Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee

Auf einer Bühne vor dem Schloss Stutensee werden im nächsten Jahr in einem eigens dafür geschriebenen Theaterstück Geschichten lebendig, aus einer Zeit, in der Spargel und Tabak noch für viele Zuverdienst waren und Schweine und Kühe in jedem Hof standen. Das Besondere: Gemeinsam entwickelt mit Schauspielern und Theatermachern des „Werkraum: Karlsruhe“ sollen vor allem die Stutenseer selbst auf der Bühne stehen – und als Sänger, Schauspieler oder Musiker ihre eigenen Geschichten erzählen.

„Wir wollen ein großes Open-Air-Spektakel aufführen“, sagt Autor Holger Metzner aus Büchig. „Dafür suchen wir Mitstreiter aus möglichst allen Stadtteilen. Auch beispielsweise Pferde, Traktoren und historisches Gerät sind Teil der Stutenseer Geschichte und sollen bei den Aufführungen mitspielen.“

Unerfahren sind die Stutenseer dabei ja nicht, wie die Spöcker mit ihrem Stationentheater im letzten Jahr bewiesen haben. Gefördert wird das Projekt „Lenin in Stutensee“ durch Mittel aus dem „Innovationsfonds Kunst“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Stadt Stutensee.

Wer Lust hat, sich zu beteiligen – zum Beispiel als Gesprächspartner für die Recherche, als Mitspieler oder als Helfer in den verschiedensten Bereichen – kann sich direkt bei der Stadt Stutensee melden. Das erste Treffen findet im Oktober 2016 statt, die Proben sollen im März 2017 beginnen. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0721/56841030 oder per E-Mail an kultur@stutensee.de bzw.  theater.stutensee@werkraum-karlsruhe.de.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Stationentheater Spöck: Martin Strohal
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