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Schulentwicklung in Friedrichstal

Pressemitteilung von Kurt Gorenflo/Ortsvorsteher Friedrichstal | 19.05.2014 20:55 | Keine Kommentare

Symbolbild

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Wie entwickelt sich die Schulsituation in Stutensee? Erstmals in diesem Schuljahr gibt es an der Werkrealschule keine fünfte Klasse mehr, es lagen nur vier Anmeldungen vor, die dann anderweitig untergebracht wurden.

Die Grundschule in Friedrichstal soll aber weiterhin zweizügig geführt werden und weiterhin Mittagessen anbieten. Wenn in absehbarer Zeit die Schulküche nicht mehr gebraucht werde, schlug Ortsvorsteher Kurt Gorenflo vor, sollten Planungen aufgenommen werden, dort eine Mensa einzurichten.

Hauptamtsleiter Edgar Geißler erläuterte dem Ortschaftsrat in groben Zügen das Konzept der Ganztagesschule, die in Blankenloch ab dem kommenden Schuljahr anlaufen soll. Danach ist eine Betreuung der Kinder an fünf Tagen pro Woche von 7 Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags möglich. Der Tag ist rhythmisiert in drei Unterrichtsblöcke von je eineinhalb Stunden, Bewegungspausen, Mittagessen und Kreativzeit, selbstorganisiertes Lernen und Arbeitsgemeinschaftsangebote sowie Kernzeitbetreuung am Anfang und am Ende des Tages. Ob sich Friedrichstal diesem Konzept der Ganztagesschule anschließen will, blieb offen. Mit ihren Außenanlagen habe die Friedrichstaler Schule gute Voraussetzungen, meinte Geißler. Gorenflo sah den künftigen Weg „noch unklar“. Die Einrichtung einer Mensa sei der erste Schritt, dann werde man das Modell Blankenloch näher betrachten.

Thomas Hornung (CDU) kündigte an, er werde dieses Schulsystem ablehnen. Kinder, die den ganzen Tag unter Aufsicht seien, lernten kein selbständiges soziales Miteinander. Lutz Schönthal (CDU) mahnte, das tradierte Schulsystem als Alternative zu behalten. Der Ortschaftsrat traf noch keine Entscheidung.

Quelle: Kurt Gorenflo/Ortsvorsteher Friedrichstal

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  • Schule: Henlisatho - Fotolia.com

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