CDU/FDP: Gefahr durch Hunde reduzieren

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Pressemitteilung von CDU Stutensee | 23.10.2015 21:15 | 15 Kommentare

Derzeit besteht in Stutensee eine generelle Leinenpflicht für Hunde im innerörtlichen Bereich und außerhalb der geschlossenen Ortschaft in Naturschutzgebieten sowie generell, wenn der Hundeführer auf sein Tier nicht auf Zuruf direkt einwirken kann. Aus Sicht der CDU/FDP-Fraktion sind – auch aus aktuellem Anlass – dringend Maßnahmen zu ergreifen, um Angriffe bzw. Störungen durch Hunde zu reduzieren bzw. die Gefahren hieraus zu minimieren.

Die CDU/FDP-Fraktion hat daher bei Oberbürgermeister Klaus Demal beantragt, dass in der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung das Thema „Leinenpflicht für Hunde“ behandelt wird.

Folgende Themen sind aus Sicht der CDU/FDP-Fraktion hierfür von der Stadtverwaltung im Vorfeld vorzubereiten:

  • Hinzuziehung eines Vertreters der Polizeihundestaffel, um Anregungen zu erhalten, die ggfs. auf Stutensee übertragen werden können.
  • Überprüfung und Vorschläge für die Ausweitung der Leinenpflicht für Hunde im Außenbereich z.B. in der Nähe von (Wald-)Spielplätzen, Schulen, Seniorenheim, Baggerseen, häufig benutzte Fuß- und Radwege usw.

Künftige regelmäßige Kontrolle der Leinenpflicht für Hunde (im Innen- und Außenbereich) mit Dokumentation und Konsequenzen für die Hundehalter.

Quelle: CDU Stutensee

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Kommentare

Na wenn das eure einzigsten Probleme sind….. bravo …. 👏👏👏

Diese Probleme möchte ich haben-vlt. sollte man sich erstmal um gewalttätige Menschen kümmern! Vielleicht soll es ja von anderen großen Problemen ablenken. Mich würde mal die Statistik von diesen offensichtlich in Massen auftretenden gefährlichen Hunden interessieren. Wenn dieses Thema nun auch in einer Sitzung behandelt werden soll. Deutschland zeigt sich derzeit höchst tolerant- aber Hundehalter werden immer mehr, ich möchte fast sagen, vorgeführt. Ich bin dafür, dass Hunde ganz verboten werden-ach ne Mist, da fehlt ja ein bisschen Geld in der Kasse ….

Die Frage stellt sich: Wieviele Hunde gibt es in Stutensee ? Manche Hundebesitzer haben bis zu 3 Tiere. Ich habe nichts gegen Leute,die Tiere haben. Aber die Feld und Wiesenrändern werden extrem Gedüngt mit Hundekot. Es macht auch Freude,wenn sich nach dem Einsteigen in den Tractor ein Eigenartiger Geruch breit macht. Vor allem,die Kolegen ,die Heu erzeugen oder Futter holen. Ob das alles Spass macht ?

Und einige Radfahrer am besten auch! Als wenn es keine anderen Probleme gäbe😂

Kritiker

Haben wir nicht bspw schon Tempo 30, was kaum durchgesetzt werden kann? oder ein Fahrverbot zwischen Büchig und Lichtbund, was ignoriert wird? Oder ein Reitverbot an verschiedenen Waldwegen, die trotzdem mit Pferdemist gedüngt sind? Ich bin da recht optimistisch, dass keine weitere sinnlose Vorschrift erlassen wird. Vermutlich ist es weder in den Köpfen der CDU noch der FDP derart dunkel, dass sie das nicht selbst erkennen…Das Problem an immer mehr Vorschriften: Es macht Stutensee immer weniger lebenswert….kümmert euch tatsächlich um die wichtigen Dinge! Hunde, Pferde, Katzen, Mäuse, Bienen, Fische gehören nicht dazu…im Sommer nerven mich die Schnaken, dagegen könnte man mal was machen :-)

Wenn man sonst keine Probleme hat. Statt mal dafür zu sorgen, dass es evtl Parks gibt, in denen Hunde frei gelaufen lassen werden können (ein super Beispiel ist hierfür z.B. ein riesen Park in Bielefeld der extra dafür da ist) wird an jeder Stelle ein weiteres Verbot oder noch mehr Einschränkung forciert. Für was bezahle ich eigentlich Hundesteuer wenn nichts dafür gemacht wird und man sowieso nur untendurch ist. Und dieses dauernde Hundekot-Thema…Wir sammeln den Kot unseres Hundes immer auf, aber was tut man gegen Pferdeäpfel (die mindestens genauso verbreitet sind) oder Katzenkot?? (bitte nicht als Angriff verstehen liebe Pferde-/Katzenhalter) Das ist völlig egal. Man kann es echt einfach übertreiben!

Wann wird eigentlich die Gefahr durch die Inkompetenz von manchen Politikern reduziert.

Völliges Unverständnis für solch eine Maßnahme. Als ob es in Stutensee nicht wichtigere Probleme geben sollte. Aus einem absolutem Einzelfall eine Lawine loszutreten, ist extrem überzogen und der völlig falsche Ansatz. Es gäbe wichtigere Dinge über die man sprechen sollte. Vor allem ist noch völlig unklar, ob die Attacke des Hundes……….

