Pressemitteilung von Regionalverband Mittlerer Oberrhein

Erste Wahl für Radschnellwege in der Region Mittlerer Oberrhein sind folgende Routen: Wörth – Karlsruhe – Pfinztal, Ettlingen – Karlsruhe – Stutensee sowie Leopoldshafen – Karlsruhe – Rastatt mit Verlängerungsoption nach Baden-Baden-Oos. Hierfür sprachen sich Fahrradplaner der Stadt- und Landkreise Baden-Baden, Karlsruhe und Rastatt bei ihrem Arbeitstreffen am 20. März im Haus der Region in Karlsruhe aus. Die Routen sollen dem Land zur Umsetzung der radSTRATEGIE vorgeschlagen werden. Diese Strategie verfolgt das Ziel, bis 2025 zehn Radschnellwege in Baden-Württemberg zu realisieren.

Derzeit erstellt das Land eine Potenzialstudie. Diese soll mögliche Routen identifizieren, die sich für Berufspendler eignen. Gleichzeitig sollen in Machbarkeitsstudien konkrete Trassenverläufe auf ihre Umsetzbarkeit und Kosten-Nutzenverhältnisse untersucht werden. Das Land fördert diese Studien mit 80% der Kosten. Die Meldefrist für eine regionale Interessensbekundung läuft bereits am 29.03.2017 ab.

Radschnellwege sollen den Radverkehr auf längere Entfernungen, zwischen fünf und dreißig Kilometer, attraktiv machen. Die Schnellstraßen für den Radverkehr sollen zwischen drei und vier Meter breit und möglichst kreuzungsfrei sein. Ziel dieser Standards sind schnelle, sichere und bequeme Verbindungen von den Wohnstandorten zur den Arbeitsplatzzentren. Pendlern soll der Umstieg auf das Fahrrad erleichtert werden. „Radschnellwege bieten die Chance, unsere stark belasteten Straßen vom Autoverkehr zu entlasten und den Model-Split zugunsten umweltfreundlicher Fortbewegung weiter zu verbessern“, so Gerd Hager, Verbandsdirektor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein, „deshalb haben wir das Treffen initiiert.“

Quelle: Regionalverband Mittlerer Oberrhein

Bildquellen

  • Fahrradweg mit Ampel: Kara - Fotolia.com
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