Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

2. IntegrationskonferenzRund 130 Teilnehmer waren am Freitag, 23. Oktober in die Festhalle gekommen, um am Thema Integration zu arbeiten, zu diskutieren, sich auszutauschen, Erfahrungen mitzuteilen, Fragen zu stellen und auch Antworten zu bekommen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Menschen aus Stutensee, aus Vereinen, aus Schulen und Kitas, aus der Politik, Ehrenamtliche, Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund, Jung und Alt waren vertreten.

Zu Beginn stimmten Begrüßungsworte des Oberbürgermeisters Klaus Demal aber auch Musikstücke auf der Oud vorgetragen von Ali Jabor auf die Konferenz ein. Ministerialdirigent Claus Enkler vom Integrationsministerium Baden-Württemberg warb um Verständnis für die Herausforderung der Flüchtlingssituation, wies aber auch lobend darauf hin, dass diese Konferenz zeige, dass alle anderen Migranten darüber nicht vergessen werden dürften.

Inhaltlich wurde an die Konferenz im Februar angeknüpft, in der man bereits den Ist-Stand bzw. Bedarfe erarbeitet hatte. Nun lag der Fokus in den Arbeitsgruppen auf konkreten Zielen und möglichen Maßnahmen speziell für Stutensee. Wie können Sprachbarrieren abgebaut werden? Wie schaffen wir Verständnis füreinander? Was brauchen Ehrenamtliche an Informationen, Ansprache, Betreuung? Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden im großen Plenum vorgestellt und werden sich im Integrationskonzept der Stadt Stutensee, das auf Grundlage dieser beiden Integrationskonferenzen erstellt wird, wiederfinden. Viele gute Begegnungen und Gespräche ergaben sich auch in der Pause, wo man sich an einem exzellenten ehrenamtlich zubereiteten Internationalen Büfett stärken konnte.

Verabschiedet wurde sich mit der Frage: „Woran erkenne ich im Jahr 2040, dass die Integration in Stutensee gelungen ist?“ Beispielhafte Antworten darauf? „Dass wir alle wunderbare kulturelle Feste feiern“, „Die Stadt ist bunter und toleranter“, „Wenn aus der Vielfalt Kraft entstanden ist“, „Es sind keine Integrationskonferenzen mehr nötig“, „Oberbürgermeister mit Migrationshintergrund“ „Wenn meine Enkelkinder mich fragen, ob wir jemals Probleme mit Integration hatten“, „Wenn Migranten und Stutenseer gemeinsam dem SVB zuschauen“. Diese Veranstaltung sowie das Erstellen des Integrationskonzepts wird unterstützt durch das Ministerium für Integration.

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  • 2. Integrationskonferenz: Stadt Stutensee
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