Sehr geehrtes Mein Stutensee, die Abbildung eines Rottweilers ist völlig unangebracht und drängt alle Rottweilerbesitzer in eine bestimmte Ecke. Ich bin empört und erhebe Protest. Wir hatten einen Rottweiler – völlig harmlos – jetzt haben wir eine Bretonin – brandgefährlich, wenn man sie streicheln möchte -. Sie schüren damit Vorurteile und sind in keinem Fall seriös. Die Folgen könnten fatal sein.

Ich bin entrüstet, was für Kommentare hier stehen. Es geht den Bewohnern von Stutensee und den Politikern nicht um das Vorführen der Hundebesitzer, sondern um den Schutz der Bürger. Auch ich bin mit Hunden aufgewachsen und meine Familie und Freunde hatten/haben stets Hunde. Und trotzdem muss man Mitbürger und vor allem Kinder schützen, und den Hund an der Leine ausführen. Sonst haben wir bald einen 2. dramatischen Fall…

Ich habe auch einen Hund, ich würde aber nie auf die Idee kommen, den Tierschutz über den Schutz unserer Kinder zustellen. Da kann es auch keine Diskussion geben. Und wenn ein Hund ein Mensch, ein Kind angreift, gehört er weg. Und ja, es gibt viele Probleme die gelöst werden müssen, das ist aber eines, das ist einfach und mit wenigen Maßnahmen zu lösen.

Kritiker

das heisst dann wohl auch, dass Autos veboten werden, denn die sind ja schliesslich gefährlich. Ausserdem sind sie gesundheitsgefährdend. Zumindest müsste man also einige VW verbieten….was könnte man noch verbieten….Küchenmesser…ich könnte mir vorstellen, dass sich schon mehr Kinder am Küchenmesser verletzt haben als durch Hunde…wie sieht es denn mit Pferden aus…die können nach hinten austreten, und wehe da steht ein Kind…ist übrigens auch für Erwachsene nicht ungefährlich…puuuhhh ganz schön gefährlich unsere Umwelt, was? Und zum Schluss würde ich natürlich auch “entrüstet sein” verbieten, denn so manche(r) Entrüstete wurde schonmal gefährlich agressiv…*Ironiemodus aus*

Wie mit allem versucht man es mit Verbote und bringen tut das für das Grundproblem mal wieder nix. Wenn Verbote müssen Lösungen her, wenn Tiere nicht tiergerecht geführt werden können, kommt es nur zu noch mehr Problemen. In vielen deutschen Städten gibt es bereits riesige Areale, die zu eingezäunten Hundeauslaufgebiete erklärt wurden, nur dann, kann man auch Verbote bzw. Leinenpflicht verhängen, aber unsere Auslaufflächen sind eben ein Schlag ins Gesicht, für jeden, der das Thema HundeErziehung ernst nimmt. Hier sind Konflikte vorprogrammiert, weil nicht durchdacht. Man kann Leute nur erziehen, wenn sie Hilfsmittel an die Hand bekommen und zwar vernünftige, die den großen Hundesteuerzahler ernst nehmen.

Der Rottweiler der das Kind angefallen hat wurde in einem Verein trainiert (scharf gemacht). Wenn man solch einen Hund, ohne Maulkorb von der Leine lässt und dass auch noch wenn man einen zweiten Hund von dieser Sorte mitführt, hat man eigentlich kein Verantwortungsbewusstsein und zwar weder zum Tier (welches darauf abgerichtet wird aggressiv zu sein) noch zum Menschen. Ich finde nicht gut wenn wegen einer solchen Dummheit auch noch die anderen Hundebesitzer, die ihre Vierbeiner nicht zu Kampfmaschinen abrichten die Zeche bezahlen sollen. Mein Vorschlag: Leinen-und Maulkorbpflicht für Kampfhunde und die Hunde normal halten als treuen Partner des Menschen. Es liegt auch in der Verantwortung des Hundebesitzers seinen Hund, wenn er aggressiv ist an die Leine zu nehmen um seine Mitmenschen davor zu schützen angefallen und gebissen zu werden aber deswegen alle Hunde dafür abzustrafen ist nicht okay.

Wenn ich im Straßenverkehr unterwegs bin, halte ich meinen Hund an der Leine. Wenn ich an Kinderspielplätzen o.ä. vorbeigehe, läuft mein Hund neben mir. In Naturschutzgebieten ist generell Leinenpflicht. Weder mein Hund noch ich haben damit ein Problem, das hat einfach was mit Höflichkeit und Rücksichtnahme zu tun, dazu brauchen wir kein Verbot. Mein Hund läuft an lockerer Leine und gern (!) neben mir, zumal er ausreichend Gelegenheit hat, frei zu laufen. Im Freilauf jagt er nicht, belästigt und zwangsbespielt niemanden und kommt auf Zuruf sofort und gern (!) zu mir. Weil ich sein Mensch bin und wir zusammen gehören.
Manchmal habe ich das Gefühl, Hundebesitzer schaffen sich selbst unnötig Probleme, wo ein wenig Höflichkeit, ein wenig Erziehung und vor allem eine gute BE-ziehung schon reichen würden für ein friedliches Miteinander.