Nach dem Ausscheiden ihres Kandidaten Sven Schiebel bei der Wahl des neuen Stutenseer Oberbürgermeisters empfehlen die Freien Wähler die Unterstützung von Tobias Walter.
Sven Schiebel ist zum zweiten Mal in der ersten Runde einer Oberbürgermeisterwahl ausgeschieden. Nachdem er 2018 bei insgesamt fünf Kandidat:innen auf 13,3 Prozent kam, sind es diesmal 21,8 Prozent. Zu wenig, um es in die Stichwahl zu schaffen.
Die Freien Wähler Stutensee stehen dennoch zu Schiebel: “Er kennt Stutensee und die Menschen hier wie kaum ein zweiter”, schreiben sie in einer Pressemitteilung am Morgen nach der Wahl. Durch sein vielfältiges Engagement sei er am Puls des Geschehens. “Umso mehr verstehen wir seine Ernüchterung über das Wahlergebnis und teilen die Enttäuschung.”
Frank Burkard und Tobias Walter gehen am 26. Juli in die Stichwahl. Dabei sei Walter für die Freien Wähler “klar der am besten geeignete Kandidat”. Er habe sich in seiner Gemeinderatsarbeit und als Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP “stets pragmatisch, konstruktiv und kommunikativ” gezeigt. “Die zahlreichen gemeinsamen Anträge sind ein deutliches Indiz für gute Kooperation ebenso wie seine Fähigkeit, Kompromisse zu finden.”
Deshalb rufen die Freien Wähler Stutensee die Bevölkerung auf, am 26. Juli Tobias Walter zu wählen. Dieser hat nun – abgesehen von den Grünen – alle Stutenseer Parteien bzw. Wählervereinigungen hinter sich. Die Grünen unterstützen Frank Burkard, der wie Walter Mitglied der CDU ist.
Nachdem kein Kandidat im ersten Wahlgang am gestrigen Sonntag die absolute Mehrheit erreicht hat, gibt es in zwei Wochen eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.
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forum Kommentare
Von ausgeprägtem Sachverstand und Feingefühl in der politischen Zusammenarbeit spricht es nicht, wenn die Freien Wähler sagen, sie stünden zu Herrn Walter in der Stichwahl, weil er “pragmatisch, konstruktiv und kommunikativ” sei. Hört, hört. Das trifft doch auf alle Gemeinderäte zu, soll also ein herausragendes Merkmal für einen OB sein? Weiterhin führen die Freien Wähler die vielen gemeinsamen Anträge mit der CDU-Fraktion in der Vergangenheit an, die für eine gute Kooperation stünden. Wollen die Freien Wähler damit andeuten, das ginge mit Herrn Burkard nicht, selbst CDU-Mitglied und gestandener Bürgermeister? Seltsames Demokratieverständnis und passt so gar nicht zu deren Namen. Es drängt sich der Verdacht eines bequemen Paktierens auf. Das werden Bürger, die jetzt mal eine erfahrene Verwaltungsspitze wünschen, hoffentlich nicht mitmachen.
Die Freien Wähler senden ein Signal des politischen Stillstands und des weiter so. Die beiden Kandidaten aus Stutensee Walter und Schiebel sind in der Ära Becker weder durch Kritik an der OB noch durch konstruktive weiterführende Ideen aufgefallen. Weiter wage ich zu behaupten, dass Herr Walter spätestens 2029 bei der Wahl des Europaparlaments in die Fußstapfen von Herrn Caspary treten will.
Auch wenn ich heute nicht mehr in Stutensee wohne und deshalb dort nicht wählen darf, ist meine Haltung zur Stichwahl klar:
Die Empfehlung der FWV für Tobias Walter ist für mich sachlich und rational nicht nachvollziehbar. Warum gute Zusammenarbeit und gemeinsame Anträge im Gemeinderat bei der Besetzung der Verwaltungsspitze schwerer wiegen sollen als langjährige Führungs- und Verwaltungserfahrung, bleibt unbeantwortet.
