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Grüne Wahlplakate in Blankenloch zerstört

Zerstörtes Wahlplakat der Grünen

Bild: Grüne Stutensee

Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen Stutensee | 25.09.2021 19:27 | 3 Kommentare

Am heutigen Samstag mussten die Stutenseer Grünen kurz vor der Bundestagswahl feststellen, dass ihre Wahlwerbung in Blankenloch zerstört worden ist. Der Ortverband zeigt sich erschüttert und hat Strafanzeige erstattet.

Wesselmann mit Artenschutzaktion

Sämtliche Plakate in den Blankenlocher Straßen sowie das Großflächenplakat am P+R-Parkplatz Blankenloch Nord, ein sogenannter Wesselmann, samt der dort aufgebauten und vom Mitglieder des Ortsverbands selbst hergestellten Installation zum Artenschutz sind der Zerstörungswut zum Opfer gefallen, teilen die Stutenseer Grünen mit. Dieser Akt der sinnlosen Zerstörung zeige, dass Teile der Gesellschaft den Weg der demokratischen Auseinandersetzung verlassen haben, so die Grünen. “Angesichts des jüngsten Mordfalles an einem Tankstellenwart in Idar-Oberstein ein Warnzeichen, das wir sehr ernst nehmen.”

Die Polizei wurde informiert und Strafanzeige wird gestellt.

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Stutensee

Bildquellen

  • Artenschutzaktion vor Wahlplakat der Grünen: Grüne Stutensee
  • Zerstörter Wesselmann Grüne: Grüne Stutensee

Kommentare

muellerp

Für mich ist die Auswahl in diesem Jahr noch schwerer als im letzten Jahr. Ich traue es leider keiner Partei zu den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Aber egal. Ich war unentschieden. Mir hat die Plakatzerstörung zu einer Entscheidung verholfen. Ich wähle Grün.

-kwg-

Wenn es das nicht schon immer gegeben hätte, dass man nachts den Kandidaten Spitzbärte anmalt oder eben bekundet, dass man das nicht unbedingt so will. Aber was da passiert ist eine innerlich angestachelte Zerstörungskultur, die man dringend im Auge behalten muss, bevor es zu noch ganz anderen Beschädigungen kommt. Ich finde, dass sich zu viele von uns, in dieser Hinsicht auf einem sehr schlammigen Pfad befinden, auf dem immer mehr hoffnungslos stecken bleiben, und Schwierigkeiten haben, wieder aus den Schlammlöchern herauszukommen. Dieser tiefe Hass und dieses ständige gegeneinander Aufhetzen muss ein Ende finden, bevor, ebenso wie das Coronavirus, es sich in unserer Gesellschaft endgültig einnistet und für eine entsprechende nicht gewollte Entwicklung sorgt. Dass wir schweren Zeiten entgegen gehen, ist vielen bewusst. Wir müssen aber versuchen, diese Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern. Dabei spielt die Farbe der Partei keine Rolle. Wer es meint besser zu machen auch nicht. Es muss gehandelt werden- schnell, gemeinsam und bewusst. Gelabert wird schon viel zu lange – jetzt muss man endlich auch einmal etwas sehen von dem Gelabere. Jetzt müssen schnell Taten folgen- aber nicht solche, wie hier gezeigt. Sonst geht uns das Licht auch aus, selbst wenn wir genug alternative Energiearten hätten. Wind hat die Politik bisher schon sehr viel gemacht- jetzt müssen sich aber auch langsam die Rädchen drehen, bevor wir wieder beginnen, unsere großen Industrieflächen demnächst zu renaturieren.

Jens Richter

An Weihnachten, an Ostern neutraler Schmuck, jetzt gezielt Wahlplakete einer demokratischen Partei. Absolut unverständlich und nicht tolerierbar. Die aktuellen Prognosen zeigen jedoch, dass bei allen drei Wahlen die Demokratie gesiegt hat. Das lässt hoffen.