Wie bereits gemeldet, werden die Brücken über den Pfinzentlastungskanal auf der Friedrichstaler und der Stutenseer Allee saniert. Die damit verbundenen Sperrungen erfolgen dem Regierungspräsidium voraussichtlich ab dem 31. Juli. In den letzten Tagen wurden die Baustellen eingerichtet.
Die beiden Brückenbauwerke im Hardtwald mit den Bauwerksnummern 119 und 120 sollen bis zum Jahresende saniert werden. Als Beginn der Maßnahmen hatte das Regierungspräsidium den 27. Juli genannt gehabt. Bislang war jedoch keine Sperrung eingerichtet.
“Die Baufirma hat ihre Arbeit am 27. Juli aufgenommen”, bestätigte das Regierungspräsidium auf Anfrage. “Zunächst werden die vorbereitenden Arbeiten wie beispielsweise Einweisung der Baufirmen und die Einrichtung der Reptilienschutzzäune durchgeführt.” Diese Arbeiten seien notwendige Voraussetzungen für die anschließende Baustelleneinrichtung und die tatsächlichen Sanierungsarbeiten an den Brücken.
“Die Sperrungen und die Radwegumleitungen werden zu Beginn der eigentlichen Bauzeit voraussichtlich am 31.07.2026 eingerichtet”, so die Information.
Parallele Ausführung notwendig?
Da beide Brücken zur gleichen Zeit gesperrt sind, sind teils größere Umwege erforderlich. Erst die eine und anschließend die andere Brücke zu sanieren, sei geprüft worden, so das Regierungspräsidium. “Die Entscheidung, die Arbeiten an beiden Brücken gleichzeitig auszuführen, beruht auf wirtschaftlichen und fachlichen Aspekten sowie der optimalen Nutzung von Synergieeffekten, beispielsweise bei der Baustelleneinrichtung, der Gerätevorhaltung, dem Personaleinsatz sowie der gemeinsamen Nutzung einer Lagerfläche für beide Baustellen.”
Auch halbseitige Sperrungen seien geprüft worden. “Aufgrund des Umfangs der Instandsetzungsarbeiten, der erforderlichen Arbeitssicherheit sowie der Baustellenlogistik konnten diese Varianten jedoch nicht als zweckmäßig bewertet werden”, so das Regierungspräsidium. Bei der Verwendung der eingesetzten Baumaschinen sei ein uneingeschränkter, freier Bewegungsraum auf der Brücke zwingend erforderlich, um Gefährdungen des Radverkehrs auszuschließen. “Durch die Vollsperrung können die Arbeiten zügig und ohne Behinderungen abgewickelt werden”, so das Regierungspräsidium.
“Die Umleitungsstrecke wurde im Vorfeld der Baumaßnahme hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Eignung überprüft. Auch wenn sich dadurch teilweise längere Wege ergeben, ermöglichen sie eine sichere Umfahrung der Baustellen.”
Sollte es im Bauverlauf die Möglichkeit geben, werde die Verkehrsfläche auch während der Bauphase für den Fahrradverkehr freigegeben.
Die Zahl der Fahrradpendler, die täglich die Brücken passieren, liege dem Regierungspräsidium nicht vor.
Bildquellen:
- Brücke Stutenseer Allee über Pfinzentlastungskanal: Martin Strohal
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