Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Aufgrund einiger gesetzlichen Änderungen im Jagdrecht auf Bundes- und Landesebene musste Stutensee Anpassungen an der Satzung der Jagdgenossenschaft Stutensee vornehmen. Die aktuell laufenden Jagdpachtverträge enden zum 31.03.2017.

Wesentliche Änderungen in der neuen Satzung sind u.a., dass die Pachtzeit von 9 auf 6 Jahre reduziert wird. Die Pachthöhe wird bei Feld-, Wiesen- und Gewässerflächen von 2,68 EUR auf 2,00 EUR pro Hektar und Jahr gesenkt, während die Pacht bei Waldflächen von 5,37 EUR auf 6,05 EUR pro Hektar und Jahr angehoben wird. Im Vergleich zu umliegenden Kommunen liegen die Pachtpreise in Stutensee im unteren Drittel. Bei Wildschäden ist der Pächter dafür voll schadensersatzpflichtig.

Ludwig-W. Heidt stellte für die Freien Wähler den Antrag, das Sonderkündigungsrecht angesichts der verkürzten Pachtdauer zu streichen. Außerdem beantragte er, dass Jagdpächter mindestens die Hälfte der sechs möglichen auszugebenden Jagderlaubnisscheine an Jäger aus dem jeweiligen Jagdbogen vergeben sollten. Beide Anträge wurden vom Gemeinderat angenommen.

Die neue Satzung ist von der Jagdgenossenschaftsversammlung zu beschließen. Eine solche soll am 8. März in der Stutenseer Festhalle stattfinden.

Zuletzt beschloss der Gemeinderat auf Basis der Vorschläge der jeweiligen Ortschaftsräte, die Verpachtung ab 1. April an die folgenden Personen vorzunehmen:

  • Jagdbogen 1 (Blankenloch): Harald Hildenbrand
  • Jagdbogen 2 (Friedrichstal): Thomas Hornung
  • Jagdbogen 3 (Spöck): Thomas Hornung
  • Jagdbogen 4 (Staffort): Marcel Konrad, Timo Schell

 

Bildquellen

  • Rehe: Unsplash/pixabay.com
Werbung