OB Becker: Keine zweite Amtszeit

OB Petra Becker

Von Martin Strohal | 15.12.2025 20:13 | 6 Kommentare

Oberbürgermeisterin Petra Becker (parteilos) wird im kommenden Jahr nicht erneut zur Wahl antreten. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

Petra Becker hat sich entschieden, es bei einer Amtszeit als Stutenseer Oberbürgermeisterin zu belassen. Bei der nächsten Wahl im Sommer 2026 will sie nicht erneut kandidieren. Bis zum regulären Ende der Amtszeit am 30. September 2026 werde sie ihr Amt aber weiterhin uneingeschränkt ausüben, betont die Stadtverwaltung.

Becker begründet die Entscheidung mit der langfristigen Entwicklung der Stadt. “Stutensee steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Aufgaben, die eine kontinuierliche und langfristig ausgerichtete Führung erfordern. Vor diesem Hintergrund habe ich mich entschieden, bei der nächsten Wahl nicht erneut anzutreten.”

Sie wolle die verbleibende Amtszeit vollständig der sachlichen Arbeit für Stutensee widmen.

Zur Hälfte der achtjährigen Amtszeit im Jahr 2022 hatte sie betont, nach dem damaligen Stand eine zweite Amtszeit anstreben zu wollen.

Petra Becker, Sylvia Tröger bei der OB-Wahl 2018

Petra Becker wurde im Sommer 2018 zur Nachfolgerin des langjährigen Oberbürgermeisters Klaus Demal gewählt. Im zweiten Wahlgang lag sie mit 57,3% der Stimmen vor ihrer Herausforderin Bettina Meier-Augenstein, die 42,3% erreichte.

Becker wurde damals bei ihrem Wahlkampf von den Freien Wählern und der SPD unterstützt.

Die nächste OB-Wahl in Stutensee, für die zwei Wahlgänge eingeplant werden müssen, wird voraussichtlich vor den Sommerferien 2026 stattfinden. Der Gewinner oder die Gewinnerin der Wahl wird die Geschicke Stutensees dann ab dem 1. Oktober 2026 leiten.

forum Kommentare

Friedrichstaler90

“Stutensee steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Aufgaben, die eine kontinuierliche und langfristig ausgerichtete Führung erfordern.
Genau die Aufgaben, die in den letzten Jahren ihrer Amtszeit einfach aufgeschoben und nicht erledigt wurden. Stichtwort Sanierungsstau an Gebäuden, Straßen und letztendlich der Wasserversorgung.
Scheint so, als habe Frau Becker doch noch ein oder zwei gute Berater in ihrem Umfeld, welche ihr zu dieser Entscheidung geraten haben. Sie wird sich den Ruf gefallen lassen müssen, Stutensee heruntergewirtschaftet zu haben.

Wer für Frau Becker die Verabschiedungsrede schreiben muss, sollte jetzt schon einmal anfangen nach guten Taten und Erfolgen zu suchen, welche dann hervorgebracht werden können. Da sieht es nämlich sehr düster aus.

Strange

Sie ist klug genug einer Abwahl zuvorzukommen. Die Verwaltung jubelt. Schöne Weihnachten

Darin

Sieben Jahre den Laden ruiniert, die Mitarbeiter vergrault und dann einen siegreichen Abgang. Der Nachfolger solls dann richten. Hoffentlich !!

Daniel

Bis zuletzt ging man fest davon aus, dass Frau Becker wieder antreten wird, sie wohl auch. Doch was in den letzten Wochen alles vorgefallen ist, hat sie nun doch zum Umdenken gebracht.

Ein paar Bäumchen wird sie noch pflanzen. Das war es dann. Acht Jahre Stillstand, in bestimmten Bereichen Rückschritt und Chaos. Der Gemeinderat hätte sie vorzeitig absetzen sollen. Dann wäre der Schaden für Stutensee nicht so groß geworden. Der Nachfolger bzw. die Nachfolgerin sind nicht zu beneiden.

MfG☆☆

Der heutige Bericht in der BNN über die Kernzeitbetreuung in Blankenloch fasst die letzten 7 Jahre unter der Leitung von Frau Becker und ihrer Führungsriege sehr gut zusammen. Dort ist die Rede von fehlender Kommunikation, Versagen und Arroganz, so kommt es auch seit Jahren bei der Bevölkerung an. In Stutensee lief 7 Jahre nichts, außer langjährige Mitarbeiter davon. Wer auch immer das schwere Erbe Antritt, der kann einem leid tun.

Techniker

Eine Volljuristin an der Spitze und sonst nur Verwaltungsbeamte in den Führungsfunktionen (auch im technischen Bereich). Da verwaltet man sich (rechtssicher) zu Tode und keiner möchte Verantwortung für nichts. Das Paradebeispiel dafür sind auch die Wasserversorgungsanlagen. Schaun wir mal, ob nicht noch in der jetzigen Legislaturperiode nach zahlreichen Störungen in den vergangenen Monaten der Gau eintritt und eine Notversorgung nach Bruchsal oder Karlsruhe eingerichtet werden muss. Schon ab 2014 wurden hier Planungsaufträge etc (zentrale Enthärtungsanlage/Rohrleitungsnetzsanierungen..) vergeben. Bis heute nichts passiert.