Frank Burkard ist seit 2016 Bürgermeister von Kronau und wurde 2024 mit überwältigenden 93,26 Prozent der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Hinzu kommen 15 Jahre kommunalpolitische Erfahrung in Waghäusel. Auch die vielen positiven Rückmeldungen, die ich aus Kronau und meinem persönlichen Umfeld höre, sprechen klar für seine Kompetenz und Führungsstärke.
Die kontroversen Rückmeldungen verstärken bei mir zudem den Eindruck, dass die Empfehlung für Tobias Walter auch innerhalb der FWV keineswegs einheitlich getragen wird. Eine solche Entscheidung müsste transparent, sachlich und überzeugend begründet werden. Das ist aus meiner Sicht bislang nicht gelungen.
Wäre ich in Stutensee wahlberechtigt, würde ich Frank Burkard wählen. Erfahrung und nachweisbare Leistung zählen.
Vor acht Jahren habe auch ich auf Verwaltungserfahrung und den Blick von außen gesetzt – wir haben alle gesehen, wohin uns das geführt hat.
Herrn Burkart fehlt die Verbundenheit vor Ort. War es nicht gerade das, was Herrn Demal ausgezeichnet hat? Seine Nähe zu Stutensee, seine Verbundenheit mit unserer Stadt und sein Verständnis für die Menschen vor Ort.
Erfahrung ist wichtig – keine Frage. Doch was wiegt am Ende schwerer?
Die Erfahrung im Beruf oder die Erfahrung mit Stutensee?
Niemand von uns ist mit Berufserfahrung auf die Welt gekommen. Jeder musste sie sich erst erarbeiten. Genauso wichtig ist aber die Verbundenheit mit der Stadt, für die man Verantwortung übernehmen möchte. Meiner Meinung nach ist diese Verbundenheit deutlich schwieriger zu erlangen als berufliche Erfahrung.
Ich möchte Herrn Burkart seine Kompetenz nicht absprechen oder ihn schlechtreden, denn er hat bereits sehr viel in Kronau erreicht. Dennoch ist Kronau nicht gleich Stutensee.
Demokratie lebt von Mehrheiten. Mehrheiten brauchen (oft) Allianzen. In einer Demokratie darf es auch unterschiedliche Meinungen geben. Die Meinungen und Entscheidungen anderer zu akzeptieren scheint allerdings nicht allen leicht zu fallen. Es ist schon erstaunlich wie einige hier versuchen eine Entscheidung (der Freien Wähler) schlecht zu machen, klein zu reden und Zwist zu säen. Es darf jeder den Kandidaten unterstützen für den er sich entschieden hat.
Old Shatterhand, jedenfalls, wird Tobias Walter wählen. Das ist meine Entscheidung.
Kurze Anmerkung: Herr Demal war auch nicht aus Stutensee, er war vorher BM der Gemeinde Flein.
Es läuft wie in 2018. Damals lag im ersten Wahlgang Frau Meier Augenstein vorn und Herr Schiebel schied aus, so dass die Stimmen der Freien Wähler an Frau Becker gingen. Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass die Freien Wähler frei in ihren Entscheidungen sind und nicht an entsprechende Lager gebunden sind. Dies ist dann aber mit dem genannten Aufruf wohl nicht so.
Wenn die Bürger die bisher eingeschlagenen Wege von der Verwaltung (Rathausschließung einmal die Woche) und dem Gemeinderat (kein Kompromiss hinsichtlich der kurzfristigen Schließung der Kernzeitbetreuung im alten Schulhaus) so in Ordnung finden, sollten sie dem Vorschlag der Freien Wähler folgen. In meinem beruflichen Umfeld wurde eine Führungskraft, was ein OB ja auch ist, nicht nach dessen Betriebsverbundenheit ausgewählt.
Kurzer Rückblick. Vor 8 Jahren lief es ähnlich, auch da gab es nach dem Rückzug von Herrn Schiebel eine Wahlempfehlung von ihm. Die war dann entscheidend für den Wahlausgang. Was am Ende daraus geworden ist, das mussten wir alle hier 8 Jahre lang miterleben. Es bleibt zu hoffen, dass sich Stutensee nicht schon wieder “verwählt”, der Schaden ist jetzt schon groß und kaum zu reparieren.
