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Hund beschädigt Bäume an der Kirschenallee

Golden Retriever (Symbolbild)

Bild: Rita Kochmarjova - Fotolia.com

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 26.02.2015 21:04 | 7 Kommentare

Kirschenallee FriedrichstalEs gibt immer wieder Situationen, da ist man einfach sprachlos: So wurde der Stadtverwaltung dieser Tage gemeldet, dass an der „Kirschenallee“ an einzelnen Bäumen die Wurzeln durch Hunde freigelegt worden wären. Bei einem Ortstermin wurde in der Tat festgestellt, dass durch Hundebuddelei nicht nur an einzelnen, sondern an fast allen Kirschbäumen der Wurzelbereich mehr oder weniger übel zugerichtet worden ist. Stellenweise liegen ganze Wurzelstücke blank.

Ist dem Hundehalter/der Hundehalterin eigentlich bewusst, was er/sie da anrichtet? Wir sprechen hier gezielt den Halter/die Halterin an. Er/Sie ist für das Verhalten seines/ihres Hundes verantwortlich. Hunde sind schuldlos, sie verhalten sich so, wie sie erzogen worden sind (oder eben nicht erzogen wurden).

Durch das umfangreiche Wühlen und Graben werden die Feinstwurzeln, die für die Ernährung der Bäume von existentieller Bedeutung sind, nachhaltig zerstört. In der Folge kümmern solche Bäume, was bis zum Absterben führen kann. Neben dem ökologischen Schaden schlägt hier vor allem auch der finanzielle Aspekt zu Buche. Ein Baum diesen Alters und dieser Größe kostet nämlich rund 500 bis 600 Euro.

Wir fordern den betroffenen Hundehalter/die betroffene Hundehalterin auf, den Baumfrevel sofort zu unterlassen und den wühlenden Hund (angeblich ein Golden Retriever) von den Bäumen und dem Grünstreifen fernzuhalten.

Die „Kirschenallee“ wird künftig verstärkt kontrolliert. Wir behalten uns vor, Anzeige zu erstatten.

Übrigens: Jegliches Wühlen und Graben auf fremdem Grund und Boden, sei es Nachbars Vorgarten, städtische Grünflächen, die Wiese im Grünen oder eine landwirtschaftliche Fläche, zählt als Sachbeschädigung und ist kein Kavaliersdelikt. Daraus folgt, dass man der Wühlneigung seines Vierbeiners eben nur auf dem eigenen Grund nachgeben darf.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Kirschenallee Friedrichstal: Martin Strohal
  • Golden Retriever (Symbolbild): Rita Kochmarjova - Fotolia.com

Kommentare

Die Stadt Stutensee sollte auch dafuer sorgen, dass die Hundehalter auf den Wegen und Plaetzen die Hinterlassenschaften ihrer Tiere beseitigen, es ollte eine Geldstrafe verhaengt werden. Gleiches sollte fuer die Pferdehaufen gelten.

Willi

@Imi
Wie soll denn die Stadt Stutensee herausfinden wann und wo ein Hund an einem Baum wühlt bzw. sein Geschäft verrichtet? Es ist einfach immer alles auf die Stadt zu schieben so nach dem Motto: “Wir zahlen ja genug Steuern, dann sollen “DIE” auch gefälligst für Ordnung sorgen”.
Doch ganz so einfach ist dies bei weitem nicht.
Beobachtet man nämlich mal die Herrchen der Hunde, dann muss man sich nicht über solche Vorfälle wundern. Das ein Hund heutzutage weit mehr als nur ein Haustier ist sieht und merkt man an solchen Aktionen immer mehr. Ein Hund, und oftmals reicht nicht einer sondern es müssen zwei sein, ist heute Haustier und Kinderersatz in einem. Der Besuch einer Hundeschule wird als “unwichtig” empfunden und so haben die Hunde auch kein Gehorsam. Sie tun und lassen was sie wollen und das ist meistens ja auch von den Haltern gewollt.
Natürlich sollte man Bußgelder verhängen aber es ist schlicht unmöglich überall gleichzeitig zu sein und genug Personal ist hierfür denke ich auch nicht vorhanden.
Ich wäre für die Einfuhr einer Besuchspflicht der Hundeschule wenn man einen Hund halten will.

Würd’ mich ja schon interessieren wie festgestellt wurde daß es sich um “Hundebuddelei” handelt.

Anscheinend gab es Zeugen. Sonst gäbe es auch den Hinweis auf den Golden Retriever nicht.

Aha …… “Anscheinend” ;) Dafür ist der Artikel aber sehr tendenziel bestimmt und fordend gegen den “anscheinenden” Hundehalter geschrieben. Ist aber bezeichnend …. “Hundeliebhaber” gibt es ja in Stutensee reichlich.

Der Text stammt von der Stadtverwaltung. Das “anscheinend” ist von mir, weil ich nicht mehr weiß als das, was im Text steht. Ich bin nicht die Stadtverwaltung und erreiche dort jetzt auch keinen mehr, um nachzufragen.

Lass stecken ….. passt ins Bild ;)


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