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Lärmschutz “Schöneichenjagen” Friedrichstal

Pressemitteilung von Kurt Gorenflo/Ortsvorsteher Friedrichstal | 07.04.2014 12:49 | Keine Kommentare

Modell –Lärmschutzwall an der Kreisstraße  - Leopoldshafener Straße

Modell – Lärmschutzwall an der Kreisstraße – Leopoldshafener Straße

Der Leidensdruck der Anwohner der Leopoldshafener Straße im Baugebiet „Schöneichenjagen“ muss offenbar groß sein. Seit über zwei Jahren verfolgt eine Bürgerinitiative ein Projekt „Lärmschutzeinrichtung“ zwischen der Leopoldshafener Straße und der Kreisstraße 3579 und ist entschlossen, die Machbarkeitsstudie eines solchen Bauwerks selbst zu finanzieren. Ortsvorsteher Kurt Gorenflo schlug dem Ortschaftsrat in jüngster Sitzung vor, in diesem Fall dem Gemeinderat die Zustimmung zu empfehlen. Bürgermeister Matthias Ehrlein wies erneut auf die mit einem solchen Projekt verbundenen Schwierigkeiten hin und betonte, das Bauamt habe keine Kapazitäten frei, diese Untersuchungen selbst zu steuern. Dazu müsse ein Ingenieurbüro beauftragt werden und dieses müsse die Initiative bezahlen. Es gehe darum, den vorhandenen Lärmschutz zu ergänzen und weiterzubauen, obwohl die Stadt dazu nicht verpflichtet sei. „Wie kann das gelingen, ohne dass es die Stadt etwas kostet?“  Warnend wies Ehrlein noch einmal darauf hin, dass das Vorhaben nicht so einfach sei. Er sprach von einer erforderlichen Baugenehmigung und einer Planung, von einem Lärmgutachten und der Prüfung der Auswirkungen, von Einwänden durch den Naturschutz und späterer Grünpflege. Wenn die Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis käme, dass die notwendige Kombination aus Lärmschutzwall und -wand „machbar“ wäre, dann könne gebaut werden, komme die Untersuchung zu einem negativen Ergebnis, so bleiben die Anwohner auf ihren Kosten sitzen und die Einrichtung werde nicht gebaut. Ein Sprecher der Initiative wandte ein, es sei nicht ihre Absicht „Geld zu verbrennen“. Wenn sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt abzeichne, dass das Projekt keine Chance habe, könne es vielleicht noch gestoppt werden. Dennoch soll der erste Schritt getan werden. Der Ortschaftsrat befürwortete einstimmig, der Gemeinderat solle diese Studie in Auftrag geben.

Quelle: Kurt Gorenflo/Ortsvorsteher Friedrichstal

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