Die Angst ist groß bei den Mandatsträgern im Gemeinderat. Da möchte doch tatsächlich ein erfahrener und erfolgreicher Bürgermeister der neue OB von Stutensee werden… Das könnte unbequem werden.
Ich frage mich scho lange, wie man einen Kandidaten ins Rennen schicken kann, welcher 0,0 Berufserfahrung hat und von 0 auf 100 eine Verwaltung mit mehreren 100 Mitarbeitern leiten möchte, welche ohnehin in einem desaströsen Zustand ist. Wer schon einmal Führungspositionen inne hatte weiß, wie schwer es sein kann auch nur kleine Teams zusammenzubringen und auf Linie zu halten.
Herr Walther mag ja willig und voller Tatendrang sein. Diese Nummer ist aber ein wenig zu große für Ihn und wirkt für mich schon etwas anmaßend zu glauben, man könne das aus dem Stand einfach so bestreiten. Im Gemeinderat ist er bisher nicht durch besonders kritische oder konstruktive Beiträge aufgefallen. Sein größtes Zugpferd ist die Nähe zum Abgeordneten in Berlin. Das alleine reicht allerdings nicht aus.
Die Entscheidung der FW für Hern Walter eine Empfehlung auszusprechen signalisiert indirekt, dass man mit der negativen und rückläufigen Entwicklung der immerhin großen Kreisstadt Stutensee zufrieden scheint. Beide, Schiebel und Walter gehören seit Jahren dem Gemeinderat an, der an den heutigen Zuständen Mitverantwortung trägt. Wenn das Signal „weiter so“ heißt, so ist zu befürchten, dass die große Kreisstadt Stutensee in näherer Zukunft völlig handlungsunfähig wird. Dass es mit den richtigen Menschen auch in schwierigen Zeiten zukunftsfähige Entwicklungen geben kann, hat Michael Möslang im Nachbarort gezeigt. Frank Burkard traue ich es in Stutensee zu.
Der neue Oberbürgermeister muss zuerst einmal “klar Schiff” machen bei den Finanzen, dem Personal und dem Stau bei den Projekten, Das ist absolut essentiell! Das kann aber nur ein Fachmann und kein Anfänger wie Herr Walter. “Stutensee im Herzen” genügt nicht, hier ist zuerst der tiefe Wille das beste für Stutensee zu erreichen bei den Wählern gefragt. Dass das die Parteien das partout nicht erkennen wollen spricht nicht für deren klaren Verstand sondern kann nur mit Lokalpatriotismus erklärt werden. Stutensee braucht einen OB mit Wissen und Erfahrung sowie “dem Händchen” mit Mitarbeitern umzugehen.
Dass die Parteien Ihren Kandidaten vorn sehen möchten ist verständlich, nicht verständlich ist aber, dass hier zwei Kandidaten “gekürt” wurden die absolut für das Führen eines Rathauses mit einem Etat von 75,- Millionen und über 400 Mitarbeitern keinerlei Erfahrung haben. Herr Burkhart hat wenigstens BM Erfahrung und kann Mitarbeiter und Teams erfolgreich leiten.
Ein Wort zu den Freien Wählern: Zuerst das Amt, dann die Person und zuletzt die Partei.
Also was Unterstützungen betrifft:
Herr Burkard wird von den Grünen unterstützt.
Herr Burkard verspricht in Spöck vollmundig (wissend, dass dies niemals zu realisieren ist) das Spöcker Bad nochmals auf den Prüfstand zu stellen und völlig daneben; Stutensee könnte sich 2 Bäder leisten.
Nun zu den unterstützenden Grünen. Die Grünen waren damals vehement FÜR die Schliessung des Bades !!??
