Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee

Wir sind es gewohnt, Waren des täglichen Bedarfs, wie Trinkwasser, Lebensmittel und Medikamente in kürzester Zeit zu bekommen. Aber schon ein längerer flächendeckender Stromausfall oder ein Hochwasserereignis kann dazu führen, dass Supermärkte und Tankstellen nicht mehr funktionieren, die Wasserversorgung stockt und der Zugang zu medizinischen Leistungen schwieriger wird. Studien haben ergeben, dass in kaum einem privaten Haushalt zuverlässige Erste-Hilfe-Kenntnisse vorhanden sind und Lebensmittel- und Getränkevorräte für mehr als eine Woche gelagert werden.

Notfall-Ratgeber: Welche Dokumente, Medikamente, welches Verhalten?

Nachdem eine Rundumversorgung aller Einwohner von den zuständigen Stellen und Hilfsorganisationen schon rein aus Kapazitätsgründen nicht geleistet werden kann, sollte sich jedermann mit der Vorsorge für eine Notsituation beschäftigen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen informativen „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ herausgegeben. Er gibt in Form einer Checkliste Tipps, welche Vorräte man sich anlegen sollte, wie man seine Hausapotheke bestückt, wie man sich bei einem Energieausfall verhält oder welche Dokumente im Notfall griffbereit sein sollten. Daneben werden wertvolle Hinweise über das Verhalten bei Unwetter, Bränden oder Hochwasser gegeben.

Die Broschüre kann im Internet heruntergeladen werden oder beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Postfach 1867, 53008 Bonn, Telefon 0228/995500 kostenlos angefordert werden.

Außerdem bietet das Bundesamt eine kostenlose App namens „NINA“ für Smartphones an, die vor Gefahren (wie z.B. Hochwasser oder Großschadenslagen) warnt.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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