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Erstes Jugendforum Stutensee am 15. März

Bild: Stadt Stutensee

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 17.02.2018 15:25 | 2 Kommentare

Am 15. März 2018 wird mit dem ersten Jugendforum Stutensee die Beteiligung der Jugend am kommunalen Geschehen in der Großen Kreisstadt umfassend ausgeweitet, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Das Forum ist dabei fester Bestandteil des bereits im Frühjahr 2017 vom Gemeinderat einstimmig verabschiedeten Konzepts zur verstärkten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Stutensee. Die Stadt Stutensee folgt dabei auch der hinsichtlich der Jugendpartizipation reformierten Gemeindeordnung Baden-Württemberg. Das Gesetz sieht eine Beteiligung der Jugend bei Planungen und Vorhaben, die deren Interessen tangieren, verbindlich vor. In welcher Form dies zu realisieren ist, lässt der Gesetzgeber jedoch offen. „Maßgeblich sind sowohl die jeweiligen örtlichen Verhältnisse als auch die entsprechenden Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Demal. Wichtig sei daher, anhand der unterschiedlichen Partizipationsmöglichkeiten ein auf die individuellen Ziele angepasstes Konzept. Jugendforen eignen sich besonders, eine offene Jugendbeteiligung mit der projektbezogenen Beteiligung zu kombinieren, so Demal.

„Für Erwachsene ist es immer schwierig, sich vorzustellen, welche Bedürfnisse und Wünsche gerade junge Menschen haben und wie sie diese auch umsetzen möchten“, sagt Stella Schultheis, Dipl.-Sozialarbeiterin am Schulzentrum im Stadtteil Blankenloch. Als ersten Schritt habe man daher eine großflächig angelegte Online-Umfrage für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse durchgeführt und detailliert ausgewertet, so Schultheis. Dabei konnten die Jugendlichen unter anderem angeben, wie sie sich derzeit informiert fühlen, ob Interesse an einer Beteiligung vorhanden ist und welche Themen ihnen besonders wichtig sind.

„Das Forum ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Vlado Draca, Dipl.-Sozialarbeiter am Jugendzentrum „GrauBau“. Gemeinsam wolle man in diesem Rahmen mit allen interessierten Jugendlichen ein Konzept erarbeiten, wie jeder seine Ideen und Interessen künftig in der Stadt einbringen und umsetzen kann, so Draca weiter.

„Insbesondere als familienbewusste Kommune Plus sehen wir unsere Aufgabe auch darin, die bestmöglichen Gegebenheiten für unsere Kinder – unsere Zukunft  – zu schaffen und stetig weiterzuentwickeln. Unsere  Kinder und Jugendlichen sind engagiert, sozial und bereit sich einzubringen. Das hat nicht nur der Gesetzgeber erkannt. Daher schaffen wir mit dem Jugendforum den entsprechenden Rahmen, damit sich alle interessierten Kinder und Jugendlichen auch in Stutensee aktiv am politischen Geschehen beteiligen können“, so Bürgermeister Edgar Geißler.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Jugendbeteiligung Stutensee: Stadt Stutensee

Kommentare

Darius

*Ironie an*
An den zahlreichen begeisterten Kommentaren zu dieser Meldung erkennt man ja das starke Interesse der Jungend deutlich!
*Ironie aus*

“Gebt den Kindern das Kommando”
So sang es Grönemeyer und jetzt macht die Politik aus seiner Satire Ernst. Hilfe. Wer kann ernsthaft meinen, dass heutige Kinder ( ab welchem Alter eigentlich?) und Jugendliche, die sich für drei oder vier Bereiche interessieren, zu denen Politik nicht gehört, sich politisch engagieren? Und, warum sollten sie dies tun? Das “familienbewusste” Stutensee, in dem ihre Familien keinen preiswerten Wohnraum finden, muss seine Hausaufgaben machen: erst das Zuhause, dann Jugend-Spiele Politik. Übrigens: Die Mär von den Kids, die keiner versteht, sollte als solche erkannt und überwunden werden. Jungen Menschen stehen mit Eltern, Erzieherinnen, Lehrern, Jugend- und Übungsleitern… viele kompetente Partner zur Seite, die verstehen, aber eben nicht alles erlauben. Die Jugendarbeit der Marke “was wollt ihr?”, hier erweitert zu einem “wir machen, was ihr wollt”, ist und war von Ideologie geprägt und noch nie ein Erfolgsmodell. Stutensee setzt, wieder einmal, auf vollmundige Rhetorik und auf`s falsche Pferd.


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