Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Jedes Jahr im Sommer ist es an der Zeit für einen Kassensturz der Stadt Stutensee. Oberbürgermeister Klaus Demal präsentierte dem Gemeinderat in jüngster Sitzung die neuesten Zahlen. Dabei handelte es sich um das Ergebnis für das Jahr 2014 sowie um einen Zwischenbericht für 2015.

Im Jahr 2014 sind manche Einnahmen geringer ausgefallen als geplant, allerdings gab es auch Abweichungen bei den Ausgaben. Am Ende wurden statt der geplanten 1,99 Mio EUR nur 1,79 Mio EUR aus den Rücklagen entnommen. Der Stand der Rücklagen belief sich zum Jahresende 2014 somit auf 12,25 Mio EUR bei einem gleichzeitigen Schuldenstand von 7,6 Mio EUR. Neue Schulden wurden aufgenommen wegen des zur Zeit sehr attraktiven Zinssatzes.

Das Jahr 2015 hat bislang höhere Einnahmen als geplant im Bereich Grund- und Gewerbesteuern gebracht. Außerdem werden städtische Grundstücke verkauft (z.B. im neuen Gewerbegebiet), was ebenfalls mehr einbringt als geplant. Demnach könnte die Rücklage sogar auf 14,6 Mio EUR gesteigert statt auf 10,25 Mio EUR verringert werden. „Damit können wir eine gute Grundlage für weitere Investitionen der Stadt, insbesondere für den Neubau des Stutensee-Bades, feststellen“, blianzierte OB Demal.

Gleichzeitig gab er aber auch zu bedenken, dass kurzfristig notwendige Investitionen, z.B. für Unterbringung von Flüchtlingen und soziale Unterbringung, dazu gekommen sind, so dass auch künftig alle Ausgaben auf ihre Notwendigkeit geprüft werden müssten.

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