Was ist an “auf den Prüfstand stellen” völlig daneben? Vielleicht kommt er dann auf das selbe Ergebnis, wäre ja möglich wenn man jetzt jede Aussage und jeden Satz aus den Wahlprogrammen der 3 Kandidaten einzeln durchgeht, dann sollte jedem klar sein, dass überall viel Versprechungen und Themen auftauchen, die nicht umsetzbar und direkt nach der Wahl schon Geschichte sind. Natürlich ist das nicht gut, aber so funktioniert halt ein Wahlkampf. Ich meine Frau Beckers Steckenpferd im Wahlkampf war absolute “Transparenz”, war in den letzten 7,5 Jahren für uns Bürger etwas transparent? Mir fällt nicht viel ein. Beide Kandidaten sind in gewisser Weise eine “Wundertüten”. Klar ist, ein “weiter so” wäre fatal – ich finde die Entscheidung extrem schwierig.
Chance vertan, Freie Wähler!
Nachdem ihr eigener Kandidat gescheitert ist, unterstützen die Freien Wähler nun den CDU-Kandidaten Tobias Walter. Das überrascht kaum. Statt auf Frank Burkard zu setzen, einen ausgewiesenen Verwaltungsexperten mit langjähriger Bürgermeistererfahrung, fällt die Wahl auf einen Kandidaten, dessen kommunalpolitische Erfahrung sich im Wesentlichen auf zwei Jahre als Vorsitzender der CDU/FDP-Fraktion im Gemeinderat und die Mitarbeit im Büro eines Bundestagsabgeordneten beschränkt.
Die Begründung der Freien Wähler bei meinstutensee.de oder in den BNN spricht von einer guten Zusammenarbeit der Fraktionen und gemeinsamen Anträgen. Über die fachliche Qualifikation des Kandidaten verliert sie kein Wort. Warum? Weil sie kaum als Argument taugt.
Für die Freien Wähler ist diese Entscheidung bequem: Man arrangiert sich mit CDU und SPD und setzt auf Kontinuität. Genau das ist jedoch das Problem. Acht Jahre kommunalpolitischer Stillstand dürfen sich nicht wiederholen. Frau Becker allein dafür verantwortlich zu machen, greift zu kurz. Wo waren die richtungsweisenden Ideen und Initiativen der Gemeinderatsfraktionen? Sie sind nicht erkennbar.
Stutensee braucht jetzt einen Neuanfang mit neuen Ideen, aber auch mit jemandem, der nachweislich Verwaltung führen und Veränderungen umsetzen kann. Die Unterstützung eines weitgehend unerfahrenen Kandidaten mag aus Sicht von CDU, Freien Wählern und SPD nachvollziehbar und bequem sein. Für die Zukunft unserer Stadt ist sie es nicht.
Schon vor acht Jahren, manche mögen sich erinnern, schlossen sich diese Parteien in der fragwürdigen „Allianz für Stutensee“ zusammen, um die Abholzung des Lachwalds voranzutreiben. Dieses Vorhaben scheiterte am Widerstand der Bürger. Bleibt zu hoffen, dass auch ihre jetzige gemeinsame Wahlempfehlung keinen Erfolg hat.
Ach ja, noch etwas: Die massive Erhöhung der Zahl an Wahlplakaten führt nicht automatisch zur Erhöhung der Kompetenz.
Ich kann verstehen, dass insbesondere Herr Schiebel sehr enttäuscht ist.( War ja auch in den BNN zu lesen.) Hat er doch zum 2.Mal die Wahl zum OB in Stutensee nicht geschafft. Woran lag es? Diese Frage sollte sich Herr Schiebel stellen und nicht die Wähler, die Ihm nicht gefolgt sind, abstrafen wollen. Vielleicht hoffen die Bürger in Stutensee jetzt einfach auf einen kompetenten und verwaltungserfahrenen Oberbürgermeister, der den Karren wieder aus dem Dreck ziehen kann.
Herr Schiebel und auch Herr Walter waren beide im Gemeinderat von Stutensee. Was haben sie dagegen unternommen, dass Stutensee so große Probleme hat; dass es so weit gekommen ist. Jetzt soll der Klüngel einfach weitergehen wie bisher.
Man erinnere sich, auch 2018 wurde von den freien Wählern eine Wahlempfehlung ausgesprochen. Was dabei herauskam war nicht gut für Stutensee.
Ich persönlich finde Wahlempfehlungen unerhört, zumindest haben sie ein “Gschmäckle”. Auf jeden Fall sind sie einem demokratischen Mitbewerber gegenüber mindestens unfair.
