Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Entwurf VierundzwanzigmorgenäckerEine gute und verträgliche Lösung – das war das einhellige Fazit der Stadträte nach der Vorstellung des Gestaltungsplans für das Neubaugebiet „Vierundzwanzigmorgenäcker“ in Spöck in der letzten Gemeinderatssitzung. Schon 2002 war ein städtebaulicher Entwurf erstellt worden, der nun überarbeitet wurde.

Das Gebiet befindet sich südlich der Richard-Hecht-Schule und westlich der Straßenbahntrasse zwischen Haltestelle „Hochhaus“ und Endhaltestelle (siehe Plan). Geplant sind 93 Einfamilienhäuser als freistehende Häuser (31), Doppelhäuser (30), Ketten- (19) und Reihenhäuser (13). Dazu kommen 14 Mehrfamilienhäuser.

Diskussionen gab es zum Thema Grundstückseinfahrten. Bürgermeister Dr. Matthias Ehrlein besteht darauf, dass diese festgelegt sind, damit nicht anschließend öffentliche Parkflächen durch Einfahrten unbrauchbar gemacht werden. Als Negativbeispiel führte er das Friedrichstaler Neubaugebiet „Wohnen mit der Sonne“ auf. Vom Spöcker Ortsvorsteher Manfred Beimel kam Lob für den geplanten Grünanger. Er regte als Ergänzung dazu die Ausgestaltung zu einem kleinen Platz am östlichen Ende an, evtl. versehen mit kleinen Spielgeräten.

Nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats wird nun das Bebauungsplanverfahren eingeleitet. D.h. es wird ein Erschließungsträger ausgewählt und ein Gutachten zu Lärm- und Verkehrsbelastung erstellt. Artenschutzrechtliche Gutachten sollen bis Oktober abgeschlossen sein. Für das Plangebiet besteht ein Verdacht auf Kampfmittelbelastung.

Bildquellen

  • Entwurf Vierundzwanzigmorgenäcker: Stadt Stutensee
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