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Stadt Stutensee nimmt an Landesförderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ teil

Symbolbild

Bild: Eisenhans/Fotolia.com

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 31.05.2018 12:40 | 3 Kommentare

Die Stadt Stutensee nimmt am Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Landes Baden-Württemberg teil, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Darauf einigte sich der Gemeinderat in seiner Sitzung im April. Das Förderprogramm soll Kommunen dabei unterstützen, innerörtliche Flächen zu mobilisieren. Neben angebotenen Beratungsleistungen und vorbereitenden Untersuchungen wird auch die Einstellung von kommunalen Flächenmanagern/innen gefördert. Für die Dauer von maximal zwei Jahren gewährt das Land hierzu einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent.

„Aufgabe einer Flächenmanagerin oder eines Flächenmanagers ist es, unter anderem ein Baulückenkataster sowie eine Bestandsaufnahme von Leerständen zu erstellen“, erklärt Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger. Dies stelle die Grundlage dar, um zusammen mit anderen Fachbereichen der Verwaltung ein stimmiges Konzept für eine effizientere Flächenbewirtschaftung sowie eine Stärkung der Innenentwicklung zu realisieren, so Tröger.

Durch das Flächenmanagement soll eine systematische Datenerfassung- und Auswertung konzeptionell aufgebaut und analysiert werden. Diese wird sich sowohl aus einem Baulücken- als auch aus einem Brachflächen- sowie einem Leerstandskataster zusammensetzen. Im Rahmen der Erstellung einer Innenentwicklungskonzeption sollen dabei einzelne Quartiere anhand unterschiedlicher Gesichtspunkte wie vorhandener Bebauungsmöglichkeiten, Interessen der Eigentümer oder auch möglicher Konfliktpotenziale betrachtet und ausgewertet werden.

In diesem Rahmen sollen auch die entsprechenden Eigentümer kontaktiert und eine Veranstaltungsreihe sowie eine Online-Plattform zur umfangreichen Information eingerichtet werden.  „Unser Ziel ist es, durch die Nutzungsoptimierung im Bestand innerörtliche Bebauungsmöglichkeiten zu erweitern, um so flächeneffizient dringend benötigten Wohnraum zu schaffen“, so Tröger.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

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  • Wohnungsbau Baupläne: Eisenhans/Fotolia.com

Kommentare

-kwg-

Immer dieser kwg. Aber diese Erkenntnisse, basierend auf hoffentlich korrekten Zahlen, des Ministeriums für Wirtschaft, wollte ich nun doch nicht für mich allein behalten. Das Förderprogramm “Flächen gewinnen durch Innenentwicklung” wurde nach Angaben des Ministeriums für Wirtschaft gemeinsam mit den kommunalen Landesverbänden entwickelt und richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise und Zweckverbände im Land Baden-Württemberg.
Seit 2009 konnten mit dem Programm 250 Projekte zur Innenentwicklung mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 5,5 Millionen Euro unterstützt werden.
Das sind umgerechnet 25 Projekte im Jahr mit einem Gesamtfördervolumen von 550000 Euro für das gesamte Land Baden-Württemberg. Oder kurz gesagt jährlich 5 Cent/ Einwohner. Wenn das nun die Lösung, des überwiegend Blankenloch und Büchig betreffenden Problems sein soll, da kann man nur sagen- das wird ja mal was werden mit der Verdichtungsplanung in den kommenden Jahren. Über die Nachteile dieser Geschichte machen Sie sich bitte selber schlau. Es gibt genügend Beispiele, über die dann erst in jahrelang dauernden Gerichtsprozessen entschieden wurde. Und wo Jahrzehnte lang beste Nachbarschaft bestand, war plötzlich vorbei mit Ruhe und Frieden. Ich will nicht als ständiger Nörgler an dieser Stelle auftreten. Aber was stimmt, das stimmt halt eben doch auf seine Weise. Und warum man in den zuständigen Verwaltungseinheiten des Rathauses, nicht schon früher diese Möglichkeit ergriffen hat, das soll erklären wer will. Insofern war die Entscheidung der Bürger zum Lachwald der Auslöser dieser Reaktion, wofür man den unterstützenden Wählern nicht für ewig, aber für einen überschaubaren Zeitraum dankbar sein muss. Wohlauf. Bald werden die ersten Exkursionen grüner Innenbereiche, Scheunen und Hühnerställe stattfinden, hoffentlich mit dem Erfolgsergebnis, das sich doch so viele wünschen.

Andreas Haßmann

Hallo kwg
Wenn seit 30 Jahren(Aussage eines GR im April 2018) in Stutensee keine Anstalten in diese Richtung gemacht wurden ,ist es nicht verwunderlich wenn nur wenige Projekte angegangen wurden.Da handelte es sich um eine Förderung der Gemeinden nicht der Privatpersonen ,welche bei der Innenraumverdichung gefragt sind.

Es ist kein Problem von Blankenloch und Büchig sondern von ganz Stutensee und auch allen anderen Umlandgemeinden.

Schauen Sie mal in das Programm Bad.Würt. 2019 Förderung von Privatpersonen in der Innenentwicklung,dort wird eigentlich alles gesagt .Dieses Programm muß dann von der STADT STUTENSEE mit dem beantragten MANAGER den Leuten nahe gebracht werden.

Die Stadt soll darüber informieren und in möglichen Rahmen unterstützen.

Eine außerörtliche Erweiterung ist immer einfacher und mithilfe der beliebten Investoren vielleicht auch schneller machbar.
Leider entstehen so keine bezahlbaren Wohnungen da alles auf schnelles Geld angelegt ist.

-kwg-

Hallo A.Haßmann
Danke für Ihren Hinweis. Habe was gefunden, muss mich aber erst einmal schlau machen in dem §-Gewirr.