Pressemitteilung von Allianz für Stutensee

Mit Verweis auf Artikel 25 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ (UN-Menschenrechtscharta) sieht sich die Allianz für Stutensee darin bestätigt, dass die Stadt die soziale Verpflichtung hat Wohnraum zu schaffen, denn demnach sei das Recht auf eine Wohnung ein Menschenrecht, ebenso wie beispielsweise Nahrung, Kleidung und ärztliche Versorgung. Daher sei eine sachliche Auseinandersetzung über den Bürgerentscheid und die letztendliche Konsequenz „Wohnraum zu schaffen“ sehr viel wichtiger, anstatt wie von den Bürgerinitiativen betrieben, organisatorische Aspekte, wie Standorte von Wahlplakaten und Wahlkampfinstrumente in der Diskussion in den Vordergrund zu stellen.

„Insbesondere in Ballungsräumen, zu denen auch Stutensee zählt, fällt es den Menschen sehr schwer, eine Wohnung zu finden“, so die Vertreter der “Allianz für Stutensee”, einem Aktionsbündnis aus CDU, Freie Wähler, SPD und FDP, welches für den Bürgerentscheid am 18. Februar für ein „Nein“ und somit für dringend benötigten Wohnraum wirbt. Insbesondere ein bezahlbares Zuhause zu finden ist, nach Auffassung der Allianz-Parteien, eine große Herausforderung für Familien mit mehreren Kindern ebenso wie für Rentner und Studenten. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen aus der Mitte der Gesellschaft von der Wohnungsnot betroffen sind, ist für die Parteien ein Alarmsignal, welches die Stadt zum schnellen Handeln zwinge.

„Leider können selbst Berufsgruppen mit zum Teil guten Einkommen inzwischen die Mieten in Stutensee nicht mehr bezahlen. Daher bitten wir die Bürgerinnen und Bürger am 18. Februar bei der Abstimmung mit ‚Nein‘ zu stimmen, denn ohne eine Bebauung einer Teilfläche des Lachwalds ist Schaffung von bezahlbarem Wohnraum einfach nicht möglich“, begründet die Allianz für Stutensee ihre Bitte.

Quelle: Allianz für Stutensee

Bildquellen

  • Wohnen (Symbolbild): marcus_hofmann/Fotolia.com
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