Pressemitteilung von Manfred Beimel (Ortsvorsteher Spöck)

Kürzlich trafen sich auf Einladung der Stadt Stutensee Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Interesse an der Flüchtlingshilfe gezeigt hatten.

Die folgenden vier Handlungsfelder in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe wurden vorgestellt:

Hausaufgabenbetreuung/Lerngruppe:

Die Kinder der Familien in der Anschlussunterbringung – ob Grundschule oder weiterführende Schulen – brauchen in der Regel Unterstützung und Begleitung bei den täglichen Hausaufgaben bzw. beim Lernen. Eine regelmäßige Betreuung – ob einzeln oder in der Gruppe – wäre eine großartige Hilfe für die Kinder auf ihrem weiteren Weg in Deutschland.

Sprachunterstützung für Erwachsene:

Die erwachsenen Bewohner der Anschlussunterbringung besuchen meist einen Sprachkurs/Integrationskurs. Daneben ist aber auch das regelmäßige Üben der neuen Sprache wichtig, sei es gezielt durch Übungen oder aber auch durch Begegnung und Gespräch. Hier können sicher beide Seiten voneinander profitieren.

Internationales Café/Begegnungs-Café:

Das Begegnungs-Café könnte ein Treffpunkt für Jung und Alt, Groß und Klein, Geflüchteten und „alten“ Stutenseern sein. Hier kann man sich in lockerer Atmosphäre kennenlernen, Kontakte knüpfen, miteinander ins Gespräch kommen. Freiwillig und ohne weitere Verpflichtung.

Paten:

In den Familien in der Anschlussunterbringung gibt es vielfältige Themen, die meist viele Fragen aufwerfen. Ob Kindergarten, Schule, Behörden oder andere Dinge des täglichen Lebens. Da könnte ein Familienpate neben den hauptamtlichen Stellen, die es gibt, ein Anlaufpunkt sein. Wieviel ein Pate sich einbringt, wieviel die Geflüchteten Unterstützung oder Kontakt möchten – das kann ganz individuell sein. Je nach dem, was man leisten kann und möchte.

Die Flüchtlingshilfe Spöck trifft sich das nächste Mal am Mittwoch, den 25. Oktober 2017, im katholischen Gemeindehaus St. Georg, um 19.30 Uhr.

Quelle: Manfred Beimel (Ortsvorsteher Spöck)

Bildquellen

  • Flüchtlinge: Jonathan Stutz/fotolia.com
Werbung