Von meinstutensee.de-Reporter Thomas Riedel

Bei einem Einbruch sind die Opfer im Kern ihres Menschseins getroffen und verletzt. Nicht zuletzt auch psychische Ängst sind die Folge, so Polizeipräsident Günther Freisleben in seinem Eröffnungssatz zur Jahresstatistik von Wohnungseinbrüchen 2015.

Seit dem sprunghaften Anstieg der Einbruchszahlen im Jahr 2013 hat die Karlsruher Polizei einiges getan, um dem europaweiten Trend entgegenzuwirken. Präsenz-, Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen wurden intensiviert. Mit Erfolg – so setzt sich das Ergebnis  von 2014 weiter positiv fort und zählt einen Rückgang von 16,2 Prozent im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe, freut sich Freisleben. Während man im Stadtkreis Karlsruhe einen Rückgang der Fallzahlen erreicht, ist im Landkreis Karlsruhe ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Dies macht sich aktuell auch bei der polizeilichen Beratungsstelle bemerkbar. Im Stadtkreis lässt der Beratungsbedarf nach, wohingegen im Landkreis Beratungsgespräche zunehmen. Weiterhin möchte die Polizei mit Projekten wie „Predictive Policing“ oder der Präventationskampagne K-Einbruch sich dem Thema Wohnungseinbruch entgegen stellen. Zudem hofft man, durch eine noch stärkere Vernetzung aller Einheiten auch einen Rückgang im Landkreis für 2016 zur erreichen, so Freisleben weiter.

 

Bildquellen

  • Pressekonferenz: Thomas Riedel
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