Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee

Umsetzung der Konzeption Biotopvernetzung

Bereits im letzten Jahr  wurde auf städtischen Biotopvernetzungsflächen im Flurneuordnungsgebiet Stutensee-Nord mit der Einsaat standortgerechter Mischungen (Sandmagerrasen, Feuchtwiese und „Stutenseer Bienenweide“), die Umsetzung der Konzeption „Biotopvernetzung“ gestartet. Zwischenzeitlich (Ende März) sind mit den Baumpflanzungen, einschließlich der Anlage einer Benjeshecke im Flurneuordnungsgebiet Stutensee-Nord, weitere Bestandteile umgesetzt worden. Im Herbst 2016 folgen nun noch die Heckenpflanzungen auf den dafür vorgesehenen Flächen.

Die einzelnen Mischungen haben unterschiedliche prägende Arten.  Bedeutende Arten des Sandmagerrasens sind der Raubblättrige Schwingel, Rotschwingel, Hopfenluzerne, Hasenklee, Gewöhnliche Betonie und der Kleine Wiesenknopf. Für die Feuchtwiese sind stellvertretend das Wiesenrispengras, Weidekammgras, Wiesenplatterbse, Sumpfhornklee und die Kornflockenblume zu nennen. Bedeutende Arten der „Stutenseer Bienenweide“ sind Wiesenmargerite, Wegwarte, Gewöhnliche Schafgarbe, Lichtnelke, Gewöhnlicher Pastinak und Wiesensalbei. Die einzelnen eingesäten Mischungen konnten nun durch den relativ milden Winter und das feuchte Frühjahr einen sehr artenreichen Bestand entwickeln und lockern damit unsere heimische Kulturlandschaft weiter auf. Als besonders blütenreich stellt sich hierbei die „Stutenseer Bienenweide“ dar. Diese wird unter anderem von zahlreichen Bienen bevölkert und bietet gleichzeitig Schutz und Nahrungsversorgung für jegliches Kleingetier.

Den gleichen Effekt erzielen übrigens auch sämtliche weiteren Flächen, die beispielsweise als ökologische Vorrangflächen der örtlichen Landwirte angelegt wurden. Wir dürfen uns als Stutenseer in der Freizeit an der artenreichen Blütenpracht erfreuen, doch es sei an dieser Stelle gesagt, dass sämtliche beschriebenen Flächen alleine für die einheimische Flora und Fauna gedacht sind. Es wird ausdrücklich darum gebeten, die blühenden Arten stehen zu lassen und auch  keine Haustiere auf die Flächen laufen zu lassen, sonst könnten sich einheimische Tierarten gestört fühlen und andere Gebiete aufsuchen. Lassen Sie sich überraschen, wie sich die einzelnen Mischungen in den kommenden Wochen weiterentwickeln und dadurch das lebenswerte Stutensee mit dazu beiträgt, dass sich die Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt noch weiter verbessern.

 

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Blumenwiese_Biotop: Stadtverwaltung Stutensee
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