Das Großprojekt zur Sanierung und Neustrukturierung der Stutenseer Wasserversorgung wird konkret. Nach Auskunft der Stadtverwaltung soll der Leitungsbau Anfang Juni beginnen. Ursprünglich war von April ausgegangen worden.
Im Januar hat der Gemeinderat dem Um- und Ausbau der Stutenseer Trinkwasserversorgung zugestimmt. Demnach wird in Friedrichstal ein neues Wasserwerk errichtet werden, das auch die zentrale Wasserenthärtung enthält.
Das Blankenlocher Wasserwerk soll künftig nur noch Grundwasser fördern. Dieses wird nach Friedrichstal zur Aufbereitung gepumpt. Über eine zweite Leitung gelangt es zurück in das Trinkwassernetz von Blankenloch.
Mit dem Bau dieser beiden Leitungen zwischen Blankenloch und Friedrichstal beginnt die Umsetzung des Projekts. Laut Auskunft der Stadtverwaltung ist die Vergabe abgeschlossen. “Die ausführende Firma war bereits am Ort, um den Beginn der Arbeiten vorzubereiten”, so die Verwaltung. “Mit den Bauarbeiten Anfang Juni wird der Start des Leitungsbaus dann auch sichtbar.”
Im Januar war die Stadtverwaltung noch von einem Baubeginn im April ausgegangen. Im Juli folgt der Startschuss für den Rohbau des Wasserwerks in Friedrichstal.
Die Kosten für das Vorhaben betragen knapp 35 Millionen Euro. 2029 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Bildquellen:
- Wasserwerk Friedrichstal: Martin Strohal
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forum Kommentare
Man sollte für den Endverbraucher die Kosten incl 19% oder 7%nennen.Wir müssen ja auch den incl.Preis bezahlen.
Weiterhin wäre es wünschenswert ,wenn die Stadt ,den Baufortschritt monatlich veröffentlicht und die dann folgenden Schritte und Sperrungen in mindestens 3 wöchentlicher Vorlaufzeit für die Einwohner bekannt gibt.
Nachtrag eine beauftragte Firma sollte sich schon vor Baubeginn mit den örtlichen Gegebenheiten beschäftigen.
Eigentlich schon vor Gebotsabgabe.
Die Kosten sind in der schier unendlich langen Planungsphase um fast 30 Millionen Euro gestiegen. Der Endpreis für das Gesamtpaket ist nicht absehbar, da der Hochbehälter noch zusätzlich saniert werden soll.
Und der Baubeginn wurde nicht einmal innerhalb einer OB-Amtszeit von 8 Jahren realisiert. Hoffentlich erlebt zumindest der nächste OB die Fertigstellung noch in seiner ersten Amtszeit. Es kann aber eigentlich nur noch besser werden.