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Aktion gegen illegales Sperrmüllsammeln

Von meinstutensee.de | 06.05.2013 19:27 | Keine Kommentare

SperrmüllsammlerMit einer gemeinsamen Aktion gingen am vergangenen Donnerstag die Polizei, das Amt für Umwelt und Arbeitsschutz beim Landratsamt Karlsruhe und das Ordnungsamt der Stadt Stutensee gegen Sperrmüllsammler vor. Anlass waren die Abholtermine in den Stadtteilen Spöck und Staffort.

Beamte zweier Dienstgruppen des Polizeireviers Karlsruhe-Waldstadt waren unter Leitung von Polizeihauptkommissar Daniel Leopold im Einsatz, um das illegale Einsammeln von Wertstoffen und Elektrogeräten aus dem bereitgestellten Sperrmüll zu unterbinden. Unterstützt wurden die Beamten dabei von Mitarbeitern des Ordnungsamtes, des Gemeindevollzugsdienstes und der Sicherheitsfirma Kern. Ziel war es dabei, die Sammler möglichst auf frischer Tat zu ertappen. Tatsächlich wurden sechs Fahrzeuge, mit denen Sperrmüll abtransportiert wurde, von der Polizei gestoppt und zum Bauhof in Blankenloch geführt. Dort standen Mitarbeiter des Amts für Umwelt und Arbeitsschutz und des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Karlsruhe sowie des Bauhofes bereit, um die Ladung der zum Teil bis in den letzten Winkel beladenen Fahrzeuge zu sichten. Die Fahrer mussten diese hierfür ausräumen und ihre Beute getrennt nach Abfallart in verschiedene Entsorgungscontainer umladen. Dabei wurde die volle Bandbreite von Gegenständen von einfachen Metallteilen bis hin zu Fernsehern vorgefunden. So wurden unter anderem auch elf Fahrräder von der Polizei sichergestellt. Abhängig von Art und Menge der Gegenstände wurden empfindliche Bußgelder in Höhe von 50 bis 800 Euro bzw. Sicherheitsleistungen erhoben. Insgesamt wurden Geldbußen von 1900 Euro verhängt, von denen 700 Euro direkt vor Ort erhoben werden konnten.

SperrmüllsammlerIn zwei Fällen wurden auch Straftaten festgestellt.

Das Einsammeln von Sperrmüll ist nach dem Landesabfallgesetz und der Abfallsatzung des Landkreis sowie verschiedener anderer Vorschriften nicht zulässig. Hinzu kommt, dass bestimmte Abfallsorten auch nicht ohne weiteres transportiert werden dürfen.

Für die Zukunft sind weitere Kontrollen geplant.

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