Herrn Schiebel empfehle ich die Entscheidung der Bürger zu akzeptieren und sich nicht beleidigt in die Schmollecke zurückzuziehen.
Eigentlich könnte es mir egal sein.
Ich möchte jedoch etwas historisch klarstellen:
2018 haben die Freien Wähler anhand einer “Checkliste” Gespräche mit den beiden Kandidatinnen geführt und sich dann für die Unterstützung von Fr. Becker entschieden. Dies wurde dann gemeinsam mit der SPD angegangen und umgesetzt.
Her Schiebel war damals unabhängiger Kandidat. Wenn er eine Empfehlung ausgesprochen hat, war das ohne Bezug zu den FW.
Anhand des Achtungsergebnisses haben die Freien Wähler ihn NACH der Wahl als Mitglied angeworben und er hat dann bei den nächsten Kommunalwahlen für die FW kandidiert.
Die Beiträge hier zeigen erfreulicherweise, dass viele Bürger sehr genau zwischen einer demokratischen Entscheidung und der berechtigten Kritik an ihrer Begründung unterscheiden können.
Nur „Old Shatterhand“ scheint noch in der verkrusteten Vorstellung gefangen zu sein, eine einmal ausgesprochene Wahlempfehlung müsse widerspruchslos akzeptiert werden und jede kritische Nachfrage sei bereits „Zwist säen“. Demokratie bedeutet aber nicht, Entscheidungen von Parteien oder Wählervereinigungen ehrfürchtig abzunicken. Demokratie lebt gerade vom offenen Streit über Argumente, Qualifikation und Verantwortung.
Die meisten Kommentierenden benennen sehr konkrete Punkte: Führungserfahrung, Verwaltungskompetenz, die bisherige Entwicklung Stutensees und die Frage, ob ein „Weiter so“ wirklich die richtige Antwort sein kann. Darauf mit dem bloßen Hinweis zu reagieren, jeder dürfe schließlich wählen, wen er wolle, ist keine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern eine bequeme Flucht davor.
Umso erfreulicher ist es, dass nahezu alle anderen Kommentare kritisch, sachlich und eigenständig argumentieren. Genau diese mündigen Stimmen braucht Stutensee – und keine Denkweise, nach der Mehrheiten und politische Allianzen automatisch über jeder Kritik stehen.
Lieber MfG,
zunächst einmal bitte einen Kommentar richtig lesen. Mit “völlig daneben” war die Aussage gemeint, Stutensee könne sich 2 Bäder leisten.
Aber ja, auch “auf den Prüfstand stellen” ist schon unnötig, da mit Kosten verbunden.
Prüfungen und daraus erfolgte Stellungnahmen von Fachleuten in der Vergangenheit zeigen auf, wie unnötig ein solches Verfahren wäre.
Anstatt hier weitere, erhebliche Kosten zu verursachen, sollten die dafür aufzuwendenden Gelder in den Sanierungsstau der Schulen und Kindergärten investiert werden.
Schauen wir doch mal positiv in die Zukunft: Beide Kandidaten sind auf jeden Fall besser geeignet als die aktuelle Besetzung, die ohne jegliche politische Erfahrung ins Amt gewählt wurde. Und: Zumindest Herr Burkard hat schon bewiesen, eine Verwaltung führen zu können, ohne dass die Mitarbeitenden in großer Anzahl die Flucht ergreifen. .Zudem hat er einen Blick von außen auf die Stadt Stutensee.
Herr Walter bringt unter anderem seine Jugendlichkeit und damit sicherlich viel frischen Wind ein. Auch das kann einen hohen Mehrwert für Stadt und Verwaltung bringen.
In der Gesamtbetrachtung erscheinen beide Bewerber zum OB geeignet und es kann definitiv nur besser werden. Also bitte nochmals oder auch erstmals wählen gehen!
