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Wahlkreisprognose: Schwarz, Mayr und Jung im Landtag

Wahlplakate Landtagswahl 2021

Bild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 08.03.2021 21:56 | 1 Kommentar

Die Prognose von election.de für den Wahlkreis 30, zu dem Stutensee gehört, ergibt leichte Veränderungen bei den Kandidat:innen für die Landtagswahl am kommenden Sonntag, den 14. März 2021. Der Abstand zwischen den beiden führenden – Andrea Schwarz (Grüne) und Ansgar Mayr (CDU) – wächst etwas. Dennoch sieht die Prognose beide und zudem den FDP-Mann Christian Jung im Landtag. Schwarz als Direktkandidatin, Mayr und Jung per Zweitmandat.

Der Prognose zufolge liegt Andrea Schwarz (Grüne) bei 32 Prozent, Ansgar Mayr (CDU) bei 25 Prozent. Ihnen folgen Andreas Laitenberger (AfD) mit 14 Prozent, Stephan Walter (SPD) mit 10 Prozent, Christian Jung (FDP) mit 10 Prozent und Heinz-Peter Schwertges (Linke) mit 3 Prozent. Die übrigen Kandidierenden werden mit 1 Prozent ausgegeben.

Bei der Sitzverteilung für den Landtag sieht election.de die Grünen bei 62 Sitzen (2016: 47 Sitze), die CDU bei 44 Sitzen (2016: 42 Sitze), die AfD bei 20 (2016: 23 Sitze), die SPD bei 18 (2016: 19 Sitze) und die FDP bei 19 (2016: 12 Sitze).

Die Prognose für die einzelnen Landtagswahlkreise basiert auf einem von election.de entwickelten und stetig verbesserten Projektionsverfahren, das verschiedene wahlentscheidende Faktoren wie landesweite Trends, bisherige Ergebnisse im Wahlkreis und die nominierten Kandidatinnen und Kandidaten berücksichtigt. Grundsätzlich sind Prognosen mit Vorsicht zu genießen.

Bildquellen

  • Wahlplakate Landtagswahl 2021: Martin Strohal

Kommentare

-kwg-

Das wären ja dann nochmal 20 plus gegenüber der letzten Wahl – 43 Mandate über den vorgesehenen 120 Abgeordnetensitzen. Also da muss man ja normalerweise als befürwortender Liebhaber der Innenverdichtung nicht mehr viel dazu sagen. Das ist Innenverdichtung PUR. Mal sehen was gegen den wachsenden politischen Berufspolitikerverteilungsmechanismus in rasant steigender Bodenflächenhaltung mit dann um weitere 14 % steigendem landtagspolitischem Begegnungsaufkommen getan werden soll? Noch schnellere Innenverdichtungslösungen im Landtag einführen? Die Kollegen*Innen der überhängenden Ausgleichsmandate in komfortablen Baumhäusern im oberen Schlossgarten oder beim Schicksalsbrunnen unterbringen? Schichtessen in der Landtagskantine wegen baulicher Überschreitung der zulässigen Quadratmeterbelastung? Allein schon die Beschaffung von einem Sechstel mehr Kloopapier, für die kommende Legislaturperiode, könnte das staatliche Landtagsbeschaffungsamt, bei der heutigen riesigen Nachfrage vor größere Probleme stellen. Irgendwie muss man das ja die spür- und hörbaren Wachstumsspannungen im Ländle lösen, wenn man an die durch Pandemie demnächst verlorengehenden Generationenexistenzen in der Gastronomie und des Einzelhandels denkt. Vielleicht hätte da ein landespolitischer Flächenmanager gute Chancen auf eine erfolgreiche Karriere wenn er für entsprechende schnelle Durchlüftung sorgen könnte. Auf einen mehr oder weniger, kommt es ja dann auch nicht mehr an. Oder bräuchte der noch einen Stellvertreter – falls sein zugewiesener Parkplatz morgens von einem noch unwissenden Überhangmandatler besetzt sein sollte.
Fazit: Mehr DIÄTEN – steigendes Gewicht. “Wie im normalen Leben” würden jetzt Politiker*Innen sagen.