Filmvorführung „Power to change – Die EnergieRebellion“

Von Svenja Röther | 02.03.2017 18:28 | 3 Kommentare

Der Klimawandel steht vor der Tür, die ersten Konsequenzen machen sich bemerkbar und fossile Energielieferanten haben ausgedient. Eine neue Ära von Stromsparlampen und erneuerbaren Energien ist angebrochen, doch wohin wird der Weg in den kommenden Jahren führen und welche Probleme tun sich auf?

Der Film „Power to change – Die EnergieRebellion“ will dieses Jahrhundertprojekt filmisch erlebbar machen. Unter der Schirmherrschaft des prominenten Journalisten Franz Alt hat ein Verein aus Hohenlohe das Thema in „bewegte Bilder“ umgesetzt und möchte im Interesse einer raschen Umsetzung der Energiewende für ein tieferes Verständnis und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung werben. Der Film stellt die Auseinandersetzung um eine Energiewende dar, die von unten – dezentral und regional – erfolgt. Dabei geht es nicht nur um die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Chancen, Probleme und Risiken, sondern auch darum, was dieses Jahrhundertprojekt für uns konkret bedeutet.

Ein Film, der einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt: Kurzweilig, spannend, faszinierend und ohne moralischen Zeigefinger.
Die Vorführung dieses Films findet statt im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Staffort, am Donnerstag, den 9. März um 19.30 Uhr. Wen dieses Thema interessiert, ist im Anschluss herzlich zu offenen Gesprächsrunden eingeladen. Über Spenden würden sich die Veranstalter freuen, jedoch ist der Eintritt für alle frei.

forum Kommentare

Lieber Herr Riedel, liebe Svenja Roether,
im fernen Indien verfolge ich dank “meinsttutensee.de” aufmerksam die Geschehnisse in meiner 1. Heimat, wo ich ja offiziell auch noch lebe (ab und zu auf Besuch).
Ihr Artikel ueber den Film “Power to Change – Die Energie-Rebellion” zeigt mir allerdings, dass Sie auf die Propaganda einer sektiererischen Sekte hereingefallen sind, die von einer schwaebischen Filiale aus das Interesse der BuergerInnen gerade in BW an Umweltschutz als Tarnung nimmt, Jesus (als change!) zu propagieren. Die Sekte wurde 1967 in Kanada gegruendet, ist auch in USA verbreitet und treibt halt so weltweit ihr Unwesen, wie das evangelikale Sekten eben so tun. Nicht zuletzt haben Evangelikale den nicht gerade praesidialen Herrn Trump ins Weisse Haus gebracht, um “Change” zu erreichen – das waere ein Witz, wenn die Person nicht so brandgefaehrlich waere!
Also: besser erstmal recherchieren, wenn so ein fabelhafter Film gezeigt wird, welchen Hintergrund das hat. Wer ist uebrigens der Veranstalter??? Das geht aus Ihrem Artikel nicht hervor.
Es gibt uebrigens hervorragende Filme zum Thema Umweltschutz/Energiewende/Erderwaermung, a braucht niemand auf evangelikale Bauernfaengerei reinzufallen!
Herzliche Gruesse,
Irmel V. Marla

Korrekturen fuer einige Schreibfehler, die in der Eile passiert sind:
“meinstutensee.de”
nicht “sektiererische Sekte”, sondern “fundamentalistische Sekte”
in der drittletzten Zeile statt “a braucht” natuerlich “da”
Sorry!
Irmel V. Marla

svenjar

Sehr geehrte Frau Marla,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihre Sorge, wir seien auf „die Propaganda einer fundamentalistischen Sekte“ hereingefallen können wir nicht teilen. Ich habe mir die Homepage der von Ihnen angesprochenen Sekte angeschaut, konnte jedoch keine Verbindung zur Filmvorführung finden. Außer dem Namen „power to change“ scheinen diese nichts gemein zu haben.
Der Film „power to change – Die EnergieRebellion“ befasst sich ausschließlich mit der Energiewende und steht in keinem Zusammenhang zu Jesus.
Der Initiator dieses Filmes ist der Verein Energiewende Hohenlohe e.V. mit Unterstützung verschiedener Energie – und Wasserwerke. Veranstalter ist der BUND, die Gemeinde stellt lediglich den Raum zur Vorführung.

Mit freundlichen Grüßen
Svenja Röther


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