Hallo Herr Just,
man kann das so oder so lesen, von daher danke für die Erklärung Den Sanierungsstau angehen, ja da haben Sie Recht, warum hat der Gemeinderat und die Fraktionen vom Herr Schiebel und Herrn Walter nicht mehr Einfluss genommen ? Es sind große Fraktionen und es war lange genug Zeit, im Wahlkampf hatten sie es dann auf einmal beide groß auf der Agenda. Auch andere Themen hätte man angehen können als Gemeinderat, mit diesen Fraktionen im Rücken, aber die wurden nicht angepackt und nun im Wahlkampf geht man sie an. Ganz schlüssig ist das vielen Wählern nicht, wie man im ersten Wahlgang gesehen hat. Auch Herr Walter kann seine Wahlthemen nicht alle umsetzen, genauso wie Herr Burkard, das wissen die natürlich selbst, aber so funktionieren Wahlkämpfe nun mal.
Es gibt gute Gründe für und es gibt gute Gründe gegen beide Kandidaten, die wurden alle schon mehrfach aufgezählt. Jetzt muss jeder für sich entscheiden, ob frischer Wind von außen, oder ein langjähriger Gemeinderat die bessere Wahl ist. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es eigentlich nur besser werden kann, egal wer gewinnt. Hoffen wir es für Stutensee.
Also für mich ist das ja letztlich auch eine Frage der Glaubwürdigkeit.
Wenn Herr Burkard am 25.03.2026 in der Rhein-Neckar-Zeitung noch äußert, ich zitiere “Ich habe als Bürgermeister in Kronau meine Erfüllung gefunden“ und nur wenige Tage später seine Bewerbung in Stutensee abgibt ist dies kein Bild von Glaubwürdigkeit!
Ja, das mag schwer nachvollziehbar sein, ähnlich schwer nachvollziehbar wie ein Ausschlussverfahren ins Gespräch zu bringen, weil es ein Parteikollege wagt ebenfalls den Hut in den Ring zu werfen, was absolut Standard ist.
Wie gesagt, Pro und Kontra gibt es genug für beide Seiten, Sonntag Abend wissen wie mehr.
Nun ja, das eine betrifft Herrn Burkard direkt, mit dem anderen hat Herr Walter persönlich nichts zu tun.
[Unbelegte Behauptungen entfernt, d. Red.]
Herr Walter hat damit nichts zu tun ? Ok, ein Schelm……ich denke wir belassen es dabei. Warten wir ab, wie die Mehrheit das sieht. Ich halte es für eine schwierige Entscheidung. Ich wiederhole mich ein letztes Mal, es wird besser werden, so oder so. Nehmen wir doch das als positiven Aspekt mit.
Mit Frank Burghard hat ein erfahrener und erfolgreicher Bürgermeister die Chance auf das Amt eines OB wahrgenommen.
Aus einer gesunden Gemeinde kommend, will er seine Erfahrungen in Stutensee einsetzen. Chapeau bas.
Anders als Klaus Demal vor fast 35 Jahren beerbt er nicht Richard Hecht und übernimmt eine gesunde Gemeinde.
Wir alle kennen die riesigen Herausforderungen, die überalterte und marode Infrastruktur.
Die größte Herausforderung ist, die riesigen Kosten zu finanzieren – ohne Ressourcen.
Es sind keine Baugebiete mehr in Aussicht, aus denen Einnahmen generiert werden können.
Die taktische Antwort auf die Frage nach der Zukunft des Spöcker Schwimmbads zeigt, dass er sich nicht nur mit den großen heißen Kartoffeln befasst hat, sondern umfangreich informiert ist.
1992 hätte ich auch einem jungen, engagierten und ehrgeizigen Kandidaten diese Aufgabe zugetraut.
Für mich hat Erfahrung ein großes Gewicht bei der Entscheidung.
Sehr geehrte Annaaanas,
es ist keineswegs unseriös was ich schreibe.
Unseriös ist allerdings u.a., wenn man Hoffnung auf den Erhalt des Spöcker Bades macht.
Eine meiner Aussagen wurde als “unbelehrbare Behauptung” entfernt.
Belegbar ist allerdings; genau mit diesem Kreis der Unterstützer realisiert Herr Burkard in Kronau ein Ärztehaus, welches von diesen in Stutensee nicht zur Ausführung kam.