“Klingender Advent” in neuer Form kommt gut an

Beitragsbild: Cornel Simionescu-Gruber

Von Martin Strohal | 30.11.2025 21:18 | Keine Kommentare

Aufgrund gestiegener Kosten reichte das Geld in Staffort in diesem Jahr nicht für eine Bühne. Als Notlösung wurde das Bühnenprogramm der Adventsveranstaltung in die naheliegende Kirche verlegt. Das sei gut angekommen, so berichtete es Ortsvorsteher Adalbert Scherer.

Schon seit vielen Jahren beginnt die Adventszeit in Stutensee mit dem “Klingenden Advent” in Staffort. Traditionell wurde auf dem Rathausvorplatz eine Bühne aufgebaut, auf der Posaunenchor, Kindergarten und Grundschule auftraten. Ringsum standen Weihnachtsmarktbuden Stafforter Vereine und Organisationen.

Da die Kosten für die Bühne zu hoch geworden waren, fand die Veranstaltung am vergangenen Samstag erstmals ohne sie statt. Diese Umsetzung – Programm in der Kirche, kompakte Marktstände auf dem Platz draußen – sei überwiegend sehr gut angekommen, fasste Ortsvorsteher Adalbert Scherer die Rückmeldungen an ihn zusammen. Lediglich eine Person habe sich für das kommende Jahr wieder eine Bühne gewünscht.

Die Verlegung des Programms in die Kirche bot einige Vorteile, so Scherer. Nicht nur für das Publikum, das im Warmen und Trockenen sitzen konnte, sondern auch für die Kinder, deren Stimmen durch die Akustik besser zur Geltung gekommen seien. Aufgrund der fehlenden Ablenkung an den Ständen erhielten die Kinder des Waldkindergartens und der Drais-Grundschule die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums. “Man konnte spüren, wie sehr die Kinder den Applaus des Publikums genossen”, so Scherer.

Auch an den Marktständen im Freien sei es sehr gut gelaufen. Die ersten Essensstände seien bereits kurz nach 19 Uhr ausverkauft gewesen. Bis 21 Uhr seien noch sehr viele Besucher anwesend gewesen, so Scherer.

Am kommenden Wochenende ist Friedrichstal mit seinem Weihnachtsmarkt an der Reihe. Am Samstag, den 6. Dezember, findet die Eröffnung um 15 Uhr auf dem Markplatz bei der Kirche statt.

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