Pressemitteilung von CDU Stutensee

Seit einigen Jahren beschäftigt auch uns die von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) beabsichtigte Schließung des ärztlichen Notdienstes in Stutensee, die für uns nicht nachvollziehbar ist. Wir sprechen uns daher nachdrücklich gegen eine Schließung des ärztlichen Notdienstes im Stadtteil Blankenloch aus.

Von Seiten der KVBW wird auf die Krankenhäuser in Bruchsal und Karlsruhe verwiesen, was jedoch eine entsprechende Mobilität der Patienten voraussetzt. Aber bei weitem nicht jeder kann permanent auf ein Fahrzeug zurückgreifen, zumal gerade im Krankheitsfall / Notfall kurze Wege von Vorteil sind. Kurz gesagt: Wir sehen nur Nachteile für den Raum Stutensee.

An der Auslastung des ärztlichen Notdienstes kann der von der KVBW eingeschlagene Kurs nicht liegen, was jeder bestätigen kann, der den Notdienst bereits in Anspruch genommen hat, denn Wartezeiten sind hier üblich. Allerdings sind die Wartezeiten deutlich niedriger als in den Krankenhäusern, was den Notdienst vor Ort ja gerade attraktiv macht.

Als 2013 die ersten Gerüchte aufgekommen sind, dass der Ärztliche Notdienst in Blankenloch geschlossen werden soll, ist die CDU/FDP -Fraktion umgehend auf die Stadtverwaltung zugegangen. Wie uns damals mitgeteilt wurde, steht die Verwaltung der Stadt Stutensee dauerhaft in gutem Kontakt mit der KVBW und eine Schließung des Notdienstes in unserer Stadt stand damals gar nicht zur Diskussion.

Da sich die Zeiten offensichtlich geändert haben, haben wir bei der Stadtverwaltung beantragt, dass dieses Thema auf die Tagesordnung des Gemeinderats gesetzt wird – mit dem Ziel, dass die Stadtverwaltung bei der KVBW vorstellig wird und den aktuellen Stand absichert.

Ansgar Mayr
Fraktionsvorsitzender

Quelle: CDU Stutensee

Bildquellen

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Olaf Matthei-Socha
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