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Heinrich Sickinger gibt SPD-Fraktionsvorsitz ab

Heinrich Sickinger, Wolfgang Sickinger (von links)

Bild: SPD Stutensee

Von Martin Strohal | 01.03.2018 20:52 | 13 Kommentare

Heinrich Sickinger gibt sein Amt als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stutenseer Gemeinderat ab, wie die SPD Stutensee mitteilt. Er bleibe weiterhin Mitglied des Gemeinderats. Die Rolle des Fraktionsvorsitzenden übernimmt Wolfgang Sickinger, ebenfalls Mitglied der Fraktion.

Heinrich Sickinger hatte das Amt seit 2009 inne. Er ist bereits über 50 Jahre Mitglied der SPD und seit 40 Jahren im Gemeinderat. Damals sei er der jüngste Gemeinderat gewesen, wie uns die SPD mitteilt. Da die Bundespolitik im Moment etwas chaotisch sei und auch Erneuerungen im Ortsverein stattfinden sollten, habe Heinrich Sickinger das Amt niedergelegt. Er bleibt der Fraktion sowie dem Kreistag weiterhin erhalten.

Sein Nachfolger als Fraktionsvorsitzender, Wolfgang Sickinger, ist seit über 46 Jahren Mitglied der SPD und seit 33 Jahren im Gemeinderat aktiv. Nach einer Pause ab 2009 aus privaten Gründen ist er 2014 wieder eingestiegen. Er war bereits 17 Jahre Vorsitzender der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Zwischendurch hatte das Amt Werner Linsen inne und ab 2009 Heinrich Sickinger.

Wolfgang Sickinger äußerte sich auch bereits zum Ausgang des Bürgerentscheids. Die SPD-Fraktion akzeptiere das Ergebnis ohne Wenn und Aber, auch wenn sie sich ein anderes gewünscht hätte. “Als Konsequenz des in der Abstimmung geäußerten Bürgerwillens muss die geplante Teilbebauung des Lachwaldes aus dem Flächennutzungsplan gestrichen werden.” Bezahlbarer und sozialer Wohnraum bleibe weiter wichtig. Sickinger hoffe auf eine Beteiligung der Bürger in den anstehenden Perspektivwerkstätten, auch um wieder zu einem konstruktiven Miteinander zu finden.

 

Bildquellen

  • Heinrich und Wolfgang Sickinger: SPD Stutensee

Kommentare

Sickinger der Nachste.

” „Als Konsequenz des in der Abstimmung geäußerten Bürgerwillens muss die geplante Teilbebauung des Lachwaldes aus dem Flächennutzungsplan gestrichen werden.“ Bezahlbarer und sozialer Wohnraum bleibe weiter wichtig. Sickinger hoffe auf eine Beteiligung der Bürger in den anstehenden Perspektivwerkstätten, auch um wieder zu einem konstruktiven Miteinander zu finden.”

Man hüte sich auch vor diesem Kameraden, der jetzt eine neue Worthülse in den Ring wirft. “Sozialer Wohnraum” wie er ihn fordert ist die selbe Luftnummer wie “bezahlbarer Wohnraum”. Aber keinesfalls “Sozialer Wohnungsbau”.

Wann hören die endlich mal aucf die Bevölkerung für dumm verkaufen zu wollen? Als Grenadiere hätten die einen Bombenerfolg haben müssen. Tarnen und Täuschen steht da hoch im Kurs.

Die beiden sehen ja fast gleich aus

FH...

Da ist die unter http://www.spd-stutensee.de/meldungen/spd-mitglieder-in-der-verantwortung/ am Ende nachzulesende Reaktion der Stutensee-SPD zum Ausgang des Lachwald-Entscheids schon vielsagender: “Aufstehen – Krönchen richten – Weitermachen.”
Dass der Lachwald erhalten bleibt, ist nach dem Abstimmungsergebnis eine Trivialität und keine Konsequenz.
Aufgrund der im Vorfeld der Abstimmung sichtbar gewordenen, für den Bürger unbefriedigenden Regelungen in Stutensee, fallen mir spontan folgende Konsequenzen ein:
1) Abschaffung der Regelung in der Geschäftsordnung des Gemeinderats, dass zu den Tagesordnungspunkten keine Fragen gestellt werden dürfen.
2) Einführung von mindestens 1x jährlich stattfindenden Bürgerversammlungen. Bei Bedarf oder Wunsch der Bevölkerung auch öfter, wo der OB (ggf. auch Gemeinderat) über den zurückliegenden Zeitraum und die zukünftigen Herausforderungen/Aufgaben offen berichtet. Mit Fragemöglichkeit (gerne auch vorab online) der Bevölkerung.
3) Einführung eines Veröffentlichsungsrechts im amtlichen Teil des Amtsblatts für Bürgerinitiativen analog zur Regelung für Parteien.
4) Klärung der Regelungen für den Anzeigenteil des Amtsblatt. Aktuell besteht ein Widerspruch zwischen der Aussage von BM Geißler (Verlag ist allein zuständig, was gedruckt wird) und der Aussage des Verlag (auch im Anzeigenteil müssen die von der Stadt vorgegebenen Richtlinien eingehalten werden).
5) Veröffentlichung nicht nur der Entscheidungen, sondern einer öffentlichen Niederschrift der Gemeinderatssitzungen auf der Website von Stutensee. Gutes Vorbild ist hier Schwetzingen ( http://ratsinfo.schwetzingen.de/bi/si0040.php?__cjahr=2018&__cmonat=1&__canz=1&__cselect=0 ), wo es sogar ein Suchsystem gibt (http://ratsinfo.schwetzingen.de/bi/suchen01.php).
6) Die Stadtverwaltung sollte sich noch einmal klar darüber werden, dass sie “im Dienste der Bürger” steht. Wenn Wünsche bestehen, die leicht erfüllbar sind (z.B. aktuell die Darstellung des Ergebnisses des Bürgerentscheids in einer bestimmten Form), will man keine langen Begründungen lesen, warum dies nicht gemacht wurde, sondern: Gerne reichen wir auf unserer Seite http://www.stutensee.de/ die gewünschte grafische Darstellung nach. Ist denn das so schwer?

