Von meinstutensee.de-Reporter Martin Strohal

Großartige Solidarität zeigten alle Stutenseer nach dem verheerenden Hochhausbrand im Stadtteil Blankenloch-Büchig vor einigen Tagen, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Unglücks boten zahlreiche Menschen dem städtischen Ordnungsamt Unterstützung bei der Bereitstellung von Hilfeleistungen an. Oberbürgermeister Klaus Demal lobte sowohl das große Engagement der zahlreichen Rettungskräfte, die diesen schweren Einsatz durchführten sowie das der vielen Menschen, die den Opfern des Brandes Unterstützung anboten. So spendete die Metzgerei Daurer aus Blankenloch Wurst und Fleisch und die Firma Sauder das Mittagessen für die in der Notunterkunft untergebrachten Menschen einen Tag nach dem verheerenden Brand.

Eine weitere großzügige Spende machte nach Angaben der Stadtverwaltung die Edeka Südwest Fleisch GmbH, die den Bewohnern des Hochhauses gleich so viel Wurst und Fleisch spendete, dass diese nach der Aufteilung untereinander noch ein Hoffest feiern können. Da durch den Brand unter anderem auch der Aufzug beschädigt worden war, fand bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30 Grad eine besondere Aktion statt: Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts brachten Mineralwasser in jedes der vierzehn Stockwerke mit Ausnahme des durch den Brand unbewohnbaren Stocks. Das Mineralwasser spendete zu großen Teilen der EDEKA-Markt Steimer aus Büchig. Mit Hilfe des zu Sanierungszwecken an der Fassade angebrachten Gerüst-Lastenaufzugs wurde das Wasser direkt an die Balkone transportiert und von dort aus über das jeweilige Treppenhaus an die Bewohner verteilt.

Die Ermittlungen zur Brandursache seien inzwischen beendet, wie das Nachrichtenportal ka-news im Gespräch mit der Polizei erfuhr. Brandstiftung wird ausgeschlossen, heißt es, weshalb die Polizei von einem technischen Defekt ausgeht. Aufgrund der Intensität des Feuers ließe sich das aber wahrscheinlich nicht restlos aufklären.

Bei dem Brand am 13. Juni sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Bildquellen

  • Hochhausbrand Büchig: Melanie Nagel
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