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Tröger künftig im Bau- und Verkehrsausschuss des Gemeindetags

Sylvia Tröger

Bild: Landratsamt Karlsruhe

Pressemitteilung von Stadtverwaltung Stutensee | 08.05.2018 20:58 | 6 Kommentare

Erste Bürgermeisterin Sylvia Tröger ist auf Vorschlag des Kreisverbandes des Landkreises  Karlsruhe nun vom Landesvorstand des Gemeindetags Baden-Württemberg zum Mitglied des Bau- und Verkehrsausschusses des Gemeindetags gewählt worden. Das teilt die Stadtverwaltung Stutensee mit.

Der Bau- und Verkehrsausschuss ist einer von mehreren Fachausschüssen des Gemeindetags, welche eine besondere Bedeutung innehaben. Der Gemeindetag vertritt die Interessen der Kommunen gegenüber der Landesregierung. Die Meinungsbildung, welche innerhalb dieser Gremien erfolgt, unterstützt maßgeblich die Entscheidungen, die im Präsidium und im Landesvorstand getroffen und an die Landesregierung getragen werden. Roger Kehle, Präsident des Gemeindetags, dankte Erster Bürgermeisterin Sylvia Tröger für ihre Bereitschaft und ihr Engagement, den Landkreis Karlsruhe und damit auch die Stadt Stutensee im Bau- und Verkehrsausschuss zu vertreten.

Quelle: Stadtverwaltung Stutensee

Bildquellen

  • Sylvia Tröger: Landratsamt Karlsruhe

Kommentare

Man mag das gar nicht glauben, nach allem was sie in ihrem Wirkungskreis Stutensee (sich) so geleistet hat, aber wer versteht schon die Politik und ihre Entscheidungsgründe. Dann mal viel Erfolg, aber bitte im Sinne der Stutenseer!

-kwg-

Frau Tröger handelt als 1. Bürgermeisterin im Sinne der an sie und ihr Sachgebiet gestellten Aufgaben. Sie ist nicht wie der OB oder der Rat vom Bürger gewählt, sondern durchlief einen ausgeschriebenen Bewerbungsprozess mit Erfolg- wurde am Ende auserwählt, und muss solange sie ihre Arbeit macht, deshalb auch nicht Liebling jedes einzelnen Stutenseers sein. Das wurde früher manchmal etwas anders gesehen- aber im Grunde genommen ist an dieser Stelle, Neutralität mit Fachwissen gepaart, die ideale Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit, die man nicht nur auf einzelne Dinge, die einem nicht gefallen, beschränken, sondern im Gesamten sehen sollte.

FH...

@kwg
Wo war die von Ihnen geforderte Neutralität von Frau Tröger, als sie im Vorfeld der Lachwald-Entscheidung eindeutig Position für die Abholzung bezog und sich als eingestellte, nicht gewählte Bürgermeisterin in den politischen Willensbildungsprozess einmischte?

-kwg-

Ja FH- was soll man jetzt noch dazu sagen. Dass Frau Tröger ihre Arbeit darin gesehen hat der mehrheitlichen Entscheidung des Rates zu folgen und das Lachwald II Projekt in Angriff zu nehmen, kann man ihr nicht vorwerfen. Sie folgte damit dem politischen Willensbildungsprozess in seinem Ursprung, wozu sie als Baubürgermeisterin verpflichtet war. Und dass sie (und nicht nur sie) die Zeichen des Bürgerwillens nicht früher erkannte, und bis zur Umkehr durch ein Bürgerbegehren ihrer Verpflichtung nachkam, das kann man ja nicht nur ihr allein in die Schuhe schieben. Aber die Abholzung ist ja auch richtigerweise als Projekt vorerst mal “ad acta” gelegt.

FH...

@kwg
Wenn man, wie Sie es tun (ist ja nicht meine Idee), “Neutralität” fordert, hätte dann Frau Tröger sich nicht nach Zulassung des Bürgerbegehrens mit 3000 Unterschriften im Herbst 2017 und Anberaumung des Bürgerentscheids gegen den Gemeinderatsbeschluss im Wahlkampf neutral verhalten müssen? – Oder was verstehen Sie unter “Neutralität”.
So ist die Dame unwählbar, falls sie für den OB-Posten kandidieren sollte.
Nebenbei: Die Abholzung des Lachwalds wurde doch gerade “endgültig” (und nicht nur “vorerst mal”) “ad acta” gelegt, oder?

-kwg-

Hallo FH. Der noch zu definierende Zeitrahmen zwischen “vorerst und endgültig” wird es sein, bis das Gesamtpaket wieder einmal auf dem Zeichentisch landet. Wenn Sie also, sagen wir mal so bei 50 Altersjahren angelangt sind, wäre ich mir nicht so sicher, wegen Ihrer Einschätzung von endgültig. Dann können Sie es bestimmt noch einmal erleben. Im Landesrecht BW, GemO, §21 heißt es dazu: Der Bürgerentscheid hat die Wirkung eines Gemeinderatsbeschlusses. Er kann innerhalb von drei Jahren durch einen neuen Bürgerentscheid abgeändert werden. Wenn man also die Zeit hat und alles gut verpackt und entsprechend verkauft, dann kann man auch alte Meinungen in neue Kanäle lenken. Soll heißen: Bei entsprechenden “tollen” Angeboten fallen bürgerliche Entscheidungen anders aus. Es gibt da einen Mann im Oberdorf von Blankenloch, der sagte er würde nie im Leben einen Daimler fahren. Und das ist endgültig. Absolut endgültig!!!. Bis er ein paar Jahre später einen fast nagelneuen Daimler vom Onkel erbte. Er fährt ihn heute noch. Und übrigens sehe ich die derzeitige Neutralität und den regionalen Abstand von Frau Tröger sehr viel angenehmer, wie bei vielen Neutralitätspersonen vorher. Extra Anmerkung: Glauben Sie wirklich, dass Frau Tröger die Folgen und Auswirkungen einer derzeitigen Kandidatur als OB nicht einschätzen kann. Deshalb wird sie das auch nicht machen.