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Grüne für Suche nach Alternativ-Trasse – Bürgerinitiative nicht nötig

Bild: Martin Strohal

Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen Stutensee | 24.04.2015 21:21 | 5 Kommentare

Zur zukünftigen Entwicklung des Schienengüterverkehrs hat das Bundesministerium für Verkehr (BMVI) die Ergebnisse einer „Korridorstudie Mittelrhein“ vorgestellt, nach der dieser Verkehr erheblich zunehmen wird. Diese Bedarfsstudie schlägt einen viergleisigen Ausbau der DB-Strecke zwischen Mannheim und Karlsruhe vor. Die bisherige Studie beinhaltet noch keine Aussagen, wie dies baulich realisiert werden kann. Die Planung befindet sich in einem sehr frühen Stadium.

Die Grünen Stutensee treten dafür ein, den Güterverkehr verstärkt auf die Schiene zu verlagern. Allerdings halten wir einen oberirdischen vierspurigen Gleisausbau innerorts in Blankenloch und Friedrichstal nicht für möglich, da wegen der bestehenden Bebauung dafür nicht ausreichend Platz vorhanden ist. Wir unterstützen die Resolution des Gemeinderates zu dieser Problematik. Wir fordern das BMVI auf, realisierbare Konzepte zu erarbeiten, bei denen besonders auch die berechtigten Interessen der Bürger nach Schutz vor Lärm berücksichtigt werden.

Da der Gemeinderat die Bedenken teilt und vertritt, halten wir die Initiierung einer Bürgerinitiative im Moment noch nicht für nötig.

Christine Hufschmidt

Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Stutensee

Bildquellen

  • Bahnstrecke Karlsruhe – Mannheim: Martin Strohal

Kommentare

Aso nach meinen bisherigen Erlebnissen und auftreten der Politiker im Regionalverband mittlerer Oberrhein und andern Orts denke ich, dass wir unsere Interessen slbst in die Hand nehmen mussen, weil die Zeit einfac davon rennt. Einspruchfrist ist 15. Mai 2015. Das ist bald. Und dann haben wir den vierspurigen Ausbau im Bundesverkehrswegeplan festgeschrieben. Enteignungen von Privaten Grundstucken, dazu zahlen auch stàdtische Grundstùcke sind dann auch drin. Das geht dann ruckzuck. Siehe andere Grossprojekte.

Was hat die Frist Mitte Mai mit dem Bundesverkehrswegeplan zu tun? Der vierspurige Ausbau in unserer Stadt steht da schon seit vielen Jahren drin… So gesehen ist das alles nichts neues. Man darf jetzt zwar nicht schlafen, aber es ist auch nicht der Zeitpunkt, um Panik zu verbreiten… In China und Russland wird für solche Großprojekte enteignet. Das traut sich an der Stelle niemand.

Ich bin kein Mitglied im RMV. Ich kann daher ihre Behauptung nicht beurteilen. Aber es ist leicht so eine Behauptung anonym zu posten…

Ich meinte RMO und nicht RMV…

Gehen Sie auf die Homepage der Bürgerini Hagsfeld-Zweigleisig.de
Da bekommen Sie Alle Informationen oderSie gehen auf die seite des Bundesverkehrsministerium und uberzeugen sich selbst bei der Korridorstudie Mittlerer Oberrhein davon, dass es in der Zeittafel der Bürgerbeteiligung der 15.5.2015 als Frist gesetzt ist. Alle Einwendungungen, die bis dahin eingehen werden bei der Erstellung des Bundesverkehrswegeplanes Berücksichtigt. Wenn wir den 4spurigen Ausbau akzeptieren, dann wird er darin festgeschrieben und Alternativen werden nicht geprüft, wie zum Beispiel Neubau an anderer stelle ortsfern.

Im ubrigen war die Sitzung des Regionalverbandes mittlerer Oberrhein öffentlich.
Ein einziger Politiker hat kathegorisch mit Nein gestimmt zu dem 4-spurigen Ausbau auf dieser Strecke.


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