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Ergebnisse der Ortsbegehung in Friedrichstal

Von meinstutensee.de | 18.03.2013 20:46 | Keine Kommentare

Vergangenen Donnerstag führte der Friedrichstaler Ortschaftsrat eine Ortsbegehung durch, bei der die folgenden Dinge zur Sprache kamen.

Schule und Kindergarten

Größere und kleinere Probleme seien am besten zu lösen, wenn man sich ein konkretes Bild davon verschaffe, dachten die Friedrichstaler Ortschaftsräte und machten im Beisein von Oberbürgermeister Klaus Demal und Bürgermeister Matthias Ehrlein einen Rundgang, beginnend bei der Schule. Da im unmittelbar angrenzenden Kindergarten „Sonnenschein“ Kleinkindbetreuung untergebracht werden soll, war es die kostengünstigste Lösung, diesen Raum in der Schule zu schaffen. Rektorin Sonja Hauf-Rimbach zeigte dem Ortschaftsrat und der Verwaltungsspitze das Ausbaustadium des ehemaligen Lehrerzimmers, von dem aus ein Durchbruch zum Kindergarten gemacht wird. Das Lehrerzimmer ist in ein leer stehendes ehemaliges Klassenzimmer umgezogen und bis auf noch fehlende Jalousien als Sonnenschutz sei das Kollegium sehr zufrieden, war zu hören. Auch die neuen Rektoratsräume sind bis auf die Möblierung weitest gehend fertig gestellt. Der Raum für die Kernzeitbetreuung soll durch die Hinzunahme des ehemaligen Fotolabors erweitert werden, da zunehmend mehr Kinder dort auch Hausaufgaben machen wollen.

Die Laufbahn sei vermoost und in desolatem Zustand hatte Monika Aberle vom Turnverein Friedrichstal in der vorigen Sitzung des Ortschaftsrates angemahnt. Auf Nachfrage des OB bestätigte die Rektorin eine starke Benutzung der Anlage von Frühjahr bis Ende September. Ehrlein meinte, das Moos sei mit einer Reinigung wegzubekommen, werde aber aufgrund der Beschattung immer wieder auftreten.

Sporthalle

In der Sporthalle werden die Duschkabinen saniert und aus  drei WC-Räumen sollen zwei größere und breitere daraus entstehen. Ebenfalls erfolgt der Einbau einer Behindertentoilette. Die Umkleideräume sollen im nächsten Jahr renoviert werden. Die Hauptarbeit beginnt mit  den Pfingstferien bis einschließlich Sommerferien, in dieser Zeit seien die Umkleiden definitiv nicht benutzbar und abgesperrt, berichtete Bürgermeister Ehrlein. Ein Problem – nicht nur in Friedrichstal – ist die geschlossene Tür, wenn ein Kind zu spät kommt. Bleibt die Tür jedoch offen, so wird aus den Umkleiden gestohlen. Eine Klingel soll das Problem lösen, wird aber von vielen Lehrern und Übungsleitern als Unterrichtsstörung empfunden.

Straßenschäden Heidelberger Ring

Straßenschäden Heidelberger Ring

Straßensanierung

Der Winter hat dem Straßenbelag im Heidelberger Ring arg zugesetzt, aber nicht nur dort. Ortsvorsteher Kurt Gorenflo schlug vor, den Gesamt-Straßensanierungsplan, soweit er Friedrichstal betreffe, umzustellen. Es sei den Bürgern einsichtiger, wenn die Straßen mit den größten Schäden zuerst gemacht würden.

Waldspielplatz

Der Waldspielplatz bei der Gillardonhütte ist weitestgehend fertiggestellt. Die beiden Fußballtore müssten noch umgesetzt werden, meinte Ehrlein, denn so wie sie jetzt platziert seien, berge das Fußballspielen ein Gefahrenpotenzial.

Der zukünftige Platz für das gärtnergepflegte Grabfeld

Der zukünftige Platz für das gärtnergepflegte Grabfeld

Friedhof

Der erst wenige Jahre alte Glockenturm auf dem Friedhof weist Schäden auf, verursacht durch eine rostige Armierung, die den Beton zum Abplatzen bringt. Die Sanierungsarbeiten werden von der Herstellerfirma im Rahmen der Gewährleistung durchgeführt.   Außerdem sei das Geläute sehr laut, sei schon verschiedentlich moniert worden. Das Dach der Kapelle  weist Moos und Flechten auf und muss saniert und wasserdicht gemacht werden. Unmittelbar hinter der Kapelle befindet sich das Grabfeld, das jetzt durch die Badischen Friedhofsgärtner angelegt und gepflegt werden soll. Der Ortschaftsrat bittet um Abschluss des Vertrages mit der Badischen Friedhofsgenossenschaft.  Die letzten Gräber aus dem Jahr 1993 müssten noch abgeräumt werden.

Kultcafé

Seitdem das Bürgerbüro in die Berliner Allee umgezogen ist, hat das Familienzentrum „Kultcafe“ im Erdgeschoss zwei Räume bekommen. Einmal wöchentlich findet dort unter anderem ein Seniorenkaffee statt. Nun erweist sich als Problem, dass das Alte Rathaus definitiv nicht barrierefrei ist. Das Angebot eines Bürgers, ehrenamtlich eine Rampe aus vier Teilen in Leichtbauweise herzustellen, um die Treppen an der Rückseite des Hauses zu überwinden, erfordert aber noch konkretere Überlegungen.

Kurt Gorfenflo, Ortsvorsteher Friedrichstal

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