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Kein Kiesabbau mehr am Baggersee Spöck

Von Martin Strohal | 07.04.2014 11:40 | Keine Kommentare

Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein war damit befasst, Gebiete für den Abbau von Kies und Sand festzulegen. Dabei wurde der Mengenbedarf für die nächsten 30 Jahre auf 300 Mio. Tonnen Kies und Sand prognostiziert. Bereits 2011 hatte es eine Anhörung zu der Planung gegeben. Nun gibt es neue Entwicklungen:

Der Baggersee Spöck war ursprünglich als Vorranggebiet für Abbau und als Vorranggebiet zur Sicherung der Rohstoffe Kies und Sand vorgesehen. Die Stadt Stutensee hat diese Ausweisung nachdrücklich abgelehnt. Der Standort wird nun vom Regionalverband nicht weiter verfolgt. Eine Ausweisung von Vorranggebieten ist demnach ausgeschlossen.

Der Baggersee Büchenau wurde als Vorranggebiet für den Abbau von Sand und Kies mit ca. 3,9 Hektar und als Vorranggebiet für die Sicherung der Rohstoffe mit ca. 9,4 Hektar vorgesehen. Nun wurde die Fläche auf insgesamt 6,7 Hektar reduziert, was den Abstand zum Stadtteil Spöck vergrößert. Eine Nachfrage des Regionalverbandes bei der kiesabbauenden Firma hat ergeben, dass sich die Absatzgebiete in Richtung Kraichgau verschoben haben, so dass die Stutenseer Ortsdurchfahrten nicht mehr belastet werden müssen.

Wie beim Baggersee Büchenau wird sich auch der Abtransport vom Baggersee Weingarten durch die Verlagerung der Absatzgebiete in Richtung Kraichgau nicht mehr auf die Stutenseer Ortsdurchfahrten auswirken.

Der Abbau am Baggersee Untergrombach ist mittlerweile stillgelegt. Die Verkehrsproblematik hat sich somit erledigt.

Der Gemeinderat begrüßte, dass der Spöcker Baggersee nicht mehr in der Planung enthalten sein wird, fordert die Verwaltung aber auf, weiter auf eine Vermeidung von LKW-Verkehr in den Ortsdurchfahrten zu achten.

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