Pressemitteilung von FDP Stutensee

v.l.n.r. Heiko Zahn,  (Kreisvorsitzender), Otto Hertäg (Ortschaftsrat), Carolin Holzmüller (Landtagskandidatin) und Tim Kern (bilduntspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion)

v.l.n.r. Heiko Zahn, (Kreisvorsitzender), Otto Hertäg (Ortschaftsrat), Carolin Holzmüller (Landtagskandidatin) und Tim Kern (bilduntspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion)

Tim Kern, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, war der Hauptredner beim Neujahrsempfang der FDP Stutensee am vergangenen Sonntag. Kern kritisierte, die grün-rote Landesregierung habe von Anfang an das Zielverfolgt, die Bildungslandschaft komplett umzupflügen, ohne die Folgen zu sehen. Als ersten großen Fehler von rot-grün nannte er die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung. Dies habe in vielen Fällen zur falschen Schulwahl und zu überforderten Kindern geführt.

Ein weiterer schwerwiegender Fehler war die Einführung der Gemeinschaftsschule als „Schule für alle“. Kern sprach sich nicht grundsätzlich gegen die Gemeinschaftsschule aus: Die Gemeinschaftsschule als Ergänzung zu der vorhandenen Schulstruktur habe ihre Berechtigung, nicht aber als alleinige Schulform. Bezeichnenderweise wurden in der Vergangenheit keine Anträge auf Umwandlung von Gymnasien in Gemeinschaftsschulen gestellt. Tim Kern berichtet auch von dem Vorschlag der FDP, einen Schulfrieden aller Parteien im Landtag herbeizuführen. Leider habe die Union von Anfang an nicht teilgenommen. Es gab dann eine Dreierrunde (FDP, SPD, Grüne), bei dem der FDP zugestanden wurde, dass die Sonderschulen im Lande beibehalten wolle, doch zu dem vereinbarten zweiten Termin, haben die Regierungsparteien dann nie eingeladen.

Eingangs begrüßte die Vorsitzende der FDP Stutensee Edith Nagel die Gäste. Der neue Kreisvorsitzende Heiko Zahn griff in seinem Grußwort das heikle Thema Flüchtlinge auf. Mit Bezug auf die Ereignisse von Köln sagte er: „Es ist unglaublich, dass die dortige rot-grüne Landesregierung versucht habe, diese Vorfälle zu vertuschen.“

Landtagskandidatin Carolin Holzmüller erklärte in ihrem Grußwort, Politik müsse alltagstauglich sein und konkrete, praxistaugliche Lösungen erarbeiten. Sie betonte, für sie als Liberale sei es erstrebenswert, dass jeder Mensch seinen eigenen Lebensweg finden kann. Dazu brauche es Freiheit, starke Einschränkungen wie zum Beispiel eine gebundene Ganztagsschule, behinderten solche Entwicklungen.

Auch Nicole Weber-Kaiser als Vertreterin einer Karlsruher „Elterninitiative bedarfsgerechter Hort Karlsruhe“ setzte sich für die Beibehaltung von flexiblen Betreuungszeiten ein.

Wie immer lud die FDP Stutensee zum Abschluss zu einem Empfang ein. Dieser wurde von Brigitte Süß, Ilse Malsch, Luzia Malsch und Karin Pfattheicher hergerichtet. Wir danken den Damen ganz herzlich und wir wünschen Ilse Malsch gute Besserung.

Quelle: FDP Stutensee

Bildquellen

  • FDP Neujahrsempfang 2016: FDP Stutensee
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