meinstutensee.de


“Ozapft is” – Fassanstich auf dem Blankenlocher Oktoberfest

Peter Rensch, OB Klaus Demal, Joachim Kößler (MdL), Axel E. Fischer (MdB)

Bild: Martin Strohal

Von Martin Strohal | 29.09.2017 21:08 | 1 Kommentar

Mit lauter Guggenmusik startete am Freitag das 33. Blankenlocher Oktoberfest auf dem Festplatz. Das große Festzelt war schon sehr gut gefüllt, als um 18 Uhr die “Blankenlocher Rotberzel” mit unüberhörbarem Getrommel und Gerassel in das Zelt einzogen – gefolgt von “Piraten”-Präsident Peter Rensch und politischen Vertretern der Stadt.

Veranstaltet wird das mehrtägige Fest seit über 30 Jahren vom Karnevalsclub “Die Piraten” Stutensee. Während im Außenbereich ein kleiner Vergüngungspark mit Fahrgeschäften und Süßigkeiten für Unterhaltung sorgt, steht jeden Abend im Zelt eine Band auf der Bühne und bringt die Massen zum Tanzen und Mitsingen. Den Freitag bestreiten die “Wilden Engel” – der absolute Top-Act in diesem Jahr, wenn man auf die große Nachfrage nach Karten schaut. Schon seit ein paar Wochen sind diese ausverkauft. Zuletzt konnte noch Lisa beim Gewinnspiel von meinstutensee.de zwei Karten ergattern.

Am Samstag Abend steht “Rockspitz” auf der Bühne – hier sind die Eintrittskarten ebenfalls ausverkauft. Am Sonntag kommen die “Besenkracher” an die Reihe (Eintritt frei), und am Montag beschließen “Die Draufgänger” die Festtage in Blankenloch.

Bildquellen

  • Oktoberfest 2017: Die Piraten Stutensee
  • Oktoberfest 2017 Fassanstich: Martin Strohal

Kommentare

Schein und Sein
Zum x-ten Mal mit wenig Text und immer mehr Bildern – Werbung für das Of.
Bei so viel PR und mit politscher Prominenz wie OB, MdB und Lokal-Grüner – da bekommt man den Eindruck,
bei dieser schlafraubenden Veranstaltung handle es sich um eine wichtige.
Alles nur Schein. Weder laute Musik noch viele Hektoliter Bier… schaffen es, einen nachhaltigen Wert, einen wesentlichen Impuls zu erzeugen. Auch wenn um uns herum in immer mehr Kommunen Oktoberfeste inszeniert werden, dann sie wohl eher Ausdruck einer Kultur, die meint, man habe etwas zu feiern, aber die keine Gründe dafür benennen kann. Feiern als Selbstzweck, Genuss als Lebensinhalt – es lebe die Selbsttäuschung.