar nicht so schlimm” bezeichnet, interessant in Anbetracht der Tatsache, dass von Seiten des Stadtrates bestätigt wird, dass in den nächsten zwei Jahren Stutensee pleite sein wird. Da wünsche ich mir jemand der mit Zahlen und Fakten umgehen kann und mit anpackt damit wir unseren Kindern nicht noch mehr Schuldenberge hinterlassen. Das denke ich kann man von Frau M-Augenstein erwarten, da sie aus dem Finanzbereich kommt.
Außerdem wünsche ich mir, dass aus unserem Rathaus ein Dienstleistungszentrum für die Bürger wird. Das wird wohl kaum mit einer OBín klappen die selbst seit bereits 25 Jahren bei der Stadt arbeitet. Auch hier hat m. E. Frau M-Augenstein die Nase vorn, da sie aus der freien Wirtschaft kommt und für sie der Begriff “Dienstleister” sicherlich kein Fremdwort ist. Außerdem ist sie als Mutter von Teenies und mit ihren 41 Jahren für mich tatsächlich Hoffnungsträgerin für die Familien, sie weiß, was Eltern heutzutge wollen und brauchen.
Dass Frau M-Augenstein einen Fragesteller angeblafft hat ist mir nicht aufgefallen, ich war ebenfalls bei der Vorstellung in Friedrichstal anwesend. Im Gegenteil: mir ist aufgefallen, dass sie die einzige war die ihre Antworten klar und kompakt ohne viel Gelaber drumherum geben konnte. Was ich nicht mag ist wenn jemand viele Worte macht ohne was zu sagen. Solche Kandidaten waren auch dabei, jede Menge. Für mich hat sich Frau M-Augenstein hier als einzige sehr positiv hervorgetan. Fazit für mich: meine Wahl ist klar.

Andreas Haßmann

Hallo,
ich habe mit Frau M-A meine Probleme.in Blankenloch war der Haushalt gut in Friedrichstal schlecht. Ich glaube sie hat die Hausaufgaben mit dem Haushalt am Anfang gar nicht gemacht oder trotz ihrer Ausbildung nicht verstanden.
In Staffort stellte ich eine Frage zum neuen Baugebiet, vier Kandidaten wollten das Vermögen der Stadt mehren und selbst was für junge Familien ,Ältere usw auf die Füße stellen, FR.M-A wollte das Gebiet an Investoren und Wobau Ges.geben.
In Friedrichstal stellte ich die Anschlußfrage:Warum Sie als einzige verkaufen will Die Antwort lautete “Gut daß Sie nochmal fragen,das habe ich wohl in Staffort falsch verstanden. ” Vier verstehen die Frage richtig, eine nicht und gibt trotzdem Antwort und genau diese,welche ich erwartet habe
.FÖRDERUNG von Investoren und der ihr sehr gut bekannten VW Karlsruhe.
Für den Stutenseer Bürger bleibt hier wiederum nichts übrig.
Zum Glück sind 2000 Stimmen frei, sodaß Sie als OB noch zu verhindern ist.

Herr Hassmann, ich war bei allen Veranstaltungen dabei und kann mich gut an Ihre Fragen erinnern. In Staffort haben Sie gefragt, mit welcher Wohnungsbaugesellschaft die Kandidatin im Unterfeld Wohnungen errichten möchte. Frau Meier-Augenstein hat darauf geantwortet, dass das Gebiet zu klein ist, um eine eigene städtische Geselllschaft zu gründen, sie könne sich aber vorstellen, dass man das mit einer regionalen Wohnungsbaugesellschaft andenkt (Anmerkung meinerseits: diese gibt es noch nicht, aber verschiedene Kommunen haben bereits darüber nachgedacht sich diesbezüglich zusammenzu tun, evtl. auch mit dem Landkreis, da eigene Wohnungsbaugesellschaften immer schwerer zu realisieren sind).
In Friedrichstal haben Sie sich mit Ihrer wiederholten Frage genau so blamiert wie die Dame nach Ihnen (eine Stadträtin der Grünen, die vergessen hatte, dass in ihrer Nähe eine Baulücke für Mietwohnungen genutzt werden wird), da offensichtlich war, dass Sie beide die Kandidatin aufs Glatteis führen möchten. In beiden Fällen ist das aber nicht gelungen. Frau Meier-Augenstein sagte nicht, “das habe ich wohl in Staffort falsch verstanden” – nein, sie sagte “da haben SIE mich in Staffort wohl falsch verstanden”. Das ist ein Unterschied ;-) Und dann hat sie die Antwort von Friedrichstal exakt nochmals wiederholt. Da dies mein Lieblingsthema ist, konnte ich mir das sehr gut merken.
Ihr Problem, Herr Hassmann, ist, dass Sie gerne gehört hätten “das macht die Volkswohnung”, nur weil Sie an anderer Stelle hier in den Foren bereits kritisiert haben, dass Frau Meier-Augenstein dort im Aufsichtsrat sitzt (diesen Sitz müsste sie bei einer Wahl ohnehin aufgeben, da der Sitz der Stadt Karlsruhe “gehört”). Nur, was Sie offensichtlich nicht wissen, man kann als Stadt Stutensee der Volkswohnung nicht einfach ein Grundstück rüber schieben – das muss ausgeschrieben werden bzw. über einen Wettbewerb laufen. Das ist alles sehr transparent, aber für Verschwörungstheoretiker nicht nachvollziehbar :-)
Nachtrag: Beim Thema “Wohnungsbaugesellschaft” geht es doch in Stutensee generell um Mietwohnungsbau und nicht um Wohneigentum und auch nicht um Einfamilienhäuser. Und da in den Neubaugebieten (konkret hier: Unterfeld) nicht nur Mietwohnungsbau realisiert werden soll, wird es bestimmt auch noch Grundstücke für Stutenseer Bürger geben – allerdings leider nicht viele Grundstücke, aber das war ja auch IHR Wunsch ==> weniger Wohnbau für den Erhalt der Landschaft. Von daher ist es unredlich, wenn ausgerechnet SIE sich als Retter der Stutenseer Häuslebauer aufschwingen.
Mir ist es relativ egal, wer von den beiden Damen OB in Stutensee wird. Mir ist es wichtig, dass das Thema “bezahlbarer Wohnraum” voran getrieben wird und, dass die Wahrheit nicht verdreht wird.
Dass die Eigentümer zahlreicher Mietwohnungen nicht am Wohnbau interessiert sind, erklärt sich von selbst, da deren Mieteinnahmen dann schneller steigen dürften. Und wie man hört, haben auch Sie einiges an Mietwohnungen im Bestand ;-)