Das „Red Horse Festival“ in Stutensee feiert von Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai, sein zehnjähriges Bestehen mit einem viertägigen Programm aus Livemusik, Graffiti und einem Familientag am Jugendzentrum GrauBau in Blankenloch. Die Veranstalter vom GrauBau-Team und dem Verein KaLoMo e.V. erwarten über 50 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Musikrichtungen und kündigen das Open-Air am Seegrabenweg als „größer, lauter und wilder als je zuvor“ an.
Zum Auftakt steht an Christi Himmelfahrt ab 13 Uhr ein Graffiti-Jam mit DJs und Musik auf dem Programm, ab 20 Uhr folgen Hip-Hop-Acts. Am Freitag ab 14 Uhr gehören die Bühnen vor allem Rockfans, den Anfang macht die TMG-Big Band. Am Samstag ab 13:30 Uhr treten unter anderem internationale Bands aus Großbritannien („Fortune Teller“), Frankreich („Lowtone“) und der Schweiz („Wastegate“) auf. Der Sonntag ist ab 14 Uhr als Familientag mit Kinderbands, Spiel- und Spaßangeboten sowie einem Abschlusskonzert von „TöFs Rappelkiste“ geplant.
Für die Versorgung der Gäste setzen die Organisatoren auf ein breites gastronomisches Angebot mit „schon traditionellen“ Red-Horse-Cocktails, einem Bierschiff für frisch gezapftes Bier und einer „International Streetfood Experience“ mit Speisen aus der arabischen, afghanischen, indischen, ukrainischen und ungarischen Küche. Auf dem Festivalgelände werden unter anderem Lángos, Wraps, Pirogi, Samosa Chaat und Paneer Butter Masala mit Reis angeboten.
Der Name des Festivals geht auf die rote Stute im Stadtwappen Stutensees zurück, die die Gründer für das Logo des „Red Horse“ aufgegriffen und als “dynamische, gelb bemähnte Figur” weiterentwickelt haben. Oberbürgermeisterin Petra Becker bezeichnet das wiehernde „Red Horse“ als Sinnbild für die Energie des Festivals, das durch das Engagement vieler junger Menschen über die Jahre „zur Instanz“ geworden sei.
Der dem GrauBau verbundene Verein KaLoMo ist aus ehemaligen Jugendhausbesucher:innen entstanden. Die Vereinsmitglieder unterstützen den GrauBau bei vielen Events, aber insbesondere bei den größeren Veranstaltungen, wie Vlado Draca, Leiter des Jugendzentrums, erläutert. “Ohne KaLoMo könnten wir viele unserer Veranstaltungen gar nicht so umsetzen.” Neben Konzerten, dem Irish-Pub-Abend oder dem Open-Air-Kino gehört insbesondere das Red-Horse-Festival dazu. Hierbei übernehmen Vereinsmitglieder einen wichtigen Teil von Organisation, Programmgestaltung und Durchführung. Außerdem tragen sie zur Finanzierung bei.
Bildquellen:
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forum Kommentare
„größer, lauter und wilder als je zuvor“
Wer ein solche Ansage macht, zeigt, dass er die Grundregeln des Zusammenlebens in einer Gesellschaft nicht verstanden hat. Denn: “laut und wild” kann man sich nur verhalten, wenn andere Menschen nicht geschädigt werden. Die eigene Freiheit endet, wo die Freiheit anderer beschädigt wird. Demokratie-Basics. Die teilt das R H seit Bestehen nicht. Es will laut sein und ist laut bis in die frühen Morgenstunden, noch eine Rakete dazu gegen 4.00 Uhr. Ohne Rücksicht. Die Graubau-Personen demonstrieren und zelebrieren ihre Verachtung der Mitmenschen. Das Rathaus ignoriert, die Polizeibehörde schweigt, die Bürger passiv – Blankenloch.
Liebe/r hythlo,
Sie verbreiten hier Unwahrheiten, die ich als täglicher Besucher des Red Horse Festivals berichtigen muss. Erstens ging es an keinem Tag bis 4 Uhr morgens, geschweige denn, dass irgendjemand vor Ort Raketen gezündet hat! Meine Freunde und ich waren von Donnerstag bis Samstag jeden Abend dort und sind tatsächlich immer mit den letzten Leuten zwischen 1 und 2 Uhr gegangen.
Außerdem wurde jeden Abend das gesamte Event (sowohl die Musik als auch der Verkauf von Getränken) ab 23 Uhr komplett nach drinnen verlegt, sodass es außerhalb keine Lärmbelästigung gab.
Es war ein super schönes Event mit so vielen tollen Menschen! In der heutigen Zeit erlebt man selten ein so harmonisches Beisammensein unterschiedlichster Menschen. Vor allem für uns junge Leute war das ein tolles Wochenende, um den Stress des Alltags und alles, was gerade auf der Welt passiert, zumindest kurzzeitig zu vergessen und die Zeit gemeinsam zu genießen – und das in einem „kleinen“ Ort wie Blankenloch! Danke!