Pressemitteilung von Manfred Beimel/Ortsvorsteher Spöck

In wenigen Wochen ist es soweit: Das Theaterstück in fünf Szenen kommt am 16. und 17. Mai zur Aufführung. Über viele Monate hinweg trafen sich Theaterbegeisterte um ein Konzept zu erarbeiten, um Szenen zu entwerfen und um einen historischen roten Faden durch die Jahrhunderte Spöcker Geschichte zu legen. Der Kreis der Beteiligten vergrößerte sich zusehends und mittlerweile sind mehr als 80 Akteure engagiert. Das Theaterstück soll als „Stationenentheater“ aufgeführt werden, das heißt es werden fünf Spielszenen, die jeweils einen anderen Abschnitt aus der Geschichte von Spöck lebensnah und authentisch beleuchten  an fünf verschiedenen Plätzen aufgeführt. Zwischen den Stationen wird jeweils ein „Stationenbegleiter“ die Besucher in die nächste Szene und deren historischen Zusammenhang einführen.

Theaterbesucher treffen sich am Feuerwehrhaus, von dort geht es zum Rathaus (Urkundenübergabe im Jahr 865), dann zum Dorfbrunnen (12. – 14. Jh. Eintreibung des Zehnten), weiter zur evangelischen Kirche (16. Jh-Reformation und Bauernkriege), schließlich zu den Sängerheimen (17.und 18 Jh. Einführung von Kaffee/Kartoffelanbau) und weiter zum Pfarrhaus (Napoleonische Zeit, Großherzogtum, Alois Henhöfer). Zum Abschluss können die Theaterbesucher beim Feuerwehrhaus das Gesehene im Gespräch und bei einem kleinen Imbiss noch vertiefen.

Im Stationentheater gehen die Zuschauer also in Gruppen (von 40 Personen) von einer Station zu nächsten. Für das ganze Stück müssen Sie knapp zwei Stunden vorsehen. Die erste Zuschauergruppe wird am Samstag, 16. Mai um 14 Uhr vom Feuerwehrhaus aus ihren Weg durch die Jahrhunderte antreten, danach die nächsten Gruppen jeweils um 14.45 Uhr, um 15.30 Uhr, um 16.15 Uhr, um 17 Uhr und schließlich um 17.45 Uhr. Am Sonntag, 17. Mai geht es auch wieder um 14 Uhr los, dann um  14.45 Uhr, um 15.30 Uhr die letzte Gruppe um 16.15 Uhr.

Sie können sich also aussuchen, wann Sie das Stationentheater besuchen wollen. Der Eintritt ist frei, aber Sie sollten sich unbedingt im Bürgerbüro oder beim Schreibwarenbedarf Süss (in der Friedrichstraße) für Ihre Wunschzeit eintragen. Dies ist ab Mittwoch, den 29. April 2015, möglich. Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte, die sich lohnt!

Quelle: Manfred Beimel/Ortsvorsteher Spöck

Bildquellen

  • Festlogo Spöck 2015: Heimat- und Kulturverein Spöck e.V. und Karin Vogel
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