Brücken im Hardtwald werden saniert

Friedrichstaler Allee: Brücke über Pfinz-Entlastungskanal

Bild: Martin Strohal

Von Redaktion meinstutensee.de | 24.07.2026 20:08 | 4 Kommentare

Ab kommendem Montag, den 27. Juli, werden zwei Brücken über den Pfinz-Entlastungskanal bis Ende des Jahres erneuert und deshalb gesperrt. Betroffen ist der Fuß- und Radverkehr auf der Friedrichstaler und der Stutenseer Allee. Umleitungen sollen ausgeschildert werden, teilt das Regierungspräsidium mit.

Im Auftrag des Landesbetriebs Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe werden ab Montag, 27.07.2026, umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an den Brücken der Stutenseer Allee (Bauwerk 119) und der Friedrichstaler Allee (Bauwerk 120) über den Pfinz-Entlastungskanal durchgeführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2026 andauern.

Nach einer turnusmäßigen Bauwerksprüfung seien diverse Mängel und Schäden an den Brücken festgestellt worden, die nun behoben werden, so das Regierungspräsidium. Zusätzlich werde der Brückenbelag erneuert und ein Oberflächenschutzsystem auf den Betonflächen aufgetragen.

Der Fuß- und Radverkehr wird während der Bauzeit umgeleitet. Als Alternative für die Brücke an der Friedrichstaler Allee wird eine Umleitung zur nordwestlich gelegenen Stahlhängebrücke in der Nähe des Monumenthauses ausgeschildert.

Nutzerinnen und Nutzer der Stutenseer Allee müssen einen weiteren Umweg über die L560 bis an den Ortsrand von Büchig in Kauf nehmen.

Die Baukosten belaufen sich auf 420.000 Euro brutto (Stutenseer Allee) und 330.000 Euro (Friedrichstaler Allee) und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

Umleitung Stutenseer Allee
Umleitung Friedrichstaler Allee

Bildquellen:

  • Umleitung Friedrichstaler Allee: Regierungspräsidium Karlsruhe
  • Umleitung Stutenseer Allee: Regierungspräsidium Karlsruhe
  • Brücke Friedrichstaler Allee: Martin Strohal
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forum Kommentare

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Einfach genial, dass.man 2 nebeneinander liegende Brücken gleichzeitig sperrt.
Sie sind ja sehr breit und es wäre sicher leicht möglich, die Brücken so zu sanieren dass sie die lngste Zeit trotzdem von Radlern und Fussgängern passiert werden könnten.
Es passt aber leider inzwischen in unsere Zeit, dass generell, auch bei Privatbauten, einfach die Stragesperrt wird und die Leute zu Umwegen gezwungen werden.
Hauptsache die Baustelle kann sich ohne Rücksicht breitmachen.

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Der Wunsch nach radfahr- fußgängerfreundlichen Lösungen wie eine Sanierung nach der anderen oder halbseitige Sperrungen sind nachvollziehbar. Aber wären diese Lösungen in diesem Fall auch wirklich hilfreich und kosteneffizient?
Eine Sanierung nach der anderen brächte bei diesen beiden Brücken keinen Vorteil, da für die Friedrichstaler Allee mit der Stahlbrücke eine naheliegende Umleitung verfügbar ist und im Fall der Stutenseer Allee die Umfahrung via Friedrichstaler Allee einen Umweg von ca. 2,7 km bedeuten würde, während die ausgewiesene Umleitung ca. 2,3 km hat.
Auf Basis der vorhandenen Informationen lässt sich m.E. nicht entscheiden, ob eine Vollsperrung vermeidbar gewesen wäre. Aber ich gehe davon aus, dass der Baulastträger Für und Wieder inkl. Auswirkungen für die Nutzer und evtl. Mehrkosten bei seiner Entscheidung abgewogen hat.
Unterm Strich halte ich die geübte Kritik für unbegründet.
Oder geht es hier um der Deutschen liebstes Hobby – Kritik, damit kritisiert ist?

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Da ich ca. 45 Jahre fast ausschließlich mit dem Fahrrad über die Stutenseer Alle nach Karlsruhe fuhr,halte ich meine Kritik für gerechtfertigt.
Außerdem bin ich als lebenserfahrener Mensch und Handwerker schon in der Lage, das einzuschätzen.