Pressemitteilung von Lutz Schönthal (Ortsvorsteher Friedrichstal)

Karlsfeldstein

Wo stand eigentlich früher der Karlsfeldstein? Klar: Auf dem Karlsfeld! Dieses Gewann befindet sich nördlich der Brunnenfeldstraße. Heute steht der Karlsfeldstein auf dem Friedrichstaler Marktplatz direkt gegenüber des Heimatmuseums. Im Jahr 2001 wurde das Denkmal dorthin umgesetzt, um für die Öffentlichkeit präsenter zu sein. Am ursprünglichen Platz erinnert heute ein großer Findling mit Gedenkschrift an die historische Stätte. Der Ort ist gut zu finden: Am Grünabfallsammelplatz, den Weg entlang der Bahnlinie nach Norden weiterfahren und nach ca. 250 m rechts abbiegen. Der Weg ist sogar asphaltiert, da dies früher die L560 nach Graben war. Nach hundert Metern steht links ein Baum und direkt davor ist der alte Standort mit Findling und Gedenktafel.

Ursprünglicher Standord des Karlsfeldsteins

Dieser Ort war in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Grund genug, hier Abhilfe zu schaffen! Gemeinsam haben Günther Hornung, Ortschaftsrat Marcel Konrad und Ortsvorsteher Lutz Schönthal vor Kurzem an die Arbeit gemacht, diesen Ort wieder etwas „aufzuhübschen“. Nachdem das hohe Gras abgemäht worden war, wurde mit einem Kranwagen der Stein zur Seite gelegt, der Untergrund bearbeitet, etwas Kies aufgeschüttet und der Stein wieder zurückgesetzt.

Bei den Grabarbeiten wurden in einer stark verwitterten Metallschatulle drei Münzen gefunden – es kann vermutet werden, dass diese aus der Zeit der Grundsteinlegung von 1795 stammen. Der Fund wurde dem Heimat- und Hugenottenmuseum „Alt Friedrichsthal“ zur weiteren Begutachtung und – falls sich die Historie des Fundes bewahrheitet – Aufbewahrung oder sogar Ausstellung übergeben.

Quelle: Lutz Schönthal (Ortsvorsteher Friedrichstal)

Bildquellen

  • Karlsfeldstein: Lutz Schönthal
  • Ursprünglicher Standord des Karlsfeldsteins: Lutz Schönthal
  • Ursprünglicher Standort des Karlsfeldsteins: Corinna Schiefer
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