Faschingsbeginn in Friedrichstal

Beitragsbild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 19.11.2025 6:38 | Keine Kommentare

Ein paar Tage nach dem Blankenlocher Rathaussturm feierten am Samstag auch die Narren in Friedrichstal den Beginn der neuen Kampagne.

Die Liste der städtischen Verfehlungen, die Steffen Staiger, Sitzungspräsident des Elferrats Friedrichstal, vortrug, war lang. Sie reichte vom Mühlenverkehr in der Rheinstraße über fast blinde Fenster, Staub und Spinnweben in der Aussegnungshalle – trotz angeblich erfolgter Grundreinigung – bis hin zum Dauerbrenner “Unterführung in der Eichendorff-Straße”. Auch die Parksituation wurde thematisiert und auf ein strengeres, auch kostenpflichtiges Durchgreifen des Ordnungsamtes gepocht. Die Auflagen bei Festen und der Brandschutz bei Veranstaltungen in der Sängerhalle hätten mittlerweile Ausmaße angenommen, dass sie für Ehrenamtler kaum erfüllbar seien. Hier erwarte man Hilfe von der Stadtverwaltung. Zu guter Letzt wurde auch das Thema Wasserversorgung nicht ausgespart.

Ortsvorsteher Lutz Schönthal ließ sich bei der Veranstaltung entschuldigen. Sein Vertreter Reinhard Breyer überließ es Oberbürgermeisterin Petra Becker, auf die Anklagen zu reagieren. Beim Kampf um den symbolischen Schlüssel traten sie zu zweit gegen Sitzungspräsident Staiger und Präsident Roland Hempel an.

Die Veranstaltung vor dem Oskar-Hornung-Haus wurde umrahmt von der Guggenmusik der “Nashörner” aus Obergrombach.

Als nächste große Veranstaltungen stehen für den Elferrat des Liederkranzes Friedrichstal die Ordensmatinée am 18. Januar und die 46. Große Prunksitzung mit dem Motto “90er Jahre – Verrückt, laut, bunt, beim Elferrat geht’s wieder rund” auf dem Programm.

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