Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Im Rahmen unserer Aktion „Für Sie nachgefragt“ hat sich kürzlich ein Leser mit gutem Gedächtnis an uns gewandt. Er erinnerte sich daran, dass es bei der Vorstellung der Kandidaten zum Amt des Oberbürgermeisters auch um das Thema zentrale Wasserenthärtung ging. Die Aussage von OB Klaus Demal war damals, dass sich dieses Thema in Prüfung befinde. Gegenkandidatin Susanne Enderle verwies auf einen dann stark steigenden Wasserpreis.

Auf Nachfrage von meinstutensee.de erläuterte Bauamtsleiter Rainer Kußmann, dass der Zweckverband Wasserversorgung Mittelhardt, der für die Wasserversorgung in Stutensee zuständig ist, im vergangenen November dieses Thema das erste Mal beraten habe. Laut Aussage eines Experten bestünde aufgrund der vorliegenden Wasserwerte wie dem niedrigen Nitratgehalt, aber auch der Härte von 18 bis 19 Grad, keinerlei Notwendigkeit für den Bau einer zentralen Enthärtungsanlage. Daraufhin wurde die Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie mit Planungsgrundlagen und Kostenschätzung beauftragt. Hierbei sollten auch die gebührenrelevanten Auswirkungen ermittelt werden.

Diese Studie ist kurz vor Fertigstellung und soll in der Verbandssitzung im Dezember beraten werden. Es ist also noch nichts entschieden, das Thema ist auch nicht stillschweigend von der Agenda verschwunden. Es wurde nur nicht darüber berichtet, weil noch keine Ergebnisse vorliegen.

Bildquellen

  • Wasser: Tilo Schüßler/pixelio.de
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