Pressemitteilung von Ludwig-W. Heidt (Ortsvorsteher Staffort)

Friedrichstal

In Friedrichstal wird im Anschluss an den Gottesdienst in der evangelischen Kirche an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. Die Gedenkveranstaltung wird vom Gesangverein Sängerbund Friedrichstal musikalisch umrahmt. Ortsvorsteher Lutz Schönthal lädt herzlich dazu ein.

Spöck

Der Monat November ist der sogenannte Trauer- oder Totenmonat. Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag und Volkstrauertag sind Gedenktage, an denen sich viele Menschen an Verstorbene erinnern. Der Volkstrauertrag ist einer dieser „stillen“ Feiertage, ein Tag des Innehaltens, ein Tag der Einkehr. Wir gedenken der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft am 19. November 2017. In Spöck findet eine Gedenkfeier nach den Gottesdiensten (etwa 11.15 Uhr) in der Aussegnungshalle des Friedhofes statt. Ortsvorsteher Manfred Beimel lädt herzlich dazu ein.

Staffort

Staffort begeht den Volkstrauertag am 19. November im Rahmen einer Gedenkfeier. Dazu lädt Ortsvorsteher Ludwig-W. Heidt herzlich ein.

Heidt im Rahmen seiner Einladung: „Am 19. November begehen wir 72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges den Volkstrauertag und in vielen Kommunen finden Gedenkfeiern statt. Leider sieht man in manchen Gemeinden nicht mehr die Notwendigkeit des Erinnerns. Wir aber werden auch künftig an diesem Tag wieder gemeinsam die Erinnerungen wach halten und uns der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte erinnern. Wir gedenken dabei der Opfer von Kriegen und Gewalt, wir erinnern uns des Völkermordes und der Verfolgung, der Vertreibung, aber auch des Widerstandes. Wir erinnern uns an das unsägliche Leid, das Millionen Menschen in unserem Land und in anderen Teilen dieser Erde zugefügt wurde! Wir dürfen niemals damit aufhören, uns die Sinnlosigkeit von Kriegen und Gewalt vor Augen zu führen. Die Realität muss gerade heute zum Nachdenken mahnen, denn diese Welt wird andernorts gnadenlos und menschenverachtend aus ihren Ankern gehievt. Deshalb hat der Volkstrauertag seine uneingeschränkte Berechtigung. Bedenken wir auch an diesem Tag, um wie vieles diese Welt menschlicher und lebenswerter wäre, wenn es endlich gelingen könnte, Terror, Gewalt und Kriege schon in ihren Ansätzen zu ersticken. Dies wünschen sich sehr viele Menschen, aber die Realität sieht allerdings leider anders aus, worüber nahezu täglich in den Medien berichtet wird. Soldaten der Bundeswehr werden sich weiter an Kriegen beteiligen müssen, die fern der Heimat geführt werden. Eine stattliche Zahl von ihnen ließ ihr Leben, darunter viele Gefallene. Polizisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisation wurden ebenfalls außerhalb Deutschlands im dienstlichen Einsatz getötet. Gleiches gilt auch für Journalisten. Somit wird sich leider das Gedenken und das Mahnen nach Frieden nicht nur auf die beiden Weltkriege beschränken lassen.“

Der Ablauf der Gedenkfeier ist wie folgt vorgesehen:

  1. Gedenkfeier (Nach dem Gottesdienst, der um 10.00 Uhr beginnt)
  •  Musikstück (Posaunenchor)
  • Liedbeitrag (Gesangverein Germania)
  • Gedenkansprache (Ortsvorsteher)
  • Liedbeitrag (Gesangverein Germania)
  • Musikstück (Posaunenchor)
  • Orgelspiel

(Während des Orgelspiels wird darum gebeten, zunächst Platz zu behalten, damit sowohl der Posaunenchor, als auch der Ortschaftsrat und die Abordnung der Patenkompanie die Gelegenheit haben, sich zum Gedenken zum Denkmal zu begeben.)

  1. Kranzniederlegung (Am Kriegerdenkmal)
  • Kranzniederlegung durch den Ortschaftsrat
  • Kranzniederlegung durch die Abordnung der 4./ABC-Abwehrbataillon 750 „Baden“ ( Patenkompanie)
  • Totenehrung (Kompaniefeldwebel der Patenkompanie, Stabsfeldwebel Marco Somma)
  • Musikstück (Das Lied vom guten Kameraden) (Posaunenchor)

An der Gedenkfeier wird zum achten Mal eine Abordnung der Stafforter Patenkompanie vom Bruchsaler Eichelberg teilnehmen. „Ein unübersehbares Zeichen der Verbundenheit zu Staffort“, so Heidt.

Quelle: Ludwig-W. Heidt (Ortsvorsteher Staffort)

Bildquellen

  • Volkstrauertag Staffort: Major Sebastian Studier
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