@FH
Ich begrüße Ihre Anregungen. Die Frage ist nur, ob die Verantwortlichen das auch so sehen werden. Die Bürger sind jedenfalls gut beraten, vor den nächsten Wahlen sehr genau zu prüfen, wer so etwas umsetzen will und wem er zutraut, sich daran nach der Wahl noch zu erinnern. Nicht nur Sie und mich hat der „Krönchen-richten“-Beitrag der SPD befremdet. Auch das vielsagende Schweigen der anderen Akteure, Parteien und Allianzen ist ein“sprechendes Zeugnis“ dafür, dass man das Thema einfach vergessen machen möchte. Ich finde es auch abenteuerlich, dass man eine demokratisch getroffene Entscheidung noch mit „wir werden das akzeptieren“ kommentiert. Vielleicht ist das einfach eine sprachliche Unschärfe aus Hilflosigkeit. Immerhin hatte man vor der Wahl alle Register gezogen, gerade auch mit sprachlichen Mitteln. Hilfreich wäre es gewesen die Kommunikation nach der Wahl dem „Ist-Ergebnis“ anzupassen und nicht dem „Soll-Ergebnis“. Das ist erkennbar gründlich misslungen!

@topic
Ob eine solche „Personal-Rochade“ sinnvoll ist, wird sich nur den Beteiligten erschliessen. Einen, auch aus meiner Sicht wünschenswerten, frischen Wind sehe ich aufgrund der langen Tätigkeiten der beiden Herren jedoch nicht. Sehr gerne würde ich mich vom Gegenteil überzeugen lasssen.

was zum Geier wollt ihr eigentlich?!?!
Haben sich doch alle geäußert, lesen müsst ihr schon selbst:

AfS:
http://www.allianz-fuer-stutensee.de/aktuelles

CDU:
http://www.cdu-stutensee.de/lokalas_1_1_173_Ergebnis-des-Buergerentscheids-Lachwald-II.html

FVW:
https://www.freie-waehler-stutensee.de/

SPD:
http://www.spd-stutensee.de/meldungen/sozialer-und-bezahlbarer-wohnraum-bleibt-weiter-auf-der-agenda/

FDP:
https://www.facebook.com/christianjungfdp/posts/1727226140668760

Oder will jeder von euch einen eigens verfassten und von allen unterschriebenen Brief am Besten noch mit 100mal “entschuldigung, wir waren so dumm” ?????

Man kann auch mal aufhören mit dem blöden rumgeaffe!!
Maul halten und nach vorne schauen…..

Da gebe ich Ihnen recht. Gott sei Dank ist das neue Schwimmbad bald fertig. Da können sich dann die ganzen Badkappen treffen denen sowieso nichts recht ist.
Vielleicht trifft (Mann) da auch das eine oder andere Einhorn.

@Nachtreter
Abgesehen davon, daß die Schriften von AfS und SPD brandneu sind ( SPD von heute !) sind es Typen wie sie, die nie Ruhe geben und mit so überaus geistreichen und kompetenten Kommentaren wie „Maul halten“ die Gemüter immer wieder anstacheln. niemand tritt nach, im Gegenteil, in obigen Kommentaren sind konstruktive Anregungen und Wünsche zu lesen, wenn man das kann und will. Aber treffen sie sich lieber mit R.d.K trifft im Schwimmbad, mit oder ohne Einhorn, da lässt sich super planschen und blubbern.

Ich gehe lieber Einhorn füttern. Ist bei der Witterung sowieso besser. Außerdem habe ich keine Badkappe.
P.s. nicht soviel Kopf schütteln ist gesundheitlich nicht so gut.

-kwg-

Jawohl- das ist endlich mal eine echte Erneuerung. Nehme an er wird Aussenminister in Berlin.

-kwg-

…..und der Gemeinderat spart richtig Geld- muss noch nicht mal das Namensschild tauschen.

“Krönchen richten” spricht für sich, mehr muss man nicht wissen, einfach komplett abgehoben. Und Sickinger für Sickinger ist natürlich überragend, da führt die SPD tatsächlich eine radikale Verjüngung durch, kompletter Richtungswechsel, Mut zu Veränderungen – Ironie aus.

FH

So langsam wirds echt albern haben sie eigendlich einen Beruf außerhalb des Internets ?
In jedem Artikel den ich hier lese wird jedesmal von ihnen irgendwas zum Lachwald kommentiert können sie einfach bitte ihre Kommentare zu dem Lachwald in den jeweiligen Artikeln schreiben anstatt überall ihre Trommel zu rühren…

kein Mensch kann was dafür, dass sie die Zusammenhänge nicht sehen oder verstehen! Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, zwingt sie auch niemand die Kommentare zu lesen.


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