Damhirschkuh in Wildgehege durch Plastikmüll verendet

Bild: Thomas Riedel

Pressemitteilung von Polizeipräsidium Karlsruhe | 23.12.2016 10:04 | 3 Kommentare

Im Fall einer am vergangenen Wochenende mutmaßlich erlegten Damhirschkuh im Wildgehege des Blankenlocher Vogelparks haben die Untersuchungen des Kadavers durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe ein überraschendes Ergebnis erbracht.

Laut einer ersten Auskunft der CVUA hatte die Hirschkuh wohl Fremdkörper in Form von Plastiktüten aufgenommen. Infolge dessen habe das Tier einen Darmverschluss erlitten und war letztlich wohl auch daran verendet.

Die festgestellten Verletzungen an der verendeten Hirschkuh mit Verdacht auf Diebstahl des Wildfleisches waren nach näherer Begutachtung auf Tierfraß – sehr wahrscheinlich durch einen Fuchs – zurückzuführen.

Der Fachdienst Gewerbe und Umwelt beim Polizeipräsidium Karlsruhe hatte zunächst wegen des Verdachts auf tierschutzrechtliche Verstöße die Ermittlungen aufgenommen. Zunächst war für die Beamten unklar, wie das Tier zu Tode gekommen sein konnte.

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe

forum Kommentare

Plastikmüll und Wildfraß durch einen Fuchs. Auch nicht schön, aber weniger spektakulär als die ursprünglich auf dieser Seite veröffentlichte Meldung, daß die Hirschkuh “erlegt” und Fleisch aus den Keulen geschnitten wurde. Vielleicht sollten die Herren Hobby-Journalisten erst mal recherchieren anstatt unkritisch “Sensationsmeldungen” ins Netz zu stellen. Die Profi-Kollegen sind wirklich kein Vorbild, dem die Reporter dieser Seite nacheifern sollten.

Birgit Klein

Es war ein offizielle Meldung der Pressestelle der POLIZEI, die hier lediglich wiedergegeben wurde. Sollen die Herren Hobby-Journalisten der Polizei hinterherschnüffeln? Nein, bestimmt nicht. Eher sollte jeder, der hier einen Kommentar veröffentlicht, erst mal genauer recherchieren, bevor er Menschen angreift, die viel Arbeit und Zeit in diese Seite stecken. Ich habe hier noch nie einen Artikel gefunden, der sich nicht auf seriöse Quellen hätte zurückführen lassen.

Birgit Klein

Und noch eine Bemerkung möchte ich hinzufügen. Es ging bei dieser Meldung ja auch darum, einen Aufruf der Polizei an die Bevölkerung zu verbreiten. Zitat aus dem ersten Artikel: Der Polizeiposten Stutensee ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die beim Revier Waldstadt unter 0721/967180 entgegengenommen werden.


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