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Ausbau der Schulsozialarbeit

Von meinstutensee.de | 12.12.2012 20:29 | Keine Kommentare

Kooperationsvereinbarung am Schulzentrum

Oberbürgermeister Klaus Demal unterschrieb gemeinsam mit den Rektorinnen Eva Friedmann (Erich Kästner Realschule) und Monika Wallenwein (Thomas-Mann-Gymnasium) die Kooperationsvereinbarung, im Beisein von Hauptamtsleiter Edgar Geißler und den Schulsozialarbeitern (oben v.l.) Stella Susic, Vlado Draca und Heike Wäcker

In der vergangenen Woche wurde mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung eine weitere sinnvolle Brücke zur offenen Jugendarbeit zwischen dem Schulzentrum und dem GrauBau geschlagen.

Eine Kooperation ergibt sich durch die Einführung von Schulsozialarbeit. Diese wird von der Bereitschaft zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit, einer Begegnung auf Augenhöhe, gegenseitiger Akzeptanz und Transparenz getragen. Ein wertschätzender und offener Umgang zwischen Schule und Schulsozialarbeit ist die Basis für synergetische Effekte, denn die unterschiedlichen Ressourcen von Lehrer und Sozialpädagogen führen zu einem Mehr an Methoden, Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven.

Eine solche Zusammenarbeit wird bereits seit Jahren an den Stutenseer Grundschulen und an der Werkrealschule praktiziert. Die konkrete Gestaltung der Schulsozialarbeit wird von den sozialpädagogischen Fachkräften konzipiert und in Zusammenarbeit mit der Schule weiterentwickelt.

Durch die Schulsozialarbeit soll das Recht junger Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung verwirklicht werden. Benachteiligungen sollen ausgeglichen und Chancengleichheit gefördert werden. Daher gehört zu den Zielen der Schulsozialarbeit vor allen Dingen die Unterstützung der Schulen bei der Integration benachteiligter und schwieriger Jugendlicher, jungen Menschen Hilfen zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigung zu bieten und die Schulen dabei zu unterstützen, soziales Lernen zu ermöglichen. Die Schulsozialarbeit versteht sich hier als Ergänzung zur Schule, insbesondere durch ihre Funktion als Bindeglied zwischen Jugendhilfe, Elternhaus und Schule.

Besonders nennenswert ist, dass das Angebot der Schulsozialarbeit sich nicht nur an Schüler, die sich in schwierigen Situationen befinden, richtet, sondern ebenfalls ein Paket mit positiven Aktionen, wie das Schulfernsehen, der Mädchentreff etc. beinhaltet.

„Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir nun auch unseren Schülern am Schulzentrum die Möglichkeit einer zentralen Anlaufstelle bieten können“, so Oberbürgermeister Klaus Demal.

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