Von meinstutensee.de-Reporter Marius Biebsch

Eine Reportage von Marius Biebsch

Weihnachten im SchuhkartonGestern war der 15. November und somit auch der Abgabeschluss für das Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“.

Aber was ist denn dieses „Weihnachten im Schuhkarton“ eigentlich?

Auf der Website von „Weihnachten im Schuhkarton“ konnte ich Folgendes ausfindig machen:

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not, „Operation Christmas Child“. Seit 1993 wurden weltweit bereits über 130 Millionen Kinder in rund 150 Ländern erreicht. Mit Ihrer Päckchenspende für „Weihnachten im Schuhkarton“ bewirken Sie weitaus mehr als einen Glücksmoment: Sie geben Kindern die Chance, die Weihnachtsbotschaft für sich zu entdecken und echte Liebe kennenzulernen. Dafür laden unsere geschulten Verteilpartner zu weiteren Veranstaltungen ein. In vielen Fällen ist die Geschenkaktion eingebunden in ein breites soziales Engagement der Kirchengemeinden vor Ort.

Als ich das gelesen habe, wusste ich schon, dass ich auf jeden Fall einen Schuhkarton packen möchte. Also bin ich ins evangelische Pfarramt nach Spöck gegangen, um mehr über dieses Projekt zu erfahren. Dort fand ich dann auch die Annahmestellen in Stutensee, wie z.B. das Pfarramt.

Ich schaute bei uns im Keller nach einem passenden Schuhkarton und schon ging die Einkaufsreise los.

Aber was packt man denn für ein Kind aus einem anderen Land? Können die Kinder mit einem DIN A5-Block etwas anfangen? Oder mit Schokolade? Ich hatte keine Ahnung.

Im sehr gut und leicht zu lesenden Flyer konnte ich zum Glück lesen, dass solche Dinge besonders gewünscht sind, weil die Kinder mit solchen Blöcken schreiben lernen und auch mal gerne Schokolade naschen. Auch im Flyer stand, welche Altersgruppe welche Gegenstände gebrauchen kann. Ich hatte mir ein männliches Kind im Alter von fünf bis neun Jahren ausgesucht.

Das alles kaufte ich ein: einen Block, Buntstifte, Spitzer und Radierer, Schokolade, ein Spielzeugauto, eine Zahnbürste und Zahnpasta.

Ich fuhr nach dem Einkaufen heim und habe zur Oma gesagt: „Wir packen einen Schuhkarton.“

Die eingekauften Dinge sortierten Oma und ich der Größe nach und plazierten sie im Schuhkarton.
Jetzt verpackten wir noch den Karton, und schon konnte ich ihn ins Pfarramt bringen.

Nun hoffen wir, dass das Päckchen ein Kind in dieser Welt an Weihnachen glücklich machen kann. 🙂

Bildquellen

  • Weihnachten im Schuhkarton: Geschenke der Hoffnung e. V.
  • Packen für Weihnachten im Schuhkarton: Marius Biebsch
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